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Basler Psi-Verein
Neuweilerstrasse 15
CH-4054 Basel
Tel: 0041 61 383 97 20
Email: info@bpv.ch





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Psi-News Archiv

12/2012
Dalai Lama: Religion passt nicht mehr in unsere Zeit
Nahtoderfahrung: Harvard-Neurologe will im Himmel gewesen sein
Meta-Studie findet Beweise für einen Effekt der Fernbeeinflussung
Fünf Millionen Dollar für Studie über Unsterblichkeit der Seele

12/2011

João de Deus im Juli 2012 in der Schweiz
Trance-Maler José Medrado in Basel

Tianying und Tianping: Grosszügige Spende
Buch-Neuerscheinung zum Thema Depression
Riesiger Keltenkalender im Schwarzwald
Verwandte Herzen schlagen im selben Takt
Achtsamkeit: Wahrnehmen der Gefühle beruhigt
Hühner leiden mit ihren Küken

11/2010
José Medrado malt in Trance Bilder alter Meister von Pablo Sütterlin
Eine traurige Nachricht: Bärbel Mohr ist gestorben
Joao de Deus im März 2011 in Wien
Jimmy Carter offenbart Psi-Methoden der CIA
Claus Rahn lässt Münzen drehen
Präkognition: Haben Psychologen Beweise für übersinnliche Vorahnung gefunden?

Migros Werbung

8/2010
Mongolischer Schamane heilt Kurt Aeschbacher
Tonanalyse erbringt wissenschaftlichen Beweis für Poltergeistaktivitäten
Spuk-Radio spielt Churchill-Reden und Glenn Miller
Nobelpreisträger wegen Interesse am Paranormalen ausgeladen
Yogi bereitet Ärzten weiterhin Kopfzerbrechen
Kurzes Meditieren verbessert geistige Fähigkeiten

Geistermädchen in Australien fotografiert?

4/2010
Wunderheilungen nach Tod von Teenager
Fantasie verstärkt Medikamentenwirkung
Mysteriöse Sternenkarte in kanadischer Kirche
Joller-Spukhaus von Stans abgerissen
Nach Tranplantation: Empfänger entwickelt Vorlieben des Spenders

1/2010
Indischer Minister: UFO beschädigte Ernte
Spuk im Haus von Popstar Sting
Kugelblitz explodiert in Münchner Biergarten
Forscher fotografieren «Aura» des Menschen
Teenager weint Tränen aus Blut

8/2009
Das «Dalai Lama-Mantra»: Berichtigung eines hartnäckigen Gerüchts
Wiedergeborener lehnt Lama-Titel ab
Kornkreis-Pionier Pat Delgado verstorben
Parapsychologie-Pionier Hans Holzer verstorben
Mirin Dajo - der unverletzbare Prophet: Der verschollene Originalfilm

4/2009
Hajo Banzhaf gestorben
«Urzeit-Code»: Freiland-Anbau beweist Bio-Effekt
Forscher widerlegt Desinteresse von britischer Regierung am Kornkreisphänomen

12/2008
Spektakulärer Apport in Hanau
Manuel Schoch gestorben

Millionärsfamilie floh aus Spukschloss
Ausstellung in Bern: Im Dialog mit dem Jenseits
Oxford-Studie: Glaube lindert Schmerzen
Verschwörungstheorien auf dem Vormarsch

8/2008
Claus Rahn lässt Schweizer staunen
Albert Hofmann im Alter von 102 Jahren gestorben

4/2008
Fischregen in Kerala
Rumänische Polizei bestätigt Poltergeist
Lesend in die Zukunft
24 Stunden – für ganzheitliche Kultur
Magie im Fussball
Heilen heute
Claus Rahn in der Schweiz
Petition zur Begnadigung von Schottlands Hexen
Geschrumpfte Penisse durch Schwarze Magie

11/2007
Räumlich getrennt – Mental verbunden?

Der Kater, der den Tod voraussagt
Konkurrenz für Kater: Auch Hund spürt den Tod
Nach Unfall: Rennfahrer spricht fliessend Englisch
Das «Psi-Wunder» Claus Rahn

8/2007
Messung der Gehirnaktivität höherer Bewusstseinszustände während Meditation
«Christliches Heiler-Netzwerk» nimmt Arbeit auf
Radio Vatikan lässt Kühlschränke reden
Sheldrake testet Vorahnung und Telepathie

4/2007
CIELO AZUL – Hilfe für Kinder in Ecuador

Reinkarnationsforscher Ian Stevenson verstorben
Wahrsager vor Gericht
Die Neuropsychologie des Aussersinnlichen
«Buddha-Boy» wieder verschwunden

11/2006

Priester wollen das Paranormale erforschen
Isabel Allende und das wahre Geisterhaus
Jennifer Love Hewitt berichtete von Gespenstern
Winona Ryder von Geistern geführt
Fische in Ei eingeschlossen

8/2006
Zeuge aus dem Jenseits
Zuschauen ja, jubeln nein
Uri Geller kauft Elvis-Haus
Spuk-Brände in Deutschland

4/2006
Bizarre Spontanheilung - Blinde kann nach Herzinfarkt wieder sehen
Enttäuschung in Indien: Astrologe sagt eigenen Tod voraus - und lebt
Hirnforschung: Glaube setzt Endorphine frei
Zweisprachige Menschen haben dichtere Hirnsubstanz
Machen Magnetfelder Gespenster?
LSD und Albert Hofmann im Blickpunkt

11/2005
Rot im Sport verbieten? – Was dem Hahn der Kamm, ist dem Fussballer das Leibchen
Neue Studien rehabilitieren Homöopathie
Kornkreise in Schweden 1926 ...und zuvor
Telefon-Telepathie erfolgreich getestet
Elektrische Felder helfen heilen

8/2005
Schlange biss Priester – Schlange tot
Behördenschikane rettet Menschen
Medien erfolgreich getestet
Mönche erleuchten Forscher
Erstaunlich: Mäuse im Magneten
Mexiko: 40‘000 Jahre alte Abdrücke von menschlichen Füssen entdeckt

4/2005
Was ist Esoterik und Exoterik?
Leichnam eines Lamas 77 Jahre nach seinem Tod unversehrt
Spuk nach der Tsunami-Katastrophe
Riesen-Kunstwerke in Peru entdeckt
Der ganz besondere Musikgeschmack
Thomaz Green Morton: Augenzeugen berichten Wundersames
Gedankenlesen funktioniert

11/2004
Was ist Parapsychologie?
Südafrika will traditionelle Heiler anerkennen
1 Million Dollar für paranormale Fähigkeiten?
"Unsolved Mysteries" in Interlaken
Neue Studienergebnisse zum "Presentiment"-Paradigma
John E. Mack tot
Wie Hypnose aufs Gehirn wirkt
Schweizer Sterbeforscherin Elisabeth Kübler-Ross gestorben
Magnetspur des Todes
Abergläubischer Rumäne stirbt am Freitag den 13.

8/2004
Was ist Psi?
Militär zeigt UFO-Video
Wundertätige Kuh leckt Kranke ab
Wunderheilung durch Röntgenaufnahmen bestätigt
Australien: Heiligenstatuen vergießen Tränen
Gesundheits-Tipp: Lieber mehr Gesundes essen als weniger Ungesundes!
Der Beweis der Wirksamkeit von Homöopathie durch die Universität Leipzig
Sizilien: Rätselhafte Feuerausbrüche in Canneto
Alle Jahre wieder: Die Zeit der Kornkreise
Feuer- und Steinphänomene in Indien

 
Dalai Lama: Religion passt nicht mehr in unsere Zeit
Dharamsala (Indien) - Eine ungewöhnliche Nachricht erhielt die spirituell interessierte Internetgemeinde, als kein Geringerer als der Dalai Lama auf seiner Facebook- Seite erklärte, er sei zu der Einsicht gekommen, dass die Zeit gekommen sei, über neue Wege der Spiritualität jenseits von Religion nachzudenken.
«Alle grossen Weltreligionen, mit ihrer Betonung der Liebe, Mitgefühl, Geduld, Toleranz und Vergebung können innere Werte fördern. Die Realität unserer heutigen Welt ist jedoch, dass diese ethische Festigung durch die Religion nicht mehr länger adäquat ist», so das aktuelle Statement auf der offiziellen Facebook-Seite des spirituellen Führers des tibetischen Volkes. «Aus diesem Grund komme ich zunehmend zu der Überzeugung, dass die Zeit gekommen ist, über (neue) Wege der Spiritualität und Ethik jenseits der Religionen nachzudenken.» Im Gegensatz zu anderen Weltreligionen, verehrt der Buddhismus allerdings keine Gottheit(en) im klassischen Sinn. Auch seine Lehren basieren laut dem Religionsgründer Buddha nicht auf göttlicher Offenbarung, sondern auf Einsichten in die Natur des eigenen Geistes und der Natur aller Dinge durch eigene meditative Schau. Dennoch verinnerlicht der Buddhismus auch eine Vielzahl metaphysischer Glaubensvorstellungen wie Reinkarnation und Karma. Zugleich zeigte der aktuelle 14. Dalai Lama, der buddhistische Mönch Tendzin Gyatsho, zeitlebens ein grosses Interesse an der Wissenschaft – in den vergangenen Jahren zunehmend auch an der Neurowissenschaft. Zu diesem vermeintlichen Konflikt hatte sich der Dalai Lama (2005) in erstaunlicher Weise geäussert: «Meine Zuversicht in der Ergründung der Wissenschaft liegt in meiner grundlegenden Überzeugung, dass sowohl in der Wissenschaft als auch im Buddhismus das Verständnis der Natur der Realität durch eine kritische Untersuchung verfolgt wird. Würde eine wissenschaftliche Analyse unzweifelhaft nachweisen können, dass einige Behauptungen des Buddhismus falsch sind, dann müssten wir diese Erkenntnis akzeptieren und diese Behauptungen dann fallen lassen.»
(Quelle grenzwissenschaft-aktuell.de)
Hier das Statement des Dalai Lama im originalen Wortlaut: All the world's major religions, with their emphasis on love, compassion, patience, tolerance, and forgiveness can and do promote inner values. But the reality of the world today is that grounding ethics in religion is no longer adequate. This is why I am increasingly convinced that the time has come to find a way of thinking about spirituality and ethics beyond religion altogether.
 
Nahtoderfahrung: Harvard-Neurologe will im Himmel gewesen sein
Cambridge (USA) - In einem gerade erschienenen Buch berichtet der Harvard-Neurologe Dr. Ebon Alexander von seinen Erfahrungen während eines siebentätgigen Komazustands im Jahre 2008, als er eine sogenannte ausserkörperliche Wahrnehmung bzw. Nahtoderfahrung erlebte und sich – so seine Schilderungen – wie im Himmel gefühlt hatte.
«Es war ein Ort voller Schmetterlinge, voller Freude und fluffiger rosafarbener Wolken», so der Hirnchirurg in seinem Buch Proof of Heaven (Der Beweis für den Himmel), der zuvor vergleichbaren Berichten skeptisch ablehnend gegenüberstand. Die eigene Nahtoderfahrung während eines Komazustands in Folge einer bakteriellen Meningitis, in dem er sieben Tage lang keine Hirnaktivität aufwies, machte den Mediziner jedoch vom Saulus zum Paulus. «Das erste, an das ich mich sozusagen während des Komas erinnerte, war eine Perspektive, die ich als ‚Regenwurm-Perspektive' bezeichne», so Alexander in einem TV-Interview: «Alles war schlammig, braun, rötlich und dunkel. Ich erinnere mich buchstäblich an Wurzeln über meinem Kopf und es fühlte sich so an, als sei ich hier eine wirklich lange Zeit gewesen. Ich hatte keinerlei Erinnerungen mehr an mein Leben. Ich hatte keine Worte, kannte keine Sprache mehr und ich erinnerte mich ganz sicher an Nichts mehr im Krankenhauszimmer. In der Mitte von all dem war da plötzlich eine kleine Melodie, die sich vor mir drehte und sich immer mehr ausdehnte. Schlussendlich säuberte sie alles Schmutzige um mich herum und ich war plötzlich auf dieser wunderschönen Wiese. Ich hatte keinerlei Körpergefühl mehr. Mir wurde bewusst, dass ich ein Glitzern auf einem wunderschönen Schmetterlingsflügel war und da waren Abermillionen anderer Schmetterlinge um mich herum, mit denen wir in Formation flogen. Dann verliessen wir plötzlich dieses Universum und bewegten uns auf etwas zu, das ich heute den ‚Kern' nenne. Dieser Kern schien zunächst unendlich gross und dunkel, obwohl ich mir hier der wundervollen Göttlichkeit, die eindeutig dem entsprach, was man als ‚Gott' bezeichnen würde, bewusst wurde - und das an diesem Ort, ausserhalb des Universums. Das Multiversum breitete sich sozusagen vor mir aus und es war absolut klar, dass Liebe ein gewaltiger Teil der Elemente dieses Multiversums war.» «Als Neurochirurge glaubte ich nicht an das Phänomen der Nahtoderfahrung», schreibt Alexander in einem ebenfalls aktuellen Artikel im US-Magazin Newsweek, in dem er erklärt, wie er zuvor entsprechend geschilderte Phänomene nach den Prinzipien «guter Wissenschaft» bewertet und als Ergebnis von Wunschdenken der Patienten abgetan hatte. Obwohl er sich selbst als nominellen Christen bezeichnete, habe er damals nicht an ein ewiges Leben geglaubt. Tatsächlich blickt Alexander nicht nur auf eine lange medizinische Familientradition zurück, sondern kann auch selbst eine beeindruckende Karriere vorweisen, lehrte er selbst doch 15 Jahre Neurologie an der Harvard Medical School und an der University of Virginia. Aber am 10. November 2008 hatte er starke Rückenschmerzen und war schon 15 Minuten später nahezu bewegungsunfähig. «Es gibt keine wissenschaftliche Erklärung für die Tatsache, dass während mein Körper im Koma lag, mein Geist und mein Inneres völlig lebendig und gesund waren. (...) Die Wesen an diesem Ort waren völlig anders als alles, was ich bislang von diesem Planeten gekannt hatte. Es waren höhere Daseinsformen. » Zugleich hörte Alexander einen gewaltigen und schallenden Klang, «wie ein glorreicher Chor, der von oben herab kam» und ihn mit einem Gefühl der Freude und des Staunens durchdrang. Begleitet wurde der Hirnchirurg bei dieser «Reise» von einer jungen und wunderschönen Frau: «Sie war jung, hatte hohe Wangenknochen und tiefblaue Augen. Goldbraune Haare rahmten ihr liebliches Gesicht ein.» Obwohl Alexander eingesteht, dass seine Schilderungen wohl weit hergeholt klingen, so ist er selbst doch davon überzeugt, dass es sich nicht um gegenstandslose Fantasie gehandelt habe. An seine Erfahrung begann sich Alexander schon während seiner Genesung kurz nach dem Erwachen aus dem Koma zu erinnern: «Während die Neuronen meines Kortex von den Bakterien bis zur vollständigen Inaktivität betäubt waren, reiste mein hirnfreies Bewusstsein in eine andere, höhere Dimension des Universums. Von der Existenz einer solchen Dimension hatte ich bis dahin noch nicht einmal geträumt und mein altes Prä-Koma-Ich hätte sie mehr als glücklich als eine einfache Unmöglichkeit abgetan.»
(Quelle: grenzwissenschaft-aktuell.de)
 

Meta-Studie findet Beweise für einen Effekt der Fernbeeinflussung
Freiburg (Deutschland) – Ist es durch positive Gedanken, Genesungswünsche, Daumendrücken, Fürbitten und Gesundbeten möglich, andere aus der Ferne positiv zu beeinflussen? Die Frage nach der Wirksamkeit dieses «Fernheilens», wie es nicht nur in der alternativen Medizin sondern auch in zahlreichen Religionen gelehrt und praktiziert wird, wird von je her kontrovers diskutiert. Eine aktuelle Meta-Analyse hat sich nun den Ergebnissen von Experimenten zu dieser Fragestellung angenommen und kommt zu einem erstaunlichen Ergebnis.
Wie Prof. Dr. Stefan Schmidt von der Sektion Komplementärmedizinische Evaluationsforschung der Abteilung Psychosomatische Medizin des Universitätsklinikums Freiburg aktuell im Journal of Alternative and Complementary Medicine berichtet, dienten ihm 11 zwischen 1997 und 2008 durchgeführte Studien mit den darin beinhalteten insgesamt 576 Einzelsitzungen als Grundlage für seine Meta-Analyse, also der Zusammenfassung von Primär-Untersuchungen. Inhalt der nahezu designgleichen Studien war das sogenannte «Paradigma der Attention-Focusing Facilitation », also die «Die Unterstützung der Aufmerksamkeitsfokussierung ». Hierbei sollte die zu unterstützende Person während 16 jeweils einminütigen Sitzungen (8 Kontroll- und 8 Hilfeperioden) immer dann einen Knopf drücken, wenn sie bemerkte, dass ihre auf eine Kerzenflamme gerichtete Aufmerksamkeit abgelenkt wurde, während die unterstützende Person sich entweder in der Unterstützung aus der Ferne (dem sog. Attention Focusing Facilitation), Anschauen aus der Ferne (Remote Staring) oder der Fernaktivierung und Fernberuhigung (EDA-DMILS) versuchte. In den Kontrollsitzungen bemühte sich die zuvor noch unterstützende Person hingegen «nicht» um die Herbeiführung eines fernwirkenden Effekts auf die zu unterstützende Person. Zudem flossen auch die Daten von 51 weiteren Studien mit knapp 1'400 Durchgängen zur sogenannten Aktivierung, Beruhigung und Anschauen aus der Ferne. Deren Ergebnisse flossen ebenfalls in die Meta-Analyse mit ein. Erstaunlicherweise offenbart die Meta-Studie nahezu identische Resultate anhand derer deutlich demonstriert werden könne, dass ein wenn auch kleiner aber sehr robuster und signifikanter Effekt über alle Studien hinweg besteht, auch wenn die Ergebnisse im Einzelfall signifikant oder nicht signifikant waren. Der Effekt selbst lasse sich zudem unabhängig von der angewandten Praxis der Fernbeeinflussung nachweisen. «Die Hypothese eines Effekts der Beeinflussung aus der Ferne wird also durch die Meta-Studie und damit den Daten aus rund 1'970 Einzelexperimenten unterstützt», so Schmidt. «Möglicherweise ist es gerade die bei allen angewendeten Praktiken gemeinsame Absicht der Beeinflussung aus der Ferne, die dieses durchaus unorthodoxe Ergebnis herbeiführt. Der Nachweis der möglichen Wirksamkeit der positiven Fernbeeinflussung könnte Auswirkungen für die Erforschung von Fernheilung, auf die Krankenpflege sowie für Meditationspraktiken haben», so Schmidt. (Quelle: www.grenzwissenschaft-aktuell.de)

 
Fünf Millionen Dollar für Studie über Unsterblichkeit der Seele
Riverside (USA) - Die Josh Templeton Foundation hat den Philosophen Professor John Fischer mit Fördergeldern in Höhe von fünf Millionen Dollar ausgestattet, um die Frage nach der Unsterblichkeit der menschlichen Seele zu ergründen. Zu den Forschungsinteressen der Studie sollen unter anderem Nahtoderfahrungen und philosophisch wie theologisch der Glaube an ein Leben nach dem Tode gehören.
Nachdem schon alleine Millionen von US-Amerikanern von eigenen Nahtoderfahrungen oder ausserkörperlichen Erfahrungen berichtet haben und die meisten der Weltreligionen den Glauben an ein Leben nach dem Tode, Reinkarnation, Wiederauferstehung und/oder die Unsterblichkeit der Seele als Grundelemente verinnerlichen, soll sich die Studie erstmals umfassend und streng wissenschaftlich diesen Erfahrungen und Glaubensvorstellungen nähern. «Schon immer haben sich die Menschen mit der Frage nach der Unsterblichkeit beschäftigt», kommentiert Fischer die bevorstehende Arbeit im Rahmen des sogenannten «Immortality Projects». «Wir Menschen haben ein tiefes Bedürfnis danach, zu erfahren, was nach dem Tode passiert. Die meiste Rezeption dieser Frage findet sich entweder in der Fantasy- und Science-Fiction-Literatur oder im Kontext der Frage nach einem Leben nach dem Tod, Himmel, Hölle, dem Fegefeuer oder Karma in der Theologie. Bislang hat sich aber noch niemand dem Thema auf eine Art und Weise genähert, die Wissenschaft mit Theologie und Philosophie zusammenbringt.» Die Hälfte der Fördersumme soll für konkrete Forschungsprojekte ausgegeben werden, hinzu sollen mit den Mitteln zwei Konferenzen organisiert, eine Internetseite mit umfangreichem Quellenfundus erstellt und englischsprachige Artikel und Texte aus den vergangenen 30 Jahren ins Deutsche übersetzt werden. Auch der Universitätskanzler Timothy P. White zeigt sich nicht nur über die ungewöhnliche hohe Fördersummer erfreut sondern auch vom Immortality Projekt begeistert: «Fischers Forschung greift ein universelles Anliegen auf und setzt es einer strengen Untersuchung aus, um dann die Fakten von der Fiktion zu trennen. Seine Arbeit wird ein Leitfaden in der Diskussion über die Unsterblichkeit und die menschliche Erfahrung für zukünftige Generationen werden. Wir sind sehr stolz, dass Fischer die Untersuchungen eines derart kritischen Gebietes unseres Wissens leiten wird.» «Wir werden sehr sorgfältig mit Nahtoderfahrungen und anderen Phänomenen umgehen, um so herauszufinden, ob diese tatsächlich Einblicke in das Leben nach dem Tode ermöglichen oder ob es sich nur um biologisch induzierte Illusionen handelt», so Fischer selbst. «Unser Ansatz wird dabei jedoch kompromisslos und streng wissenschaftlich sein. Wir werden beispielsweise kein Geld etwa für die Erforschung von Entführungen durch Ausserirdische ausgeben. Wir werden uns den Nahtoderfahrungen in dem Versuch annehmen herauszufinden, was davor sich geht, was vielversprechend, was Unsinn ist und was wissenschaftlich aufgeklärt werden kann.» Dabei, so hofft Fischer, werde man zumindest möglicherweise «wichtige Dinge, über unser Leben und unsere Werte entdecken – wenn es uns nicht sogar gelingt, ein Blick auf das Leben nach dem Tod zu werfen.» Am Ende des Projekts sollen zahlreiche Fachartikel und ein abschliessendes Buch mit dem bisherigen Arbeitstitel Immortality and the Meaning of Death (Die Unsterblichkeit und die Bedeutung des Todes") stehen.
(Quelle: grenzwissenschaft-aktuell.de)
 
João de Deus im Juli 2012 in der Schweiz
João de Deus ist der wohl bekannteste Heiler der Welt. Seit mehr als 50 Jahren widmet er sein Leben der Heilung von Menschen. Nun kommt er zum ersten Mal in die Schweiz um tausende Menschen an seiner heilenden Kraft und Energie teilhaben zu lassen. Millionen von Besuchern aus aller Welt haben bereits diese Erfahrung in der Casa Dom Ignacio in Brasilien machen dürfen, wo João de Deus seine Heilarbeit mit Liebe und Hingebung und ohne Einschränkung von Glaube oder Religion verrichtet. Vom 16. - 18. Juli «wird Winterthur zu einem Ort des Friedens und der Besinnung, wo wir mit der Kraft des Glaubens inmitten einer spirituellen Gemeinschaft lernen, unser Leben dauerhaft zu verändern». Es scheint, dass ein kurzer Moment vor João de Deus und den Wesenheiten, die durch ihn arbeiten, genügt, um zu erkennen, welche weiteren Schritte notwendig sind zur Heilung von Krankheiten, spirituellen oder emotionalen Problemen. Alleine das Verweilen in dieser hohen Energie wird von den meisten als eine profunde und alles verändernde Erfahrung beschrieben. Unterstützung durch die Geistige Welt Es ist nicht João selbst, der behandelt und heilt: «Ich habe noch nie einen Menschen geheilt, es ist Gott, der heilt». Er musste schon sehr früh, fast als Analphabet, die Schule verlassen, um seine arme Familie zu unterstützen und hat insofern keinerlei medizinische und anatomische Kenntnisse. Es sind vielmehr geistige Wesenheiten verstorbener Persönlichkeiten, die in ihrem Leben als Ärzte, Heiler, Philosophen oder Theologen wirkten, u.a. Ignatius von Loyola und Franz von Assisi, oder ein anderes der 36 Geistwesen, die durch den in Trance befindlichen João de Deus wirken. João sieht seine Behandlung als Ergänzung zur Schulmedizin und nicht als Ersatz. Im März 2011 waren an der Veranstaltung rund ein Dutzend renommierte Ärzte, die das Phänomen João de Deus in Brasilien über längere Zeit untersucht haben und von den heilenden Fähigkeiten überzeugt sind. Auch in der Schweiz wird wieder ein Ärzteteam vor Ort sein und über die Erfahrungen mit João de Deus berichten. Weitere Infos: www.joaodedeus.ch
 
Trance-Maler José Medrado in Basel
Im Oktober war der Trance-Maler José Medrado zu Gast in Basel. Die Geschichte seiner Malerei begann, als Medrado, der schon seit früher Kindheit Anlagen zur Medialität gezeigt hatte, 1988 in Kontakt mit dem 1919 verstorbenen Maler Pierre-Auguste Renoir kam. Dieser schlug ihm vor, «Farbe in Brot zu verwandeln» und den Erlös durch den Verkauf der Bilder, die er und andere Künstler durch ihn erschaffen werden, karitativen Zwecken zukommen zu lassen. Erste Versuche misslangen, doch später, beim Hören der Musik Beethovens, hatte Medrado medialen Kontakt mit Vincent van Gogh, der durch ihn ein Bild anfertigte. Von da an malte er immer mehr dieser inspirierenden Bilder. Es sind keine Kopien von Originalen, sondern neue Werke der alten Meister, die weiterhin in ihrem unverkennbaren Stil durch ihn malen. Nach einer Einleitung stellte er sich an den Maltisch, fiel in Trance und begann sogleich in hohem Tempo zu malen. Auf beiden Seiten befand sich eine Assistentin, die ihm die Bilder festhielten und die Farben zurechtlegten. Die Geschwindigkeit, mit welcher er malt, ist atemberaubend. Im Minutentakt heben die Assistentinnen Bilder von Künstlern wie Monet, Renoir, Van Gogh und Picasso in die Luft. Die Entstehung der Bilder dauerte zwischen vier und zwölf Minuten. Am Ende des Abends wurden die Bilder für das Waisenhaus, welches durch die Auftritte von José Medrado finanziert wird, versteigert. Das Mindestgebot betrug 400 CHF. Insgesamt kamen rund 7'000 CHF für die elf gemalten Bilder zusammen.


 
Tianying und Tianping: Grosszügige Spende
Unsere Referentinnen Tianying und Tianping haben das gesamte Honorar ihres Tagesseminars vom 8. Oktober gespendet und uns die Wahl der unterstützten Stiftung überlassen. Wir haben einen namhaften Betrag der Stiftung CIELO AZUL unseres Vorstandsmitglieds Roland Frank zukommen lassen. Die Mitgliederversammlung von CIELO AZUL findet am 28. März 2012 an der Neuweilerstrasse 15 statt und ist allen Interessierten zugänglich. Weitere Infos zur Stiftung unter: www.cieloazul.ch. Die nächsten Veranstaltungen mit Tianying und Tianping finden im Oktober 2012 statt.
 
Hühner leiden mit ihren Küken
Bristol/England – Britische Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Haushühner deutliche physiologische und Verhaltensreaktionen zeigen, wenn ihre Küken gestresst sind. Die Forscher erhoffen sich aus dieser Einsicht Konsequenzen für die Geflügelhaltung. Wie die Forscher um Dr. Jo Edgar von der «Animal Welfare and Behaviour research group» an der «University of Bristol» im Fachmagazin «Proceedings of the Royal Society B» erläutern, handelt es sich um die erste Studie, die belegt, dass auch Vögel über die Grundlagen der Fähigkeit der Empathie verfügen. Zudem ist es die erste Studie, die sowohl Verhaltensweisen als auch physiologische Methoden auf Vögel angewendet hatte. Mit neuen Methoden nicht-invasiver physiologischer Überwachung konnten die Forscher eindeutige physiologische und Verhaltensweisen bei den Mutterhühnern als Reaktion auf Stress bei ihren Küken nachweisen. In einem der Experimente stieg beispielsweise die Herzschlagsrate der Hennen in jenem Moment, als ihre Küken von einem Luftstoss getroffen wurden, zugleich nahm die Augentemperatur der Muttertiere ab. Die Hühner veränderten als Reaktion auch ihr Verhalten und reagierten mit erhöhter Wachsamkeit, verringerter Federpflege und einer erhöhter Lautabgabe in Richtung ihrer Küken. Einige der bei den Hühnern beobachteten Reaktionen wurden bereits zuvor als Indikatoren für eine emotionale Reaktion bei Tieren angesehen wurde. Bei Haushühnern wird erhöhte Wachsamkeit mit einem gesteigerten Angstzustand assoziiert. Frühere Untersuchungen der Forscher konnten zudem bereits zeigen, dass Hennen gezielt Umgebungen vermeiden, die sie wiederum mit Zuständen erhöhter Wachsamkeit und herabgesetzter Gefiederpflege assoziieren. Die Forscher fordern nun aus ihrem Nachweis der Empathiefähigkeit bei Hühnern auch und gerade Konsequenzen für die (massenhafte) Haltung der Tiere auf Geflügelfarmen und in Labors: «Unsere Ergebnisse werfen fundamentale Fragen über die Empathiefähigkeit von Vögeln auf. Wir haben herausgefunden, dass erwachsene Vögel zumindest über die Grundlagen für Empathie, also die Fähigkeit, den emotionalen Zustand anderer nicht nur wahrzunehmen sondern auch darauf zu reagieren, verfügen», so Edgar. Der Grund, weswegen die Wissenschaftler gerade Hühner für ihre Tests ausgesucht hatten, lag in dem Umstand begründet, dass die Tiere in der kommerziellen Zucht besonders oft und vielen Artgenossen begegnen, die Anzeichen von Schmerz und Stress in Folge der Zuchtbedingungen aufzeigen. (Quelle: grenzwissenschaft-aktuell.de)
 
Achtsamkeit: Wahrnehmen der Gefühle beruhigt
Eine sehr einfache Methode, mit negativen Gefühlen gut umzugehen, haben Forscher der Universität Zürich gefunden. In der Fachzeitschrift Neuroimage berichten sie, dass ein achtsames Wahrnehmen der Emotion zum schnellen Abreagieren verhelfen kann. Der Begriff der Achtsamkeit oder auch der Gewahrsamkeit, wird in der Psychotherapie, insbesondere in der aus der Psychoanalyse hervorgegangenen Gestalttherapie, schon seit langem betont. So berichtet Studienleiter Uwe Herwig: «Die Psychotherapie setzt die Gefühlswahrnehmung schon lange ein. Erst jetzt gelang aber der biologische Nachweis dafür, dass eine rein mentale Achtsamkeits-Intervention Emotionen abklingen lässt». Nützlich sei dieses Wissen auch für den Alltag. 30 Freiwillige wurden von den Forschern mittels Magnetresonanz-Tomografie untersucht. Ihre Aufgabe lautete, sich eigene aktuelle Gefühle zu vergegenwärtigen (Wie fühle ich mich?) oder über sich nachzudenken (Wer bin ich?). In der Bildgebung zeigte sich eine Aktivierung der Mittellinien- Regionen des Stirnhirns. Besonders interessant war jedoch, dass bewusstes Achten auf die Gefühle die Aktivität der Mandelkern-Region im Gehirn deutlich senkte. Diese Region steuert die emotionale Erregung und ist umso aktiver, je intensiver Erregungen wie etwa Angst empfunden werden. Dieser Zusammenhang ist für den Psychiater gut erklärbar.
«Das Stirnhirn ist bei Vernunft aktiv und kann die Gefühle kontrollieren. Diese Region kann emotionale Areale des Gehirns und somit auch die Mandelkern-Aktivität hemmen.» Somit werde die schnelle emotionale Verarbeitung reguliert und Überreaktion vermieden. «Selbstregulation durch den Einsatz der vorderen Hirnrinde kann als eine Errungenschaft der Evolution angesehen werden », so Herwig. Damit sei ein einfacher Trick für den Umgang mit schwierigen Gefühlen gefunden. «Der Ratschlag ist, das Körpergefühl bewusst wahrzunehmen, welches Stress, Ärger oder Angst mit sich bringt. Denn der Körper gibt immer Signale für Gefühle, wie etwa ein Kribbeln im Bauch oder eine Beklemmung in der Brust.» Mache man sich diese Empfindungen klar, könne man sich leichter von ihnen distanzieren – laut Herwig so wie bei einem Wecker, der dann mit dem Klingeln aufhören kann, sobald man ihn wahrnimmt und abstellt. «Ziel ist es, sachlich und besonnen statt emotional zu reagieren.» Die innere Auseinandersetzung mit Gefühlen durch deren aktives Bewusstmachen kann man trainieren. «Teilweise geschieht das etwa schon in Management- Kursen, wobei Menschen dadurch belastbarer werden wollen. Auch Meditation und Yoga verwenden die Technik.» Erschwert könne dieser Zugang allerdings bei psychischen Erkrankungen wie Depression und schweren Angststörungen sein. «Sind Gefühle zu stark, so kann deren bewusste Wahrnehmung auch zusätzlich belasten. Es empfiehlt sich, die Technik schon in Zeiten innerer Ausgeglichenheit zu üben, um sie bei Bedarf anwenden zu können. » (Quelle: www.spirii.de)
 
Verwandte Herzen schlagen im selben Takt
Arhus/Dänemark - Schon von alters her erlebt das spanische Dorf San Pedro Manrique zur Sommersonnenwende ein nächtliches Spektakel, wenn sich bei einem der Höhepunkte der Feierlichkeiten des Heiligen Johannes (San Juan) Menschen zu einem Lauf über glühende Kohlen zusammenfinden. Forscher der dänischen «Arhus Universitet» haben die Teilnehmer dieses wahrscheinlich schon auf vorchristliche Traditionen zurückreichenden Rituals nun eingehend untersucht und dabei eine erstaunliche Entdeckung gemacht.
Was das Feuerlaufen in San Pedro Marique für die Mediziner, Religionsforscher, Schmerzwissenschaftler und Psychologen um Dimitris Xygalatas, Uffe Schjodt, Else-Marie Jegindo und Ivana Konvalinka (et al.) so besonders macht, ist der Umstand, dass das Ritual in einem extra hierfür errichteten Amphitheater zelebriert wird und somit nicht nur rund 3000 Besucher den Läufern zusehen können, sondern diese auch während ihres Laufs über bzw. durch den bis zu 30 Zentimeter aufgehäuften glühenden Eichenkohlenteppich auch noch eine weitere Person auf Schultern oder Rücken tragen. Die Kohle kann dabei bis zu 600 Grad Celsius heiss sein. Ebenfalls für die Wissenschaftler von Interesse, ist der Umstand, dass nicht alle der Feuerläufer, religiös motiviert sind und selbst Personen an dem Spektakel teilnehmen, die erklärte Atheisten sind. Alle Teilnehmer verfügen zudem über den gleichen kultur-soziologischen Hintergrund, da am Feuerlauf selbst nur Einheimische teilnehmen dürfen. Mit verschiedenen Messmethoden haben die Forscher im vergangenen Jahr sowohl die Feuerläufer als auch die Zuschauer überwacht. Hauptziel der Untersuchungen war es, die Effekte eines derart intensiven Rituals auf physiologischer und emotionaler Ebene zu ergründen. Zudem wollten die Forscher Fragen auf den Grund gehen, ob es etwa Unterschiede zwischen religiösen und nicht-religiösen Teilnehmern gibt; ob das Feuerlaufen die Schmerzwahrnehmung der Teilnehmer beeinflusst oder auch, wie die Zuschauer das Ritual erleben und ob es auch hier Übereinstimmungen mit den Effekten gibt, die auch bei den Feuerläufern selbst zu finden sind. Insgesamt wurden 12 Feuerläufer, 9 Zuschauer, die mit Feuerläufern verwandt waren und 17 mit den Läufern nicht verwandte Zuschauer überwacht.
Das Ergebnis, war selbst für die Wissenschaftler erstaunlich: Die Herzschlagrate von Verwandten und Freunden der Feuerläufer glichen sich nach und nach über die Dauer der Veranstaltung einem gemeinsamen Muster an, das schlussendlich bei den überwachten Personen nahezu synchron verlief. Dieses beobachtete Phänomen stellte sich hingegen bei Zuschauern ohne Verbindung mit den Läufern nicht ein. Die Übereinstimmung der Herzschlagraten zwischen Feuerläufern und mit ihnen verwandten Zuschauern war sowohl vor, während als auch nach dem etwa fünf-sekündigen Lauf über den Kohlenteppich nachweisbar. Selbst die Herzschläge von Personen, die mit anderen Feuerläufern verwandt waren, zeigten diese Anpassung. Selbst wenn die Anzahl der auf diese Art und weise überwachten Personen noch relativ klein war, stimmen die Ergebnisse doch mit früheren Beobachtungen überein, die bei Fans auf Sportveranstaltungen und Rockkonzerten gemacht wurden, wenn ganze Massen, etwa im Gleichtakt mit dem Stuhl wackeln oder mit den Fingerspitzen einen Rhythmus klopfen. Für den Psychologieprofessor Michael Richardson von der «University of Cincinnati» sind die Ergebnisse der dänischen Kollegen faszinierend. «Sie zeigen, dass der Umstand, dass man einer anderen Person nahe steht, nicht einfach nur in unserem Kopf existiert», zitiert die «New York Times» (nytimes. com) den Forscher. «Es handelt sich um grundlegende physiologische Verhaltensmomente, die sich fortwährend in der Interaktion mit anderen Menschen einstellen, ohne dass wir uns dessen bewusst sind. Es gibt eine handfeste Reihe von Laboruntersuchungen zu diesem Phänomen, deren Ergebnisse mit denen der dänischen Forscher absolut übereinstimmen. Es ist aber immer recht schwierig, diese Untersuchungen auch in der realen Welt durchzuPsi -News 87 führen. Hierbei handelt es sich also um die erste Studie, der dies im grossen Massstab und in einer natürlichen Situation gelungen ist.» Bislang gingen viele Forscher davon aus, dass entsprechende Momente der Übereinstimmung und Gemeinsamkeit nur dann stattfinden, wenn die betroffenen Personen auch zur gleichen Zeit dieselben Bewegungen, Rhythmen oder Gesänge praktizieren. Forscher vermuten nun zudem, dass sich ähnliche Phänomene auch bei gewöhnlichen Ritualen wie Hochzeiten oder Taufen aber auch im alltäglichen Gottesdienst einstellen können. Tatsächlich gibt es neurologische Untersuchungen von Paul Zak bei den Anwesenden von Hochzeiten, die belegen, dass sich die Hormonwerte der Gäste jenen des Brautpaares angleichen. (Quelle: grenzwissenschaft-aktuell.de)
 
Riesiger Keltenkalender im Schwarzwald
Bei einer nachträglichen Grabungsauswertung haben Archäologen ein riesiges frühkeltisches Kalenderwerk im Fürstengrab von Magdalenenberg bei Villingen- Schwenningen in Baden-Württemberg entdeckt. Die Anordnung der Gräber um das zentrale Fürstengrab im Schwarzwald stimmt mit den Sternenbildern des nördlichen Himmels überein und war auf die Mondzyklen ausgerichtet. Bei dem rund 100 Meter durchmessenden Grabhügel handelt es sich nach Angaben der Forscher um die weltweit älteste keltische Anlage, die auf die Mondzyklen ausgerichtet war und auf der mittels auf dem Hügel gesetzter Stangenreihen die Mondwenden erfasst werden konnten. Diese waren laut den Forschern bestimmend für die keltische Zeitrechnung. Durch sie konnten die Kelten Mondfinsternisse voraussagen. Der Sternenhimmel vom Magdalenenberg zeigt eine Sternenkonstellation, die von der Wintersonnenwende bis zur Sommersonnenwende nachts zu sehen ist. Mit Hilfe von Computersimulationen gelang es Dr. Allard Mees, Wissenschaftler am «Römisch-Germanischen Zentralmuseum» (RGZM, rgzm.de), den Stand des einstigen Sternenhimmels und somit die Sternenbilder, die zum Zeitpunkt der Sommersonnenwende sichtbar waren, zu rekonstruieren. Auf dieser Grundlage datieren die Wissenschaftler die erstmalige Errichtung der Anlage auf den Sommer 618 v. Chr. Wie die Pressemitteilung des Museums erläutert, berichtete schon Caesar von der mondbasierten Zeitrechnung der keltischen Kultur. Durch die Eroberung Galliens und die damit einhergehende Vernichtung der gallischen Kultur geriet diese Art der Kalenderrechnung in Europa jedoch zusehends in Vergessenheit. In der monumentalen Grabanlage Magdalenenberg bei Villingen-Schwenningen trete diese Mondkultur der Kelten nun erstmals wieder ans Tageslicht, so die Wissenschaftler. Die ausführliche Darlegung der Forschungsergebnisse haben die Archäologen im aktuellen Jahrbuch des Römisch-Germanisches Zentralmuseums veröffentlicht. (grenzwissenschaft-aktuell.de)
 
Buch-Neuerscheinung zum Thema Depression
In diesem Herbst ist ein Buch von Eveline Blum erschienen, die seit rund einem Jahr das Sekretariat der Schweizerischen Vereinigung für Parapsychologie (SVPP) in Bern führt. Vor acht Jahren fällt die Journalistin und Künstlerin Eveline Blum in eine schwere Depression. Eigentlich hätte sie euphorisch sein müssen. Kurz zuvor erhielt sie Bescheid von der Stadt Bern, dass sie ein halbjähriges Stipendium in Kairo gewonnen habe. Und dann dies: Ängste und Zweifel überfielen sie, Worte und Sätze flossen nicht mehr und auch ihr Körper begann zu streiken. Eine Welt von Dunkelheit und Leere tat sich ihr auf. Acht Jahre später kann Eveline Blum die Ereignisse verarbeiten und bilanziert: «Es ist das Buch, das ich damals gerne gefunden hätte. Ich suchte während meiner Krise vergeblich nach Berichten von anderen, die etwas Ähnliches erlebt – und vor allem überlebt hatten.» Eveline Blum:
Statt Gizeh kam die dunkle Nacht Eine Reise ins Innerste 144 Seiten
Broschur Fr. 24.80 / Euro 19.80 ISBN 978-3-906786-41-4
Lokwort Verlag Bern
 
Geisterstunde: Ausstellung im Mühlerama Zürich vom 2. März - 31. Dezember
Zur finsteren Geisterstunde beschleicht auch die Mutigsten ein mulmiges Gefühl. Geisterfurcht begleitet die Menschen seit je und auch heute noch faszinieren uns die nebelhaften Gestalten. Und zwar nicht nur als Fiktion in Film und Literatur, sondern auch als ganz reale Wesen. Der Geisterglaube ist sehr lebendig und auch bei uns nicht ausgestorben. Die Ausstellung erzählt, welchen Stellenwert Geister heute in unserer Gesellschaft haben und lässt Geistergläubige zu Wort kommen. Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, mit welchen Geistervorstellungen unsere Vorfahren lebten. Und zum Schluss geht es um die schauerlichste Seite von Geistern: den Spuk. Geisterbahn! Die Lampen leuchten gelb und rot, Totenköpfe tummeln sich vor kahlem Geäst, ein böse grinsender Geist ziert das Eingangstor. Ausgerüstet mit einer Taschenlampe geht's in der Ausstellung ab in die Finsternis. Geister sind heute zur harmlosen Freizeitbeschäftigung geworden. Vor ihnen fürchtet sich niemand ernsthaft. In Büchern, Filmen, Sagen, auf Ghost-Tours und in Geisterbahnen wimmelt es von ihnen, doch jedes Kind weiss: Alles ist nur Fiktion, denn echte Geister gibt es nicht! Oder etwa doch? Unsere Vorfahren jedenfalls glaubten fest an sie. Wo man ging und stand war man von geisterhaften Wesen umgeben, sei es im Wald oder auf Wegen, sei es in Stall und Haus. In der Ausstellung erwartet einen der Geisterwald und man gelangt zur Mühle. In Mühlen soll es besonders oft gespukt haben. Einsam standen sie ausserhalb der Dörfer – ein idealer Tummelplatz für Wassergeister, Nixen oder gar den Teufel. Schutz vor zwielichtigen Wesenheiten fanden die Menschen mit Hilfe von Amuletten sowie Zeichen und Objekten am und im Haus. Rinderschädel, Drudenfuss, Mistel, Kreuz, Agathabrot: lang und vielfältig ist die Liste. Unschwer zu erkennen, dass sich hier verschiedene Glaubenssysteme treffen und mischen. Auf den ersten Blick scheint das magische Denken heute aus unserem Alltag entschwunden zu sein. Seit der Aufklärung ist rationales Denken gefragt. Laut dem Tiefenpsychologen C.G. Jung verstärkt sich aber mit zunehmendem Licht der Schatten: Je rationalistischer wir denken und im hellen Tageslicht Geister lautstark verneinen, desto lebendiger spuken sie in der Welt des Unbewussten. Und tatsächlich, der Geisterglaube ist auch heute noch da, allerdings spielt er sich meist im Verborgenen ab. Bei einigen fast alltäglichen Handlungen wie Daumen drücken oder Holz anfassen ist der Glaube an magische Kräfte, an unsichtbare Zusammenhänge, an «Geister», die den Menschen in ihr Glück dreinpfuschen wollen, noch spürbar. 42% der EU-Bürgerinnen und Bürger geben an, «abergläubisch» zu sein. 46% haben schon «Unerklärliches» erlebt. Die Vielfalt des Geisterglaubens in der heutigen Gesellschaft ist gross – dies wird im dritten Ausstellungsteil klar, wo die «andere Welt» zum Greifen nah ist. Es gibt Menschen, die von sich sagen, Verstorbene wahrzunehmen und mit ihnen in Kontakt treten zu können. Und es gibt Menschen, die diesen Kontakt suchen, Medien konsultieren, an so genannten Séancen teilnehmen, zu Hause in der Küche Tische rücken oder Apparate bauen, um mit Verstorbenen zu kommunizieren. Richtig unheimlich wird's im letzten Raum der Ausstellung, wo vier Betten bereit stehen. Es geht um Spuk. Gerade im Bett zur Nachtzeit, wenn der Mensch am verletzlichsten ist, schlägt der Spuk zu. Im Liegen gibt es vergangene und aktuelle Spukberichte aus erster Hand zu hören. Von Schritten, Klopfen, Geistererscheinungen ist hier die Rede. Und es wird nach Erklärungen gesucht, denn längst ist nicht sicher, dass Geister dahinter stecken. Geisterbahn, Sage, Tonbandgerät, Schlafzimmer: Die Besucherinnen und Besucher dürfen in die beunruhigende und eigenartige Welt der Geistervorstellungen eintauchen. Neben den Beschreibungen und Berichten wird auch kritisch nach dem Wie und Warum gefragt, denn der Graben zwischen Geistergläubigen und Ungläubigen ist tief – wie es sich für Glaubensfragen gehört. Eindeutige Antworten können nicht gegeben werden. Dies wird veranschaulicht durch den «Geisterclub», eine Runde von Geisterexpertinnen und -experten verschiedenster Richtungen, unter ihnen der Neuropsychologe Peter Brugger, der Parapsychologe Walter von Lucadou und Lucius Werthmüller, die nach jedem der vier Ausstellungskapitel miteinander diskutieren. Weitere Infos auf www.muehlerama.ch

 

Kristallschädel von Himmler in Bayern entdeckt!
Sensationeller Fund in Deutschland: Wie die Zeitschrift MYSTERIES (www.mysteries-magazin.com) in ihrer jüngsten Ausgabe enthüllt (an jedem grösseren Kiosk erhältlich), tauchte in Bayern kürzlich ein bislang unbekannter Kristallschädel auf – aus dem persönlichen Besitz von SS-Führer Heinrich Himmler! Entdeckt wurde das 9,2 Kilo schwere Prachtstück zusammen mit einer hochgeheimen, dreiseitigen »Depositarliste« des Reichssicherheitshauptamts der SS vom April 1945. Auf dem vergilbten Originaldokument sind neben dem geheimnisumwitterten Kristall-Totenkopf aus Südamerika auch so berühmte Kunstwerke aufgeführt wie ein »Zentralbild des Altars von Gent« in Belgien, verschollene ägyptische Kostbarkeiten, aber auch geheime Dokumente des deutschen «Wunderwaffenexperten» General Hans Kammler, Psi -News: Ki rstal lschädel gefunden 89 die kurz vor Kriegsende von SS-Jagdverbänden über Augsburg ins südböhmische Strakonitz transportiert werden sollten. Selbst der berüchtigte Goldkessel vom Chiemsee, der 2001 in Bayern aufgefunden wurde und vom bayerischen Finanzministerium später für 160'000 Euro als »Nicht-NS-Vermögensgegenstand« heimlich an den Münchner Juristen Herbert Scholz verhökert wurde, wird in besagter Nazi-Liste ausdrücklich aufgeführt. Ebenso wie persönliche Schatzkisten von Adolf Hitler. Dazu MYSTERIES-Herausgeber Luc Bürgin, der neben dem Kristallschädel auch die entsprechenden Dokumente persönlich in Händen hielt und begutachten durfte: »Sollte dieses SS-Pergament trotz aller Skepsis echt sein – und alles scheint im Moment darauf hinzudeuten –, haben wir es hier mit einer der historisch wohl brisantesten deutschen Schatzlisten zu tun, die das Kriegsende überdauerten!« Neben Fotos des Schädels und Abbildungen der »Depositarliste « publiziert die Zeitschrift in ihrer aktuellen Ausgabe überdies jahrzehntelang verschollene Geheimakten zur verheerenden Dioxin-Katastrophe im italienischen Seveso. Ebenso präsentiert MYSTERIES einen kontroversen Videofilm aus dem ägyptischen Nationalmuseum von Kairo, dessen Kunstschätze bis heute nicht versichert sind. Die bislang unveröffentlichten Amateuraufnahmen zeigen, wie fahrlässig Ägyptens Kulturverantwortliche mit der unbezahlbaren Goldmaske von Pharao Tutanchamun bis heute umgehen.

 

 
Dr. Theo Locher ist tot
Der Gründer und Ehrenpräsident der «Schweizerischen Vereinigung für Parapsychologie » – SVPP, ist im November des letzten Jahres in hohem Alter gestorben. Bis zuletzt hatte er sich für sein Hilfsprojekt in Afghanistan eingesetzt. Nur wenige Tage vor seinem Tod hat er mich zweimal angerufen, und mich gebeten, unserem Versand ein Blatt über sein Hilfsprojekt beizulegen. Er meinte anlässlich unseres Gesprächs, dass er «krampfen werde, bis er umfalle». Dies ist nun viel schneller passiert als ich vermuten konnte, so vital und unternehmenslustig wie seine Stimme am Telefon klang. Theo Locher war mit seinen 90 Jahren ein Beispiel ungebrochener Aktivität. Dabei setzte er seit 18 Jahren seine Kraft weniger in der parapsychologischen Forschung und Aufklärung ein als vielmehr für sein verdienstvolles Alterswerk, das «Schweizer Hilfswerk für Afghanische Flüchtlinge». In beeindruckender Selbstlosigkeit lieferte Theo Locher damit ein Beispiel gelebter Nächstenliebe. Aus seiner Hand durfte ich vor zehn Jahren den Preis der Schweizer Stiftung für Parapsychologie entgegennehmen, einer Stiftung die er gegründet und alimentiert hatte. Die Schweizer Parapsychologie verliert mit ihm einen der Pioniere, der sich unermüdlich für die Sache eingesetzt hat. Hier die Angaben zu seiner Stiftung: Schweizer Hilfswerk für afghanische Flüchtlinge, Postkonto: 25-26108-0 (lw)
 

Axolotl: Der Wunder-Wundenheiler
Der Axolotl ist einzigartig im Tierreich. Amputierte Gliedmassen wachsen bei ihm nach, sogar Teile von Herz, Hirn und Wirbelsäule erneuern sich nach Verletzungen von allein. Jetzt wollen Wissenschaftler dem Schwanzlurch das Geheimnis der Selbstheilung entlocken. Es ist die ungeheure Fähigkeit zur Regeneration, die den Axolotl – in Deutschland durch den Buchtitel «Axolotl Roadkill» einem Massenpublikum bekannt geworden – für die Wissenschaftler so wertvoll macht. Abgetrennte Gliedmassen, Teile von Herz, Gehirn und Wirbelsäule samt Rückenmark kann der Axolotl komplett funktionstüchtig erneuern, was ihn zum Unikum unter den höheren Wirbeltieren macht.

 
Placebos: Wirkungsvoll wider besseres Wissen
Bisher gingen Forscher davon aus, dass Placebos heilen können, weil die Patienten von der Substanzlosigkeit nichts ahnen. Doch Zuckerpillen wirken auch, wenn Patienten wissen, dass sie ein Scheinmedikament schlucken. Der Placebo-Effekt ist das Synonym für die Macht des positiven Denkens: Ein Medikament wirkt, weil der Patient daran glaubt. Eine neue Studie rüttelt aber an der Annahme, der Glaube sei der Schlüssel des Erfolgs. Forscher der Harvard Medical School haben entdeckt, dass Placebos selbst dann helfen, wenn Patienten bewusst ist, dass sie lediglich eine Zuckertablette einnehmen, schreiben die Wissenschaftler in «PLoS ONE». Placebos kommen üblicherweise in klinischen Tests zum Einsatz, wenn neue Medikamente am Patienten erprobt werden. Ein Teil der Probanden bekommt dann das echte Präparat, ein zweiter das Scheinmedikament. Obwohl es keine Wirksubstanzen enthält, reagieren Patienten oft darauf. In der Tat ist die Erfolgsquote von Placebos derart hoch, dass viele Ärzte (Studien schätzen ihre Zahl auf 50 Prozent) sie ihren Patienten heimlich verschreiben. Weil das aber ethisch fragwürdig ist, erforschte Ted Kaptchuk mit seinen Kollegen nun, ob sich die Wirvon kung auch entfaltet, wenn Patienten in vollem Bewusstsein Scheinmedikamente einnehmen. Dafür teilten sie 80 Patienten, die am Reizdarmsyndrom litten, in zwei Gruppen ein. Eine Gruppe, die Kontrollgruppe, erhielten keinerlei Behandlung, die andere eine Reihe Placebos – ehrlicherweise als «Zuckerpillen » bezeichnet. Die Patienten sollten sie zweimal täglich einnehmen. «Wir machten nicht nur absolut deutlich, dass diese Tabletten keine wirksamen Inhaltsstoffe enthielten, sondern wir druckten sogar ‚Placebo' auf den Behälter », erklärt Ted Kaptchuk. «Wir sagten den Patienten, dass sie nicht unbedingt an den Placeboeffekt glauben müssen. Sie sollten einfach nur die Tabletten einnehmen.» Die Mediziner überwachten die Teilnehmer über einen Zeitraum von drei Wochen. Am Ende des Versuchs fühlten verglichen mit der Kontrollgruppe fast zweimal so viele Placebo-Patienten eine Besserung ihrer Darmprobleme. Die Rate der zufriedenen Patienten entsprach sogar in etwa der von Patienten, die mit den effektivsten Medikamenten therapiert worden waren. «Ich dachte nicht, dass es so gut funktioniert», sagt Anthony Lembo, einer der Studienautoren. «Ich fühlte mich seltsam dabei, Patienten darum zu bitten, ein Placebo einzunehmen. Aber zu meiner Überraschung funktionierte es für sehr viele von ihnen.» (Quelle: focus.de)
 
Preisausschreibung für Aufsatz zum Thema «2012»
Die Gesellschaft für Anomalistik schreibt ein Preisgeld von 1'000 Euro für einen bislang unveröffentlichten wissenschaftlichen Aufsatz zum Thema «Ende 2012 – Untergang, Neuanfang – oder ohne Belang? Deutungen und Bedeutung des Maya-Kalenders in unserer Gesellschaft» aus. Gemäss der multidisziplinären Ausrichtung der Gesellschaft für Anomalistik werden keine Vorgaben zur disziplinären Verortung des wissenschaftlichen Ansatzes gemacht, d.h. es kann sich um eine kulturwissenschaftliche, religionswissenschaftliche, historische, soziologische, psychologische oder auch futurologische Arbeit handeln. Entscheidend ist, dass die wissenschaftlichen Standards der jeweiligen Disziplin eingehalten werden. Der eingereichte Aufsatz kann in deutscher oder englischer Sprache verfasst sein. Einsendeschluss ist der 30. Juni 2011. Alle weiteren Details zur Teilnahme finden Sie auf anomalistik.de.
 

DNS hat die Fähigkeit zur Teleportation Paris/ Frankreich
Niemand Geringeres als der Nobelpreisträger der Physiologie oder Medizin, Luc Antoine Montagnier, sorgt mit der Vorabveröffentlichung einer Studie in der Wissenschaftswelt für Aufsehen und schon jetzt kontroverse Diskussionen, behauptet er doch, nachgewiesen zu haben, dass DNS in der Lage ist, sich selbst, bzw. Kopien von sich von einer in eine zweite Teströhre regelrecht zu teleportieren. Sollten sich die Ergebnisse bestätigen lassen, verbleiben unterschiedliche Erklärungsansätze in vielfältigen Richtungen. Wie www.newscientist.com berichtet, soll das Phänomen anhand von zwei Reagenzgläsern beobachtet worden sein. In einem dieser Gläser befand sich ein winziges DNS-Fragment, in dem anderen lediglich reines Wasser. Beide Röhren waren einem schwachen elektromagnetischen Feld mit einer Stärke von 7Hz ausgesetzt. 18 Stunden später und nachdem sich die DNS mittels einer Polymerase-Kettenreaktion vermehrt hatte, konnten die Wissenschaftler um Montagnier wie durch Zauberhand auch in der ursprünglich reinen Wasserprobe DNS nachweisen. Merkwürdigerweise musste die ursprüngliche Pro be zuvor mehrere Male verdünnt werden, bis das Experiment in der beschriebenen Art und Weise funktionieren konnte. Dieser Umstand könnte denn auch erklären, warum der Effekt nicht schon zuvor beobachtet wurde. Um das verblüffende Phänomen zu überprüfen, verglich Montagnier die Ergebnisse mit Kontrollproben, in welchen weniger Zeit vergangen war, die Teströhren keinem elektromagnetischen Feld oder geringeren Feldern ausgesetzt waren und in welchen beide Gläser mit reinem Wasser gefüllt waren. In keinem dieser Kontrollversuche zeichnete sich der beschriebene Effekt auch nur ansatzweise ab. Die Forscher sind jedoch nicht nur von dem Umstand beeindruckt, dass sich DNS ohne direkten Kontakt in fernes Wasser übertrug, sondern auch, dass dies über einen derart langen Zeitraum geschah. Selbst wenn man also Quantenphänomene als Erklärung für den magisch wirkenden Vorgang anführen will, steht man hier also vor dem Problem, dass sich diese für gewöhnlich in Sekundenbruchteilen und nicht binnen Minuten oder gar Stunden und unter deutlich geringeren Temperaturen einstellen. Der Nachweis eines Vorgangs durch den sich in der natürlichen Biologie Quanteneigenschaften bei Zimmertemperaturen ereignen, wäre schon alleine für sich eine Sensation. Zum derzeitigen Zeitpunkt steht eine Wiederholung von Montagniers Experiment durch unabhängige Wissenschaftler noch aus, weswegen sich zahlreiche Wissenschaftler skeptisch zeigen. So zitiert der New Scientist Klaus Gerwert von der «Ruhr-Universität Bochum», der erklärt, dass es nur schwer vorstellbar sei, wie die Information im Wasser über eine derart lange Zeitspanne gespeichert werden könne. Beweisen die Ergebnisse, dass sich das Leben auch durch die Nutzung von Quantenphänomenen und auf sehr subtile Art und Weise ausbreiten kann? Alternativ könnte es auch bedeuten, dass das Leben selbst eine komplexe Projektion dieser Quantenphänomene ist und von diesen auf bislang unbekannte und unverstandene Weise abhängig wäre. Auch wenn Montagnier selbst nicht direkt auf die Möglichkeit verweist, so könnten die Ergebnisse aber auch Quanteneigenschaften der Wassermoleküle selbst nachweisen, die über die bislang bekannten chemischen Eigenschaften des Wasser weit hinausgehen. (Quelle: grenzwissenschaft-aktuell)

 
Achtsamkeitsmeditation verändert Hirnstruktur innerhalb von acht Wochen
Boston/ USA - Schon die Teilnahme an einem achtwöchigen Übungsprogramm in sogenannter Achtsamkeitsmeditation ruft messbare Veränderungen in Hirnregionen hervor, die beispielsweise für Erinnerung, Selbstwahrnehmung, Empathie und Stress verantwortlich sind. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von deutschen und US-amerikanischen Neurologen. Wie die Wissenschaftler um Dr. Britta Hölzel vom «Bender Institute of Neuroimaging » an der «Justus-Liebig Universität Giessen» und Dr. Sara Lazar vom «Psychiatric Neuroimaging Research Program» am Massachusetts General Hospital in der kommenden Ausgabe des Fachmagazins Psychiatry Research: Neuroimaging berichten, ging es in der Studie darum, die Behauptungen von erfahrenen Meditierenden zu überprüfen, die berichteten, dass Meditation nicht nur zu einem Gefühl des Friedens und physischer Entspannung verhilft, sondern auch kognitive und psychologische Verbesserungen mit sich bringen kann, von welchen man auch im alltäglichen Leben profitieren könne. «Unsere Studie zeigt, dass Veränderungen in der Hirnstruktur möglicherweise tatsächlich auf die Meditation zurückzuführen sind und sich die Meditierenden nicht einfach nur besser fühlen, weil sie sich durch die Meditation entspannt haben», so Lazar. Schon in früheren Studien konnte Lazars Forschungsgruppe Strukturu n t e r s c h i e d e zwischen den Gehirnen erfahrener Meditierer und Personen ohne entsprechende Erfahrungen nachweisen. Bislang war es anhand dieser Studien jedoch noch nicht möglich gewesen, nachzuweisen, dass die Veränderungen tatsächlich durch die Meditation hervorgerufen worden waren. In der aktuellen Studie wurden die Hirnstrukturen von 16 Probanden mittels Magnetresonanztomographie (MR, MRT) zwei Wochen vor Beginn des achtwöchigen intensiven Achtsamkeitsmeditations- Programms «Mindfulness-Based Stress Reduction» (MBSR) am «University of Massachusetts Center for Mindfulness» dokumentiert. Zusätzlich zu den wöchentlichen Meditationssitzungen, bei welchen die urteilsfreie Wahrnehmung von Empfindungen, Gefühlen und der Gemütsverfassung angestrebt wurde, bekamen die Mitglieder der Meditationsgruppe Audioanweisungen für die persönliche Meditation zuhause und sollten hinzu aufzeichnen, wie lange sie täglich meditierten. Im Gegensatz zu den Mitgliedern der nichtmeditierenden Kontrollgruppe, berichteten die Teilnehmer der Meditationsgruppe – die täglich durchschnittlich 27 Minuten meditiert hatten – von deutlichen Verbesserungen. Auch die Auswertung der MR-Aufnahmen bestätigten eine gesteigerte Dichte der sogenannten grauen Hirnsubstanz in jenen Hirnarealen, die für jene in der Meditation trainierten Aufgaben zuständig sind; so etwa im Hippocampus, der eine wichtige Rolle beim Lernen und Erinnern spielt, aber auch in Strukturen, die mit Selbstwahrnehmung, Mitgefühl und Selbstprüfung assoziiert werden. Die von den Meditationsteilnehmern beschriebene Reduktion von Stress, spiegelte sich mit einer zurückgegangenen Dichte der grauen Hirnsubstanz in der Amygdala wider, die eine wichtige Funktion in der Entstehung von Ängsten und Stress spielt. Während in den früheren Studien auch eine entsprechende Substanzveränderung in der sogenannten Insula festgestellt werden konnte, jener Region also, die mit Selbstwahrnehmungsprozessen assoziiert wird, fanden sich für eine Zunahme der Dichte der grauen Hirnsubstanz in diesem Areal während der aktuellen Studie keine Anzeichen. Die Forscher vermuten jedoch, dass deren Zunahme möglicherweise längere Zeit beanspruchen könnte. (Quelle: grenzwissenschaft-aktuell)
 
José Medrado malt in Trance Bilder alter Meister von Pablo Sütterlin

Rita und Wendelin Niederberger luden im Namen der Feng Shui Schule Schweiz zu zwei Abenden mit dem Trance Maler José Medrado ein. Zuerst schildert José Medrado dem Publikum seinen Weg zur Geistigen Welt. Die Geschichte begann, als Medrado, der schon seit früher Kindheit Anlagen zur Medialität gezeigt hatte, 1988 in Kontakt mit dem 1919 verstorbenen Maler Pierre- Auguste Renoir kam. Dieser schlug ihm vor, «Farbe in Brot zu verwandeln» und den Erlös durch den Verkauf der Bilder, die er und andere Künstler durch ihn erschaffen werden, karitativen Zwecken zukommen zu lassen. Erste Versuche misslangen, doch später, beim Hören der Musik Beethovens, hatte Medrado medialen Kontakt mit Vincent van Gogh, der durch ihn ein Bild anfertigte. Von da an malte er immer mehr dieser inspirierenden Bilder. Es sind keine Kopien von Originalen, sondern neue Werke der alten Meister, die weiterhin in ihrem unverkennbaren Stil durch ihn malen. José Medrado liess die Bilder von unabhängigen Kunstexperten beurteilen. Am 5. Mai 1990 schrieb die brasilianische Kunstkritikerin Matilde Mattos im «Journal de Bahia», dass es unmöglich sei, solche Bilder als unausgebildete Person anfertigen zu können - vor allem nicht innerhalb weniger Minuten.
Sie bescheinigte Medrado, dass er offensichtlich etwas für viele Menschen unmöglich erscheinendes vollbringt. Sobald er mit seiner Erzählung fertig ist, stellt er sich an den Tisch und klassische Musik erfüllt den Saal. Er fällt in Trance und beginnt sogleich in einem unglaublichen Tempo zu malen. Auf beiden Seiten befindet sich eine Assistentin, die ihm die Bilder festhalten und die Farben zurechtlegen. Die Geschwindigkeit, mit welcher er malt, ist atemberaubend; das Unglaubliche dabei ist, dass die Ölfarben nicht verschmieren. Im Minutentakt heben die Assistentinnen Bilder von Künstlern wie Monet, Renoir, Van Gogh und Picasso in die Luft.
Auch die Signaturen stimmen mit den jeweiligen Künstlern überein. Die Entstehung der Bilder dauert im Normalfall zwischen vier und zehn Minuten. Auch passiert es oft, dass Künstler durch ihn malen, welche im jeweiligen Land der Veranstaltung gewohnt haben. So ist an diesem Abend das erste Mal ein Bild von Ferdinand Hodler entstanden. Am Ende des Abends werden die Bilder für das Waisenhaus, welches durch die Auftritte von José Medrado finanziert wird, versteigert. Gleich am Anfang überschlagen sich die Angebote für den Renoir und das Bild wird schlussendlich für 4'000.- CHF verkauft. An beiden Abenden kommen über 65'000 CHF für die 20 gemalten Bilder zusammen, ein Riesenbetrag für Medrados Stiftung, aber ein Schnäppchen, wenn man bedenkt, zu welchen Preisen heute Bilder von Picasso, Renoir und Van Gogh versteigert werden. Wir planen, in Zusammenarbeit mit der Feng Shui Schule Schweiz, eine Abendveranstaltung mit José Medrado im Oktober 2011 in Basel.

 
 
Eine traurige Nachricht: Bärbel Mohr ist gestorben

Wir haben Bärbel als eine sehr humorvolle, inspirierende und lebensfreudige Frau kennen gelernt. Ihre Zwillinge hatten sich mit gleichaltrigen Zwillingen in Basel angefreundet, die sie in den Ferien kennen gelernt hatten. Sie meinte, dass sie deshalb wohl öfter in die Schweiz kommen würde. Dazu ist es nun leider nicht mehr gekommen. Wir trauern mit ihrem Mann Manfred, ihren zwei Kindern und deren Angehörigen und wünschen ihnen allen viel Kraft in dieser schwierigen Zeit. Im Folgenden finden Sie einen leicht gekürzten Nachruf von Konrad Halbig und Karin Schnellbach. Bärbel Mohr ist am 29. Oktober gestorben. Sie hatte nicht »nur« ein Burn-out, sondern seit einem Jahr auch Krebs. Wir sind fassungslos, können es kaum glauben. Niemand hat doch so gesund gelebt wie Bärbel. Wir verlieren eine wunderbare Autorin, Freundin, Schwester im Geiste; Bärbel war für uns eine unerschöpfliche Quelle der Inspiration. Berühmt wurde sie mit ihrem Bestseller Bestellungen beim Universum. Und sie faszinierte mit ihrer natürlichen Ausstrahlung viele Menschen bei ihren Vorträgen. Bärbel war offen für die Wunder dieser Welt und immer ihrer Zeit voraus. Schon im Jahr 2000 reiste sie mit einem Kameramann nach Bangladesch, um Muhammad Yunus zu interviewen, der die Idee der Mikrokredite entwickelt hatte und dafür 2006 den Friedensnobelpreis bekam. Bärbel schrieb mehr als 25 Bücher und drehte 2 Filme. Ihre Bücher wurden in 21 Sprachen übersetzt. Ihre Kreativität, ihr Wissensdurst waren unermesslich. Indische Gurus, spirituelle Kindererziehung, alternative Heilmethoden, hawaiianisches Ho'oponopono, die weltweite Finanzkrise, Metaphysik: Niemand konnte Psi -News 81 wie Bärbel ein Thema aufgreifen, sich dafür begeistern und es dann in ihrer ganz eigenen Sprache – so wie ihr der Schnabel gewachsen war – vermitteln. Auf eine Weise, dass man auch komplizierte Sachverhalte mit Leichtigkeit verstehen konnte. Sie war eine wunderbare Netzwerkerin, hat ständig Informationen gesammelt und mit aller Welt geteilt. Nur ihre letzte Reise hat sie nicht mit uns geteilt. Den Kampf um ihr Leben wollte sie nicht öffentlich austragen. Sie wollte alle Kraft auf sich selbst konzentrieren, um wieder gesund zu werden. Sie ist nicht mehr gesund geworden. Sie hat auch den allerletzten Schritt gemeistert. Bärbel hat das Ende angenommen und ist trotz vieler körperlicher Schmerzen in Frieden gestorben. Mit grosser Hochachtung denken wir an sie. Wir trauern für ihre Familie. Die Eltern, die Schwester, die beiden neunjährigen Kinder und Manfred, die nun ihr Leben ohne Bärbel finden müssen.
 
Joao de Deus im März 2011 in Wien

Joao de Deus ist der wohl bekannteste Heiler der Welt. Seit mehr als 50 Jahren widmet er sein Leben der Heilung von Menschen. Nun kommt er zum ersten Mal seit 2006 wieder nach Europa um tausende Menschen an seiner heilenden Kraft und Energie teilhaben zu lassen. Millionen von Besuchern aus aller Welt haben bereits diese Erfahrung in der Casa Dom Ignacio in Brasilien, machen dürfen, wo Joao de Deus seine Heilarbeit mit Liebe und Hingebung und ohne Einschränkung von Glaube oder Religion verrichtet. Vom 28. - 31. März «wird der Kahlenberg zu einem Ort des Friedens und der Besinnung, wo wir mit der Kraft des Glaubens inmitten einer spirituellen Gemeinschaft lernen, unser Leben dauerhaft zu verändern » wie die Veranstalter schreiben. Es scheint, dass ein kurzer Moment vor Joao de Deus und den Wesenheiten, die durch ihn arbeiten, genügt, um zu erkennen, welche weiteren Schritte notwendig sind zur Heilung von Krankheiten, spirituellen oder emotionalen Problemen. Alleine das Verweilen in dieser hohen Energie wird von den meisten als eine profunde und alles verändernde Erfahrung beschrieben.

www.joaodedeus-vienna.com

 
Jimmy Carter offenbart Psi-Methoden der CIA

Washington/ USA - In den USA sorgt derzeit ein neues Buch für Aufsehen - geschrieben von keinem Geringeren als dem ehemaligen US-Präsidenten Jimmy Carter. In seinem «White House Diary» offenbart Carter auch Einsatz parapsychologischer Methoden beim Geheimdienst CIA. In seinem «Tagebucheintrag» vom 11. April 1979 berichtet Carter Folgendes: «CIA-Briefing über die Unzufriedenheit von König Hussein von Jordanien [über das Abkommen zwischen Israel und Ägypten], Idi Amins Regierung über einen möglichen Sturz und einen Flugzeugabsturz in Sambia. Ein amerikanischer Parapsychologe war in der Lage, die Absturzstelle zu bestimmen. Wir hatten einige Berichte darüber, dass diese Parapsychologie tatsächlich funktioniert; man hat [auf diese Weise] Landkarten-Koordinaten eines Ortes und akkurat eine dort getarnte Raketentestanlage gefunden. Sowohl die Sowjets als auch wir [die USA] ziehen in einigen Fällen Parapsychologen zu Rate, die uns dabei helfen, sensible Aufklärungsfragen zu lösen. Die Ergebnisse sind unglaublich.» Rückblickend kommentiert Carter seinen damaligen Eintrag wie folgt: «Die nachweisbaren Ergebnisse dieses Austauschs zwischen unseren Geheimdiensten und Parapsychologen werfen einige der faszinierendsten und nicht zu beantwortenden Fragen meiner Präsidentschaft auf (...) widersprechen sie doch jeglicher Logik. Aber die Fakten sind nicht zu leugnen.» Gegenüber «Politico.com» hat sich die Pressesprecherin des CIA, Paula Weiss, zu den nun veröffentlichten Passagen in Carters Buch geäussert und erklärt, dass derartige Methoden heute definitiv nicht mehr zur Anwendung kommen. Schon vor seiner Amtszeit von 1977 bis 1981 machte James Earl «Jimmy» Carter Jr., von sich reden, als er noch während seiner Amtszeit als Gouverneur von Georgia im Jahre 1973 dem «International UFO Bureau» in Oklahoma City eine eigene UFO-Sichtung meldete. Carters Bericht bezieht sich auf seine Beobachtung im Jahr 1969, als er zu Besuch beim Lions- Club in Leary im US-Bundesstaat Georgia war. «Etwa zwanzig von uns standen ausserhalb des kleinen Restaurants, ich glaube, es war der Kantinensaal einer High-School, als so etwas wie ein grünes Licht am Horizont am westlichen Himmel erschien. Es war gerade nach Sonnenuntergang. Das Objekt wurde immer heller und heller. Doch dann verschwand es plötzlich. Es schien keine feste Struktur gehabt zu haben. Es war nur ein sehr merkwürdig aussehendes Licht. Keiner von uns konnte sich einen Reim darauf machen, was es war», so Carter 1973. (Quelle: grenzwissenschaft-aktuell.de)
 

Claus Rahn lässt Münzen drehen

In den 1970er Jahren verblüffte Claus Rahn den Parapsychologen Prof. Hans Bender mit seinen psychokinetischen Fähigkeiten. Nachdem er lange Zeit in der Versenkung verschwunden war, meldete er sich vor ein paar Jahren zurück. Er will nicht mehr nur als Psychokinet wahrgenommen werden, sondern vor allem als Heiler (siehe Inserat S. 28). Vor ein paar Jahren ergab sich für meine Partnerin Sabin und mich die Gelegenheit für ein Treffen mit ihm, bei dem er uns seine psychokinetischen Fähigkeiten demonstrierte (siehe Psi-Info 13 oder auf unserer Website). Vor ein paar Wochen besuchte er uns auf der Durchreise. Als er erfuhr, dass William Nonog bei uns ist, bat er um ein kurzes Gespräch. Als Dank demonstrierte er anschliessend Myrta und unserer Mitarbeiterin Therese Hartmann seine Fähigkeiten. Therese berichtet: «Er holte einige Münzen aus seiner Brieftasche und ich dachte, er wolle uns etwas Kleingeld in unsere Kaffeekasse geben. Er bat Myrta und mich aber an den Tisch, stellte eine Münze auf den Rand und sagte beschwörend immer wieder ‚Dreh dich, dreh dich'. Zu unserem grossen Erstaunen begann die Münze sich tatsächlich langsam auf dem Rand zu drehen und blieb anschliessend wieder auf dem Rand stehen. Das Ganze dauerte etwa fünf Sekunden. Ich war total baff, denn ich hatte nichts dergleichen erwartet.» Es handelte sich übrigens um einen Schweizer Fünfliber, der durch Magnete nicht angezogen wird. (lw)

 
Ungewohnte Werbung

Ungewohnte Werbung des Schweizer Grossverteilers Migros, der sich anscheinend neu bemüht parapsychologisches Grundwissen zu vebreiten. Danke an unser Mitglied Ursina, die es uns zugeschickt hat.
 
Präkognition: Haben Psychologen Beweise für übersinnliche Vorahnung gefunden?

Ithaca/ USA - In einer Reihe von Experimenten scheinen US-amerikanische Psychologen Beweise für übersinnliche Präkognition gefunden zu haben. In neun Testreihen untersuchte das Team um Dr. Daryl Bem von der «Cornell University» (CU) die Idee, dass unser Gehirn die Fähigkeit besitzt, nicht nur die Vergangenheit zu reflektieren, sondern auch zukünftige Ereignisse vorauszusehen. Laut PsychologyToday.com sind die Ergebnisse der Experimente vielversprechend und übertreffen den von Skeptikern oft angezweifelten und kritisierten wissenschaftlichen Anspruch bisheriger Tests etwa mit sogenannten Zener-Symbolkarten. Schon bald sollen die Ergebnisse der Studien in zwei der renommiertesten Fachzeitschriften, dem «Journal of Personality » und «Social Psychology» publiziert werden. In seinen Experimenten nutzte Dr. Bem bereits bekannte psychologische Phänomene – kehrte deren Chronologie jedoch um. So gründet eines der Experimente beispielsweise auf dem bekannten Phänomen, dass es leichter fällt, sich zukünftig Wörter zu merken, wenn diese zuvor eingeübt wurden. Hierzu wurden 100 CU-Studenten eine Liste mit bekannten Wörtern vorgelegt. Für jedes Wort hatten die Studenten drei Sekunden lang Zeit, um es sich zu merken und zu visualisieren. Danach sollten sich die Teilnehmer an so viele Wörter der Liste wie möglich erinnern und diese aufschreiben. Danach wählte ein Computer die Hälfte der Wörter aus der Liste nach dem Zufallsprinzip aus. Diese Wörter sollten die Studenten erneut mehrmals als Erinnerungsübung abschreiben. Das erstaunliche Ergebnis des Experiments zeigte, dass die Studenten mit höherer Wahrscheinlichkeit sich im vorigen Erinnerungstest an genau jene Wörter besser erinnerten, die sie erst später erneut aufgrund der zufallsgenerierten Computervorgabe abschreiben sollten. In einem weiteren Experiment drehte Bem die Chronologie des psychologischen sogenannten Priming- Tests um, in dem normalerweise die Versuchspersonen innerhalb kürzester Zeit die Darstellung eines Bildes oder Fotos positiv oder negativ bewerten sollen. Frühere Studien hatten gezeigt, dass mit dem Bild extrem kurzzeitig eingeblendete Wörter (sublimal priming) die Reaktionsgeschwindigkeit und die Richtigkeit der Zuordnung bei derartigen Tests deutlich erhöhen können. Der Grund hierfür liegt in dem Umstand, dass unser Hirn diese Wörter unterbewusst wahrnimmt, obwohl sie viel zu kurz eingeblendet werden, um bewusst wahrgenommen zu werden. Interessanterweise beeinflusst sogar die Übereinstimmung des beschreibenden Wortes mit dem Bildinhalt die Schnelligkeit unserer Reaktion auf das Bild. Wird beispielsweise das Wort «fröhlich» zu dem Foto eines jungen Kätzchens eingeblitzt, so erhöht sich die richtige Bewertung des Bildes deutlich im Vergleich zu jenen Versuchen, in welchen gemeinsam mit der jungen Katze das Wort «hässlich» eingeblendet wird. Psychologen gehen davon aus, dass das unterbewusste Wahrnehmen des Wortes «schön» uns unterbewusst darauf einstellt, auch ein schönes Bild zu sehen und eine entsprechende Reaktion verzögert wird, wenn Wort- und Bildeigenschaft nicht übereinstimmen. In Bems Versuch wurde das sublimal eingeblendete und beschreibende Wort nun jedoch nicht «vor» bzw. zeitgleich mit dem zu kategorisierenden Bild sondern erst eingeblendet, «nachdem» die Testperson ihre Wahl bereits getroffen hatte. Die Versuchsergebnisse zeigten auch hier, dass die Probanden das Bild schneller richtig einschätzen konnten, wenn das Bild von einem passenden Wort gefolgt wurde. Es hatte also den Anschein, als wisse das Gehirn noch während das Bild gezeigt wurde, welches Wort eingeblendet werden wird. Auch die weiteren Tests von Dr. Bem belegten die beobachteten Effekte und legen nahe, dass selbst gewöhnliche Menschen in der Lage sind, zukünftige Ereignisse vorherzusehen.
 
Mongolischer Schamane heilt Kurt Aeschbacher
 

Schluss mit qualvollem Ohrensausen: Ein Häuptling hat Kurt Aeschbacher den Tinnitus aus dem Ohr geblasen! Der hohe Altai in der Mongolei – das sind sanft gewellte Hochgebirgsweiden, majestätische Gipfel und unendliche Weiten. Geschützt vom pfeifenden Wind sitzt TV-Star Kurt Aeschbacher (61) auf dem Boden eines Nomadenzelts.
Es riecht nach Wacholder und Weihrauch, in einer Pfanne brutzeln Teigtaschen. Dann erzählt Aeschbi dem Heiler Galsan Tschinag von seinem Leiden. «Seit vier Jahren habe ich ein starkes Pfeifen auf dem rechten Ohr.» Vor allem unter Stress sei dieser Tinnitus eine Belastung. «Können Sie mir helfen?», fragt Aeschbi vorsichtig.
Der Schamane, auch Stammeshäuptling der Tuwa im Hohen Altai, bittet den TV-Talker vor das Zelt. Dort gleiten seine rauen Hände reinigend über Aeschbis Schultern. Plötzlich spürt er, wie sich der Heiler zu ihm beugt. «Spüren Sie, wie ich Ihnen das giftige Geräusch aus dem Ohr blase?», fragt der Heiler. Und Aeschbacher antwortet: «Ja, aus dem Pfeifen wird ein sanftes Fliessen – das ist unglaublich.»



Kenngelernt hatte Aeschbi den Häuptling im Januar, als dieser Gast in seiner Talkshow war. Dabei hatte ihn der Schamane für drei Monate in seine Heimat eingeladen. Nicht für einige Monate, doch für zwei «Sommerjob»-Sendungen hat Aeschbi den Heiler letzte Woche besucht. Die zweiteilige Reportage ist der krönende Abschluss der diesjährigen Staffel. Kurt Aeschbacher liess sich nicht nur selber heilen – er nahm beim Häuptling auch Unterricht als Assistenz-Schamane. «Wir besuchten einen eben fertiggestellten Friedhof, als plötzlich ein altes Mütterchen auftauchte», erinnert sich Aeschbi. «Sie lief verängstigt rum und klagte über Herzrasen.» Häuptling Tschinag nahm sie zur Seite. «Dann wies er Aeschbi an, ihr ins Ohr zu blasen – sanft und beruhigend. «Es war unglaublich, die Frau begann sogleich auf dem Feld ein fröhliches Tänzchen zu vollführen.» Worin liegt der Zauber dieser Heilkunst? «Ich glaube nicht an Wunder», sinniert Aeschbi. «Aber diese Heilmethode ist eine Art der Zuwendung. Mit Liebe und Zärtlichkeit werden Kräfte im Körper aktiviert.» Und wie geht es Aeschbis Tinnnitus heute – ist er immer noch weg? «Das Geräusch ist wirklich fast verschwunden», sagt er. «Ich werde diesen faszinierenden Schamanen, die lieben Menschen und diese urtümlichen Landschaften, wo man immer glaubt, es tauche gleich ein Dinosaurier aus dem Nebel auf, nie vergessen.» (Quelle: Blick online) Der Dichter und Schamane Galsan Tschinag wird im Mai 2011 Veranstaltungen beim BPV anbieten. Informationen im nächsten Psi-Info oder ab Herbst auf unserer Website.

 

 
Tonanalyse erbringt wissenschaftlichen Beweis für Poltergeistaktivitäten
Tonanalyse erbringt wissenschaftlichen Beweis für Poltergeistaktivitäten Kensington/ USA - Eine Analyse von akustischen Aufzeichnungen von unterschiedlichen Geräuschen, wie sie von Poltergeistern verursacht worden sein sollen, soll nun den wissenschaftlichen Nachweis für den übernatürlichen Ursprung einiger der Phänomene erbringen. Veröffentlicht wurde die Studie im anerkannten «Journal of the Society for Psychical Research». Sieben Jahre lang hat Dr. Barrie Colvin unterschiedliche Aufzeichnungen von Klopfgeräuschen, Schlägen und Knalllauten, wie sie fast schon klassischerweise von Poltergeistern erzeugt wurden und in den vergangenen 40 Jahren aufgenommen werden konnten, mit neuster akustischer Technologie analysiert. Hierbei habe er anhand einiger Beispiele fundamentale Unterschiede zwischen normalen Geräuschen, wie sie von Menschen oder Tieren verursacht werden können und den Poltergeistaufnahmen identifiziert. «Die von diesen ‚Geistern‘ während der Spukereignisse erzeugten Geräusche sind tatsächlich paranormaler Herkunft», schlussfolgert Colvin. Anhand der Analyseergebnisse stelle sich die Frage, wie diese Geräusche überhaupt erzeugt werden konnten. Die Auswertung der Daten lege nahe, dass die Geräusche im Innern der Materialien mit denen sie entstanden und nicht auf deren Aussenseiten erzeugt wurden.
«Die akustischen Wellenformen sind völlig verschieden von normalen vergleichbaren Geräuschen. Für diese Differenzen kann ich keine konventionelle Erklärung finden. Auch alle anderen Wissenschaftler, die meine Ergebnisse begutachtet haben, stimmen darin mit mir überein. Um ehrlich zu sein, waren auch wir selbst von diesem Ergebnis überrascht, da wir diese Resultate unserer Analyse nicht erwartet hatten», zitiert newsmonster.co.uk den Wissenschaftler. Tatsächlich fügt Colvin erläuternd hinzu, dass er selbst nicht an ein Leben nach dem Tod glaube und die meisten als paranormal bezeichneten Phänomene für «einfache Täuschung, Fälschungen oder das Ergebnis von Trunkenheit und Drogenkonsum» halte. «Doch noch während ich das sage, belegen meine eigenen Ergebnisse, dass zumindest ein Teil des Paranormalen, wie die Geräusche von Poltergeistern, tatsächlich echt zu sein scheint. Diese Dinge sind ganz eindeutig nicht menschlichen oder natürlichen Ursprungs.»
Letztendlich blieben 10 Aufnahmen übrig, in denen die beschriebenen Merkmale nachgewiesen werden konnten. Zu diesen Aufnahmen gehören auch Aufzeichnungen berühmter Poltergeistfälle wie beispielsweise dem «Enfield Poltergeist», der in den Jahren 1977-79 im nördlichen London sein Unwesen trieb. Aufgrund seiner erstaunlichen Ergebnisse will sich Dr. Colvin nun auch spiritistischen Séancen widmen und mit seiner aufwendigen Ausrüstung Aufzeichnungen durchführen und auswerten. «Ganz ehrlich gesagt, weiss ich nicht, was wir dabei entdecken werden», so Colvin. «Wir befinden uns dabei in gänzlich unbekannten Gewässern – aber gerade das ist ja das Schöne an der Wissenschaft.» 1882 in London gegründet, ist die Society for Psychical Research (SPR) eine der ältesten Vereinigungen zur Erforschung parapsychologischer Phänomene. (Quelle: grenzwissenschaft-aktuell.de)
 
Spuk-Radio spielt Churchill-Reden und Glenn Miller
Montrose/ Schottland – Die ehemalige Royal Air Force Basis in Montrose, deren Gelände und Bauten heute als Weltkriegs-Museum genutzt werden, steht schon lange in dem Ruf unheimlicher und paranormaler Vorkommnisse. Neben unerklärlichen Geräuschen, geisterhaften Erscheinungen verunglückter Piloten und sich auf unerklärliche Weise drehenden Türgriffen, stellt jedoch besonders ein altes Radio selbst Skeptiker vor ein Rätsel – spielt es doch immer wieder zeitgenössische Reden von Winstson Churchill oder Musik von Glen Miller, obwohl das Gerät selbst an keine Stromversorgung angeschlossen ist. Wie der schottische TV-Sender STV berichtet, handelt es ich bei dem Gerät um einen rund 60 Jahre alten Röhrenrundfunkempfänger von Typ P35 der britischen Marke Pye, der in einem Museumsraum steht, welcher einem der einstigen Erholungszimmer der 940. Fliegerstaffel anhand von zeitgenössischen Einrichtungsgegenständen und Utensilien nachempfunden wurde. Immer mehr Augen- und Ohrenzeugen berichten davon, zeitgenössische Reden und Musik der 1940er Jahre aus dem Radio gehört zu haben, darunter Ansprachen von Winston Churchill und Musik des Glenn Miller Orchesters. Zwar stellen sich die spukhaften Übertragungen zu unregelmässigen Zeiten und Abständen ein, können dann jedoch bis zu einer halben Stunde andauern.

Glenn Miller
 
Winston Churchill
 
     


Laut den Zeugen seien die gespielten Sendungen zwar leise, aber laut und deutlich genug, um Inhalte und Autoren identifizieren zu können. Laut dem STV-Bericht wurde das Phänomen bereits von Technikern und Skeptikern untersucht, ohne dass dabei eine Erklärung für die Sendungen gefunden werden konnte, zumal das Gerät gar nicht an eine Stromquelle angeschlossen ist. «Würde man es anschliessen, würde das alte Ding wahrscheinlich in die Luft fliegen. Wir haben es auch schon geöffnet und fanden darin ausser Spinnweben nichts ungewöhnliches », so ein Techniker. Zu den Zeugen der spukartigen Sendungen gehören laut Bob Sutherland, dem Leiter des Museums, auch eine ganze Reihe von sehr vertrauenswürdigen und gebildeten Personen: «Meine Frau Aileen ist Physikerin und sie war bei mir, als wir beide erst am vergangenen Wochenende das Glenn Miller Orchestra aus dem Radio klingen hörten. Auch sie hat normalerweise nicht die Tendenz, an solche Dinge zu glauben, aber niemand konnte bislang eine Erklärung für die Vorgänge finden.» Die Möglichkeit, dass das Gerät Sendungen eines nahe gelegenen Senders aufgreift und auf mechanische Weise wiedergibt, wurde von den Experten vor Ort bereits ausgeschlossen.
(Quelle: grenzwissenschaft-aktuell.de)
 
Nobelpreisträger wegen Interesse am Paranormalen ausgeladen
Drei renommierte, international bekannte Wissenschaftler sind wegen ihres offen erklärten Interesses am Paranormalen von einer bevorstehenden Fachkonferenz ausgeladen worden. Die Konferenz für Spezialisten der Quantenmechanik wird im August in Italien stattfinden. Gemäss einem Report von Times Higher Education hat der Kongressorganisator Anthony Valentini, ein Forscher am Imperial College in London, drei zuvor eingeladene Wissenschaftler wieder ausgeladen. Der Physik Nobelpreisträger Professor Brian Stephenson, der das Mind-Matter Unification Project an der Universität von Cambridge leitet, ist ausdrücklich ausgeschlossen worden, weil «das Paranormale eines seiner Hauptforschungsgebiete ist». Professor Stephenson hat schon 2001 den Hohn vieler Kollegen auf sich gezogen, als er in einem Beitrag zu einer Publikation zum hundertjährigen Bestehen des Nobelpreises das Thema Telepathie diskutierte. David Peat, Biograph des berühmten Physikers David Bohm, ist ausgeladen worden wegen seiner Bücher über unorthodoxe Themen wie die «Jungsche Synchronizität » und «Beziehungen zwischen dem Weltbild der Eingeborenen Amerikas und der modernen Physik». Der dritte ausgeschlossene Wissenschaftler ist der theoretische Physiker Jack Sarfatti. Als Reaktion auf die Ausladung sagte Prof. Stephenson: «Ich hätte gerne an der Konferenz teilgenommen und mich auf die theoretischen Ideen konzentriertkonzentriert und das Paranormale nur als einen Aspekt berührt. Ich hielt es für eine gute Gelegenheit für eine gegenseitige Befruchtung.» Nachdem diese Ausladungen im Internet ziemliches Aufsehen erregt haben und kontrovers diskutiert worden sind, sind Stephenson und Peat wieder eingeladen worden, nicht aber Jack Sarfatti. (diverse englischsprachige Quellen, Übersetzung der Zitate von LW)
 
Yogi bereitet Ärzten weiterhin Kopfzerbrechen

Ist es wirklich möglich, jahrzehntelang ohne Essen und Trinken auszukommen? Der 83-jährige Yogi Prahlad Jani versetzt indische Ärzte in Ratlosigkeit: «Wir wissen immer noch nicht, wie er überlebt», sagte ein Neurologe nach einer zweiwöchigen Rund-um-die Uhr-Überwachung. Vor zwei Wochen wurde er ins Krankenhaus gebracht und seither rund um die Uhr überwacht. Indische Mediziner erhofften sich, damit dem Mysterium um den angeblichen Wunder-Yogi Prahlad Jani endlich auf die Spur zu kommen. Doch jetzt ist der 83-Jährige, der behauptet, seit mehr als 70 Jahren weder Nahrung noch Wasser zu sich genommen zu haben, in sein Heimatdorf in Gujarat zurückgekehrt – und liess die Ärzte ratlos zurück. « «Wir wissen immer noch nicht, wie er überlebt», sagte der Neurologe Sudhir Shah nach dem Ende der Rund-um-die-Uhr-Überwachung. Während dieser Zeit habe Jani weder Urin noch Stuhlgang abgegeben. In einer Klinik in Ahmedabad im westindischen Bundesstaat Gujarat hatten sich in den vergangenen zwei Wochen rund 30 Ärzte um den Hindu gekümmert. «Es bleibt ein Rätsel, um was für ein Phänomen es sich handelt», sagte Shah.



Während des Krankenhausaufenhalts, der am Donnerstag zu Ende ging, hat Jani den Angaben zufolge wiederum nichts gegessen und getrunken. Mit Flüssigkeit sei er nur beim Gurgeln und Baden in Berührung gekommen, teilte Govindasamy Ilavazhagan, Leiter des staatlichen Verteidigungsinstituts, mit. Zudem erhofften sich die Forscher von der Untersuchung des bärtigen Asketen Erkenntnisse für das Überleben im Katastrophenfall. Sie prüften ihn auf Herz und Nieren, untersuchten seine Hirnfunktionen und führten eine DNA-Analyse und Hormontests durch. Einige Ergebnisse werden erst in wenigen Wochen vorliegen. Die Mediziner interessierte unter anderem die Frage, woher Jani seine Energie gewinne. Nach seinen Aussagen schöpft er seine Energie allein aus Meditation und Yoga-Übungen. Er könne ohne Nahrung überleben, weil ihn im Alter von acht Jahren eine Gottheit gesegnet habe. Es ist nicht das erste Mal, dass Ärzte sich den angeblichen Wunder-Yogi vorknöpfen. Bereits 2003 kamen Mediziner nach einer gründlichen Untersuchung des Hindus zu ähnlichen Ergebnissen. Lediglich ein Loch im Gaumen fiel den Ärzten auf. Daraus ströme Flüssigkeit, die die Nahrungsund Flüssigkeitsaufnahme möglicherweise ersetzen könnte. (Quelle: DPA / SPIEGEL Online)

 
Kurzes Meditieren verbessert geistige Fähigkeiten

Büffeln bis zum Umfallen ist nicht immer die beste Methode, um sich auf Prüfungen vorzubereiten und im richtigen Moment geistig fit zu sein. Forscher haben herausgefunden, dass schon kurze Meditations-Einheiten Aufmerksamkeit und Konzentrationsvermögen stärken können. Wer kurz vor einer Prüfung steht, sollte sich an den letzten Vorbereitungstagen kurze Meditationen gönnen – es könnte sich lohnen. Schon vier Tage jeweils 20-minütigen Trainings genügen, um kognitive Fähigkeiten wie Aufmerksamkeit und Konzentration deutlich zu verbessern. Zu diesem Schluss sind US-Forscher um Fadel Zeidan von der Wake Forest University School of Medicine in Winston-Salem gekommen. Studien hatten bereits gezeigt, dass regelmässiges Meditieren nicht nur Aufmerksamkeit und Konzentration langfristig schult, sondern sogar zu sichtbaren Änderungen in dafür zuständigen Hirnregionen führen kann. Doch nicht jeder hat Zeit oder Lust, Tag für Tag ein bis zwei Stunden dafür zu investieren. Zeidan und seine Kollegen fragten sich, ob nicht auch schon ein Kurzprogramm zu einer deutlichen Verbesserung der kognitiven Fähigkeiten führen könnte. Jetzt berichten die Wissenschaftler im Fachmagazin Consciousness and Cognition, dass schon 20 Minuten täglich ausreichen können, um die geistigen Fähigkeiten deutlich zu verbessern. Die Forscher liessen 49 Freiwillige zunächst einige Tests absolvieren, um unter anderem die Stimmungslage, die Gedächtnisleistung, die visuelle Aufmerksamkeit und die Konzentrationsfähigkeit der Teilnehmer festzustellen. Anschliessend wurden die Probanden in zwei Gruppen aufgeteilt: Die einen hörten an vier aufeinanderfolgenden Tagen 20 Minuten lang ein Hörbuch.



Die andere Probandengruppe meditierte in dieser Zeit. Dazu sollten sie mit geschlossenen Augen entspannt auf dem Rücken liegen und sich dabei nur möglichst auf ihren Atemfluss konzentrieren. Aufblitzende Gedanken sollten sie innerlich kurz bewusst bestätigen, sie aber nicht weiter verfolgen, sondern sich dann wieder ganz der Atmung zuwenden. Im Anschluss an das viertägige Experiment wurden die Eingangstests wiederholt. Das Ergebnis war selbst für die Wissenschaftler verblüffend: Zwar hatte sich die Stimmung der Teilnehmer in beiden Gruppen verbessert, doch bei der Meditationsgruppe war darüber hinaus eine signifikante Steigerung der kognitiven Fähigkeiten feststellbar. Die Forscher beobachteten bei den Meditierenden nicht nur eine Verminderung von Angstgefühlen und Müdigkeit. Die Probanden schnitten auch in Tests zum Arbeitsgedächtnis sowie zur räumlich-visuellen Wahrnehmung besser ab. «Eine besonders deutliche Leistungssteigerung zeigte die Meditationsgruppe bei allen kognitiven Tests, die unter Zeitdruck durchgeführt wurden und somit mit Stress verbunden waren », sagt Zeidan. Die Forscher wollen nun mit Hilfe der Magnetresonanz-Tomografie überprüfen, ob sich die Verbesserungen auch in einer gesteigerten Hirnaktivität zeigen. (Quelle: cib/ddp)

 
Geistermädchen in Australien fotografiert?
Dieses Foto entstand angeblich während einer Nachttour in der Barwon Park Mansion (42 Zimmer, 1871) in Australien. Ein reiches Paar hatte sich das prächtige Anwesen gebaut. Doch der Mann starb kurz vor der Fertigstellung, die verzweifelte Witwe und ihre Tochter blieben zurück.Eine Gruppe aus 16 Besuchern sah sich die Villa jetzt an. Tourist Adam Harris (19) fotografierte mit seiner Digitalkamera. Später die Überraschung: Auf einer dieser Aufnahmen im Dunkeln, die scheinbar völlig schwarz war, erschien bei kräftiger Kontrast-Verstärkung das Bild eines schönen Mädchens! «Ich fotografierte, als ich plötzlich etwas auf mich zukommen fühlte», berichtet Harris. «Also griff ich meine Kamera und machte drei bis fünf Fotos. Danach ging meine Kamera aus. Ich konnte sie nicht mehr anschalten, obwohl ich es immer wieder versuchte.»



Experten untersuchten die Meta-Daten (gespeicherte Zusatz-Informationen) des Digitalbildes. Rätselhaftes Ergebnis: Als einziges Motiv in einer Serie von direkt nacheinander geschossenen Aufnahmen war das vermeintliche Geisterfoto zwei Stunden früher datiert als die anderen. Es hatte keinerlei Hintergrund. Obwohl ohne Blitz in völliger Dunkelheit aufgenommen, ist das Motiv aber klar zu erkennen. Im Internet wird nun diskutiert, was es mit dem Bild auf sich hat: Ist es eine Fälschung, will sich der junge Mann wichtig machen oder erschien da wirklich ein Geist, vielleicht der unglücklichen Witwe, die einst in der Villa lebte?
 

 

Wunderheilungen nach Tod von Teenager

Guildford/ Australien - Wenige Wochen nachdem der damals 17-jährige Mike Tannous im September 2006
bei einem Autounfall ums Leben kam, begann aus den Wänden seines einstigen Zimmers eine ölige Substanz auszutreten, deren Ursprung bis heute rätselhaft ist. Seine Eltern behaupten, diese Substanz habe bereits zahlreiche Kranke geheilt und sind sich sicher, dass ihr Sohn ein «Botschafter Gottes» sei.
Wie der australische «The Daily Telegraph» berichtet, strömen seither Gläubige zu dem Haus der Tannous,
um das Phänomen selbst zu sehen und vor Ort zu beten. Die ölige Substanz selbst wurde bereits wissenschaftlich untersucht, ohne dass genau herausgefunden wurde, um was es sich dabei handelt oder
woher sie eigentlich kommt. Ersten Forderungen, Mike selig- und heilig zu sprechen werden derzeit von der katholischen Kirche jedoch noch nicht in Erwägung gezogen. Das mittlerweile mit zahlreichen Bildern von Mike und religiösen Darstellungen dekorierte Haus der Tannous steht derweil weiterhin täglich Besuchern
offen. Auch Skeptiker und Nicht-Gläubige sind den Eltern herzlich willkommen: «Sie sollen kommen und das Wunder mit eigenen Augen sehen.» (Quelle: grenzwissenschaft.aktuell.de)

Fantasie verstärkt Medikamentenwirkung

IDurham/ USA - In einer Studie haben US-Mediziner belegt, dass Medikamente zur Behandlung chronischer
Bauchschmerzen bei Kindern drei Mal besser wirken, wenn sie begleitend zur medikamentösen Therapie Entspannungsübungen und Fantasiereisen praktizierten. In ihrer Untersuchung beobachteten amerikanische
Mediziner 34 Kinder im Alter zwischen sechs und 15 Jahren, die alle an chronischen Bauchschmerzen ohne eindeutige Ursache litten. Während eine Hälfte der Kinder rein medikamentös behandelt wurden,
bekamen die restlichen Patienten zusätzlich eine Audio- CD, mit deren Hilfe sie sich auf eine Fantasiereise
begeben sollten, während derer sich die Kinder entspannen und imaginative Schutzhandlungen gegen
die Schmerzen durchführen sollten. Drei Wochen nach Versuchsbeginn zeigte sich, dass bei jenen Kindern, deren medikamentöse Behandlung von den angeleiteten Entspannungsübungen begleitet wurde, die Wahrscheinlichkeit einer zumindest rein subjektiven Besserung bis zu drei Mal höher lag als bei
jenen Kindern, die lediglich die üblichen Medikamenteverabreicht bekommen hatten. Hinzu konnten die Mediziner feststellen, dass dieser positive Effekt noch bis zu sechs Wochen nach Ende der Behandlung anhielt. Wie die Mediziner im Fachmagazin «Pediatrics» beschrieben haben, sei es erstaunlich gewesen zu
beobachten, dass Kinder ihre Bauchschmerzen tatsächlich mit Hilfe ihrer durch die CDs angeleiteten
Vorstellungskraft derart lindern können.» Mit Hilfe der CDs wurden die Kinder beispielsweise dazu angeleitet sich vorzustellen, auf einer Wolke zu schweben und sich mehr und mehr zu entspannen. Zur Linderung der Bauschmerzen sollten sich die Kinder dann ein leuchtendes Objekt vorstellen, welches sich in ihrer Handfläche auflöse. Diese Hand sollten die Kinder dann auf den schmerzenden Bauch legen und somit hier Wärme und Licht im Innern des Bäuchleins verteilen, um so eine Schutzhülle gegen alles Störende
aufzubauen. (Quelle: grenzwissenschaft.aktuell.de)

 

Mysteriöse Sternenkarte in kanadischer Kirche

Mysteriöse Sternenkarte in kanadischer Kirche Lunenburg/ Kanada - Bei einem Feuer 2001 in der St.
John‘s Anglican Church in Lunenburg in der kanadischen Provinz Nova Scotia wurde die Kuppeldecke
über der Kanzel des zweitältesten Kirchenbaus im einstigen britischen Nordamerika zerstört und 2004
wieder anhand alter Fotos rekonstruiert. Auch zum diesjährigen Weihnachtsfest erstrahlte der dort vergoldet platzierte Sternenhimmel wieder im neuen alten Glanz und birgt zugleich ein bis heute mysteriöses
astronomisches Rätsel. Auf den ersten Blick wirken die goldenen Sterne in der Kuppel wahllos platziert. «Sie wirkten aber teilweise so unkünstlerisch angeordnet, dass es den Anschein hatte, sie seien in dieser Art mit Absicht und nicht zufällig platziert worden», erläutert Margaret Coolen. Als es jedoch an deren Rekonstruktion ging, standen die Pfarrerin und Gemeindemitglieder jedoch vor einem Problem, da es von dem einstigen Sternenhimmel nur fragmentarische Fotoaufnahmen gab, die jedoch nicht die ganzes Kuppel abbildeten. Wie CBC News berichtet, suchte man im Glauben, dass die Kuppel tatsächliche Sterne
und Himmelskörper und Konstellationen zeigen könnte, Hilfe bei David Turner, einem Astronomen der Saint
Mary‘s University in Halifax. Beim Studium des Sternenhimmels erkannte Turner im östlichen Teil der
Kuppel das Sternbild Perseus. Das Merkwürdige war jedoch, dass Perseus, von Lunenburg betrachtet, immer im nördlichen Teil des Himmels zu sehen ist, jedoch nie im Westen. Zudem zeigte die Kuppel teilweise Sterne der Konstellation, die mit blossem Auge und einfachen astronomischen Beobach tungsmitteln nur schwer zu erkennen sind. Warum sollte also jemand diese Sterne an die Decke einer Kirche malen? Mit Hilfe eines astronomischen Computerprogramms überprüfte der Astronom die Konstellationen. Laut
diesem Programm das auf das biblisch überlieferte Geburtsjahr Jesus Christus eingestellt war, stand
Perseus – von Lunenburg aus betrachtet – tatsächlich am östlichen Himmel. Auch die restliche Kuppel bildet,
wenn auch teilweise nur annähernd, den Himmel bei Sonnenaufgang über Lunenburg vor rund
2000 Jahren ab. Wie die Erbauer der Kirche jedoch im Jahre 1754 in der Lage waren, die Konstellation des Sternenhimmels über dem Ort ihres Kirchenbaus im Jahre Null zu errechnen und darzustellen, bleibt selbst für den Astronomen bis heute ein Rätsel. «Ich habe grossen Respekt vor dem einstigen Künstler, der diese Meisterleistung ohne die Hilfe von Computern bewerkstelligt hatte.» (Quelle. grenzwissenschaft.aktuell.de)

 

Joller-Spukhaus von Stans abgerissen

Am 19. Februar wurde das berühmte Spukhaus in Stans abgerissen. Schon die ganze Woche standen
Bagger beim Haus am Veronika-Gut-Weg. Das 1798 erbaute Haus liegt auf einem Grundstück, auf dem
der Luzerner Bauherr Hermann Beyeler ein Hochhaus bauen möchte. Die Abbruchbewilligung hatte die Gemeinde Stans bereits im Juli 2009 erteilt. Vom Kanton war die Bedingung gestellt worden, dass das Spukhaus dokumentiert werden muss. Hermann Beyeler wollte das Haus ursprünglich am ehemaligen Stanser Richtplatz Chalenbergli beim Wohnpark Hansmatt wieder errichten. Die Pläne scheiterten aber, weil er mit dem Kanton keine Einigung finden konnte. Im Jahr 2000 hatte die Regierung entschieden, das Jollerhaus nicht unter Denkmalschutz zu stellen. Das Haus war Schauplatz eines der spektakulärsten
und am Besten dokumentierten Spukfälle weltweit. «Wäre der Spuk mir nicht selbst begegnet und wäre
ich nicht schonungslos als Beute diesem rasenden Ungetüm vorgeworfen worden, ich hätte der Erzählung
anderer nicht geglaubt. Von der Existenz dieser wilden Bestie habe ich mich mit allen wachen Sinnen
und an helllichtem Tage überzeugen können. Dieser Schlag traf mich so unvermutet und so hart,
wie es kaum ein anderes Unglück vermocht hätte.» Diese Worte schrieb Melchior Joller, ein angesehener
Anwalt, Nationalrat und Vater, am 12. September 1863 in sein Tagebuch, in dem er die massiven und
mysteriösen Spukphänomene festhielt, die ihm und seiner Familie zugestossen sind. Im Jahr 2004 hat das ZDF einen 90 minütigen Film über den berühmten Fall gesendet, an dem auch die Schweizer Sensitive Béatrice Rubli – mit im Nachhinein verifizierbaren Informationen – beteiligt war. Hintergrundinformationen zum Spukfall und zum Film finden Sie auf www.das-spukhaus.de

 

 

Nach Tranplantation: Empfänger entwickelt Vorlieben des Spenders

Orange/ Australien - Zufall oder Phänomen? Nachdem David Waters erfolgreich ein Spenderherz transplantiert bekam, entwickelte er eine bislang nicht gekannte Vorliebe für ein bestimmtes Knabbergebäck. Was Waters lange Zeit nicht wusste: bei den sogenannten «Burger Rings» handelte es sich um den Lieblingssnack des Organspenders. Theorien versuchen nun, derartige Effekte zu erklären.
Zwei Jahre habe es gedauert, berichtet «News.com. au», bis die Eltern von Kaden Delaney den Empfänger
des Herzens ihres bei einem Autounfall tödlich verunglückten Sohnes ausfindig machen konnten.
Als sie sich dann trafen berichtete Waters den erstaunten Eltern, dass er nach der Operation eine
zuvor nicht gekannte Vorliebe für «Burger Rings», kleine Gebäckringe mit Fleischgeschmack, entwickelt
habe. Umgekehrt war David Waters nicht weniger erstaunt zu hören, dass genau dieser Snack,
das Lieblingsgebäck von Kaden war. Ähnliche Fälle wurden bereits zuvor bekannt und besonders durch
die Ereignisse um die US-Amerikanerin Claire Sylvia bekannt, die nach der Transplantation
von Herz und Lunge eine für sie eigentlich ungewöhnliche Vorliebe für Bier, Hähnchen- Nuggets und grüne Pfefferschoten entwickelte - den zu Lebzeiten Leibspeisen des 18-jährigen männlichen Spenders.
Zwar ist das Phänomen noch nicht wissenschaftlich bewiesen, doch glauben einige Forscher, dass
Erinnerungen und persönliche Eigenschaften nicht nur im Gehirn, sondern auch in anderen Organen
gespeichert und weitergegeben werden können und sprechen von sogenannter Zellerinnerung. Andere
sehen Fälle wie jene von Waters und Sylvia als Beweis dafür, dass der Mensch nicht nur aus Körpermaterie
besteht, und dass darüber hinausgehende Eigenschaften gerade bei Organtransplantationen
mit übertragen werden können. Eine Theorie, die sie – sollte sie sich bewahrheiten – weitreichende
Implikationen mit sich brächte. (Quellen. grenzwissenschaft.aktuell.de)


 

Indischer Minister: UFO beschädigte Ernte

Indischer Minister: UFO beschädigte Ernte Sukha / Indien – Der Minister für Landwirtschaft und
Fischerei des indischen Bundesstaats Madhya Pradesh, Dr. Ramkrishna Kusmaria, hat erklärt, er habe auf einer Rundreise durch den Distrikt Damoh nicht nur ein UFO gesehen, sondern dieses sogar fotografiert. Bereits seit einem Jahr wollen Anwohner in dieser Gegend immer wieder unidentifizierte Flugobjekte beobachtet haben. In einem Telefoninterview mit der «Hindustan Times» erklärte der Politiker, er habe das unidentifizierte Flugobjekt am Himmel über dem Dorf Sukha, rund 275 Kilometer östlich der Hauptstadt Bhopal beobachtet. Das Objekt habe fortwährend helle Funken von sich gegeben und beim Überflug Pflanzen und Bäume beeinflusst, wobei beispielsweise unmittelbar unter dem Objekt Papayafrüchte von den Bäumen fielen. «Ich habe Fotos des runden Objekts gemacht und werde diese gerne auch zugänglich machen, sobald ich zurück in Bhopal bin», zitiert die Zeitung den Minister, der einen Doktortitel in Agrarwissenschaften hat. Nach bekannt werden der Aussagen des Ministers haben sich zahlreiche Anwohner an die Behörden gewandt, um Entschädigung für die angeblich von dem UFO verursachten Schäden an der Ernte zu fordern. Auch der lokale Polizeiinspektor D.K. Arya bestätigte auf Anfrage der Zeitung den Vorfall, er selbst habe den Ort des Geschehens jedoch selbst noch nicht beund untersucht, weshalb er die Aussagen des Politikers auch nicht kommentieren könne. Kritiker der Berichte über die lokalen UFO-Sichtungen glauben, dass es sich um Fehlinterpretationen natürlicher Phänomene handelt, liefern jedoch nicht weniger exotisch klingende Erklärungen. So zitiert die «Hindustan Times» Ram Srivastava, emeritierter Professor des Holka Science College in Indore, der von rund sechs gleichartigen Zeugenaussagen weiss: «Meist handelt es sich um optische Illusionen oder um Gravitationswirbel in welchen der Sonnenwind gefangen wird und so der Eindruck eines UFO entsteht.»
(Quellen: renzwissenschaft aktuell.de / hindustantimes.com)

 

Teenager weint Tränen aus Blut

 

TENNESSEE (USA) – Wenn Calvino weint, rinnen dem 15-Jährigen Tränen aus Blut über die Wangen. Seine Ärzte sind ratlos – sie
finden keine körperliche Ursache für das Phänomen. Calvino Inman sieht aus wie ein ganz normaler Teenager – bis er weint.
Denn Calvino weint Blut: Rote Tränen kullern dem 15-Jährigen mindestens drei Mal täglich die Wangen hinunter. Bis zu einer
Stunde kann das Phänomen andauern. «Manchmalbrennt es auch», erzählt Calvino in einem Interview mit «ABC». Seine Mutter, Tammy Mynatt, hat sich an die Medien gewanndt, da sie ratlos ist. «Wir haben ihn von Kopf bis Fuss röntgen lassen, MRI‘s und CT‘s gemacht, aber nichts. Keiner weiss was meinem Baby fehlt», erzählt
sie den Tränen nahe. Sie hofft nun, dass sich durch den Fernsehauftritt jemand meldet, der weiss worum es sich bei den Tränen aus Blut handelt. «Mehr als alles andere wünsche ich mir, dass jemand sagt, er habe das schon mal gesehen.» Als es das erste Mal passierte, rief seine Mutter den Rettungsdienst.
«Am schlimmsten war, als er mich ansah und fragte, ob er sterben müsse. Das hat mir das Herz gebrochen.»
«Die meisten meiner Freunde fürchten sich vor mir – sie denken ich bin verflucht oder so. Das tut mir
weh», erzählt er. «Aber ich habe mich langsam daran gewöhnt, glaube ich». Trotzdem spielt Calvino am
liebsten mit seinem Hund im Garten, ihm ist es egal ob er klare oder rote Tränen weint. (Quelle: blick.ch)

Forscher fotografieren «Aura» des Menschen

 

 
Forscher fotografieren «Aura» des Menschen Sendai/Japan - Behauptete bislang jemand, er könne
die Aura anderer Menschen sehen, wurde er von Wissenschaftlern meist als Spinner oder gar Scharlatan
abgetan. Nun haben japanischen Forscher jedoch möglicherweise die biologische Grundlage für diese Wahrnehmung gefunden: Auch der menschliche Körper gibt Lichtphotonen ab, die jedoch für das gewöhnliche Auge nicht wahrnehmbar sind.
Das Phänomen der sogenannten Biolumineszenz, die Fähigkeit von Lebewesen also, selbst oder mit
Hilfe anderer Spezies (Symbionten) Licht zu erzeugen, ist in der Natur weit verbreitet und besonders
in Form von Glühwürmchen oder Tiefseeorganismen bekannt. Dass jedoch auch der menschliche Körper
Licht abgibt, war bislang weitgehend unbekannt bzw. wissenschaftlich höchst umstritten. Wie die Forscher um Hitoshi Okamura, Masaki Kobayashi und Daisuke Kikuchi vom Tohoku Institute of Technology (TIT) im Fachmagazin «PLoS One», der Public Library of Science (PLoS) nun ausführlich berichten, gelang ihnen der Nachweis der menschlichen Bioluminiszenz mittels hochsensibler CCD-Kameras. Tatsächlich gibt der menschliche Körper ein leichtes Schimmern von sich. Die Stärke dieses Leuchtens ist jedoch 1‘000 Mal schwächer als das vom menschlichen Auge wahrnehmbare Licht. Hervorgerufen durch feinste Stoffwechselveränderungen, werden in bestimmten Rhythmen direkte ultraschwache Photonen, elektromagnetische Lichtteilchen, abgeben. Auch wenn die Intensität des angegebenen
Lichts immer weit unter der für das menschliche Auge liegenden Sichtbarkeit liegt, verändert sie sich dennoch
messbar innerhalb eines 24-stündigen Zyklus (S. Abb. C- H). Die hellste Phase liegt dabei um die Mittagszeit, während gegen Abend am wenigsten Photonen abgegeben werden. Interessanterweise steht die Menge des emittierten Lichts nicht in Verbindung zur abgegebenen Körperwärme, zeigen Wärmeaufnahmen des gleichen Körpers doch gänzlich gänzlich unterschiedliche Ergebnisse. Auch aus grenzwissenschaftlicher Sicht ist die Entdeckung der japanischen Forscher von grossem Interesse, stellt sich doch die Frage, ob die nachgewiesenen Biolumineszenz mit jenen Eindrücken in Verbindung stehen, wie sie hellsichtige Menschen haben, wenn sie davon sprechen, die Aura von Personen «sehen» zu können. Welche biologischen und biochemischen Zusammenhänge hier gegeben sein müssten, damit bestimmte Menschen möglicherweise das für das gewöhnliche menschliche Auge nicht sichtbare biolumineszente Leuchten des Körpers wahrnehmen könnten und dieses wohlmöglich auch in Verbindung mit emotionalen und/oder neuralen Zuständen der
betrachteten Personen steht, müsste vor diesem Hintergrund allerdings noch eingehend erforscht werden.
(Quelle: grenzwissenschaft-aktuell.de)

 

Kugelblitz explodiert in Münchner Biergarten

 

Eines der seltensten und selbst unter Meteorologen noch umstrittenen Naturphänomene – ein Kugelblitz – schlug im vergangenen Herbst in den Biergarten der Naturfreunde in München ein. Wie die Münchner «Abendzeitung» berichtet, wurden
zwei Personen leicht verletzt, als der von Zeugen als
fussballgross beschriebene Kugelblitz in eine Kastanie
einschlug und deren Rindensplitter Meter weit durch
die Luft geschleudert wurden: «Ein Erwachsener stürzte durch den Blitzschlag von der Bank und blieb mit Lähmungserscheinungen im rechten Bein
liegen. Er wurde von Besuchern in die nahe Gaststätte getragen. Auch ein weiterer Erwachsener erlitt Verletzungen. Beide kamen in Krankenhäuser.»
Laut Zeugenbeschreibung sei der Kugelblitz zuvor
über die Wiese her gekommen und schlussendlich
den Kastanienbaum hoch gerollt, in dessen Wipfel es
dann zu einer bombenartigen Explosion kam.
Worum es sich bei Kugelblitzen tatsächlich handelt, wird unter Forschern und Wissenschaftlern immer
noch heftig diskutiert. Doch selbst eine Vielzahl an Meteorologen ist mittlerweile davon überzeugt, dass
es sich bei Sichtungen derartiger Ereignisse nicht um Einbildung, Restbilder von gewöhnlichem Blitzlicht
oder gar Spinnerei, sondern um seltene meteorologische Phänomene handelt. Eine Theorie geht davon
aus, dass es sich bei Kugelblitzen um einen ionisierten Plasma-Klumpen handelt, der von magnetischen
Feldern zusammengehalten wird. (Quelle: grenzwissenschaft-aktuell.de)

 

Spuk im Haus von Popstar Sting

In einem Interview mit dem britischen «Radio 2» der BBC spricht Popstar Sting offen über zahlreiche bizarre Spukphänomene in einem seiner britischen Anwesen. Nach eigenen Angaben will Gordon Matthew Sumner, so Stings bürgerlicher Name, eines Nachts sogar gemeinsam mit seiner Frau Trudie Styler zwei Geistwesen in ihrem Schlafzimmer gesehen haben.«Ich hätte niemals gedacht, je an Geister zu glauben - bis ich selbst einen Geist mit meinen eigenen Augen gesehen hatte», erinnert sich der Sänger. «Ich lag im Schlafzimmer unseres wirklich schon sehr alten Hauses und schreckte gegen drei Uhr morgens plötzlich auf. In der Ecke des Raumes sah ich eine Frau mit einem Kind im Arm, die mich fortwährend anstarrte. Zuerst dachte ich, dass es sich um meine Frau Trudie mit einem unserer Kinder handeln könnte, fand diese Vorstellung aber doch schnell sehr merkwürdig. (...) Als ich prüfend neben mich tastete überlief mich ein wirklich furchtbarer Schauer, denn Trudie lag schlafend neben mir. Dann wurde auch sie wach, sah ebenfalls die beiden Erscheinungen und erschrak sich auch. Mit einem Mal waren die Frau und das Kind dann auch wieder
verschwunden», zitieren britische Medien aus dem Interview.Neben dieser Spukerscheinung will der einstige Police- Frontman in besagtem Haus auch schon des öfteren
mysteriöse Stimmen gehört und umherfliegende Gegenstände gesehen haben. «Intellektuell glaube ich eigentlich nicht an Geister, aber auf einer emotionalen Ebene habe ich sie schon selbst erlebt.»

 

 

 

Das «Dalai Lama-Mantra»: Berichtigung eines hartnäckigen Gerüchts

 

Die Geschichte klingt wunderbar: Der Dalai Lama singt für seinen an Krebs erkrankten Freund Vaclav Havel zusammen mit tibetischen Mönchen an Havels Krankenbett das «Maha Mrityeonjaya Mantra». Ein Anwesender nimmt den Gesang auf. Weiter wird kolportiert, dass der Dalai Lama sich zunächst gegen die Weitergabe der Aufnahme gewehrt habe, später aber unter der Bedingung zugestimmt habe, dass die Aufnahme des Heilungs-Mantras nicht verkauft werde, sondern nur kostenlos weitergegeben und verschenkt werde.
Dieses Gerücht macht seit mehreren Jahren die Runde und verbreitet sich immer weiter. Die Geschichte ist leider frei erfunden. Es lässt sich - wie so oft bei Gerüchten, die sich rasend schnell im Internet verbreiten - nicht mehr eruieren, wer es in die Welt gesetzt hat. Ich habe die Geschichte zum ersten Mal vor zwei Jahren von Bärbel Mohr gehört und staunte nicht schlecht, als ich auf der qualitativ mangelhaften Aufnahme unzweifelhaft die Stimme von Hein Braat erkannte.
In letzter Zeit haben die Anfragen nach dem «Dalai Lama-Mantra» sprunghaft zugenommen. Die CD-Kopien sind anscheinend wieder vermehrt im Umlauf. Die Geschichte findet sich auf unzähligen Websites und Blogs, wobei viele mittlerweilen auf den Irrtum hinweisen. Auf einem deutschen Blog berichtet
Birgit Marita: «Eine Freundin erzählte mir gerade, dass sie eine CD mit dem Herzmantra, gesungen von dem Dalai Lama bekommen hat ... Der CD liegt sogar eine Beschreibung mit der Geschichte bei und dem Hinweis, dass man sie auf keinen Fall verkaufen sondern nur weiterverschenken darf. Auch kam eine Anfrage, was zu tun ist, wenn jemand das einfach nicht glauben will ... »
Ich habe Hein Braats Mantra-Aufnahmen vor ca. 20 Jahren zum ersten Mal gehört und war tief berührt von seiner ausserordentlichen Stimme und der Atmosphäre, die er mit seiner Musik kreierte. Ich habe ihn daraufhin zweimal für Konzerte an die Basler Psi-Tage eingeladen, die grossen Anklang fanden. Hein Braat selbst hat sich zur Geschichte bisher nicht geäussert, obwohl das Mantra von seiner CD geklaut wurde.
Falls Sie Interesse an diesen wunderschönen Aufnahmen haben, auch wenn sie nicht vom Dalai Lama gesungen sind, können Sie diese per Mail an info@antiquariat.ch bestellen. Die CD kostet 36.- . Hörpoben seiner CD’s und weitere Angaben finden Sie auf www.antiquariat.ch. (lw)

 

Wiedergeborener lehnt Lama-Titel ab


Der nach ausführlichen Tests auch vom Dalai Lama als Wiedergeburt des Lama Yeshe anerkannte, 24-jährige Spanier Ösel Hita Torres hat der für ihn vorgesehenen Position als einer der führenden westlichen buddhistischen Lamas entsagt und will nun statt dessen Filmemacher werden.
Wie der bislang auch unter seinem buddhistischen Namen Tenzin Ösel Rinpoche (Lama Ösel) bekannte Torres vor spanischen Medien kürzlich erklärte, habe er sich in seinem angeblichen Schicksal als zukünftiger Lama nicht mehr wieder finden können und wolle statt dessen seinem Berufswunsch folgen, nach seinem erfolgreich abgeschlossenen Studium Filmemacher zu werden.
1985 in Spanien als Sohn von Schülern des Lama Yeshe geboren, gab es für die Eltern schon kurz nach der Geburt Hitas Anzeichen dafür, dass ihr Sohn die Reinkarnation des 1984 verstorbenen Lama Yeshe sei. 14 Monate später wurde er den traditionellen Tests der buddhistischen Gelug-Schule unterzogen und dabei als Wiedergeborener Tulku, also als hoher tibetisch-buddhistischer Lama, erkannt. Mit dem Einverständnis seiner Eltern trat er 1991 in das südindische Kloster Sera ein und wurde dort auf seine zukünftige Position vorbereitet.
Offensichtlich während seines Studiums kam es zu einem Sinneswandel bei Torres, der sich fortan dem Berufswunsch Filmemacher und einem westlichen Lebensstil öffnete. In Interviews mit spanischen Zeitungen wurde er im Frühjahr 2009 mit den Worten zitiert, er wolle nicht länger die ihm aufgebürdete Lüge leben. Besonders unter Buddhisten sorgt die Entscheidung Torres‘ für Kontroversen. Der bekannte New Yorker Buddhist Josh Baran etwa kommentiert die Situation mit dem Hinweis, dass die tibetischen Buddhisten die Weisheit eines Tulkus nicht durch seinen Titel, sondern durch sein Wirken und seine Frömmigkeit bewerten. Die Mönche versuchen die in Frage kommenden Kinder auszusuchen, aber sie übernehmen auch das Ausschlussverfahren der umfangreichen Tulkuausbildung: «Egal, wen sie auswählen, der Beste wird am Ende vorne stehen».
Auf Grundlage dieser Logik habe sich Torres selbst aus dem Rennen gebracht. Schon zuvor hatten sich führende Buddhisten - darunter angeblich auch der Dalai Lama selbst - besorgt darüber gezeigt, dass Torres eine traditionelle buddhistische Ausbildung in Indien erhalten habe. «Wenn er eine traditionelle tibetische Erziehung gewollt hätte, wäre er in einer tibetischen Familie im Exil wiedergeboren», zitiert der «China-Observer.de» den buddhistischen Gelehrten Robert Thurman, selbst ehemaliger Mönch und Freund des Dalai Lama. Das Ergebnis dieser falschen Platzierung sei, dass Torres jetzt mit einer Identitätskrise weggebrochen sei.
Zugleich zeigt sich Thurman jedoch überzeugt, dass Torres nach einiger Zeit in der viel beschäftigten postmodernen westlichen Welt den Wert der tibetischen Tradition erkennen werde und dann in der Lage sein wird, sich nach wirklich eigenem Willen zu entscheiden.
(Quelle: grenzwissenschaft-aktuell.de)

Kornkreis-Pionier Pat Delgado verstorben

Im Alter von fast 91 Jahren ist am 23. Mai 2009 der englische Kornkreisforschungspionier Pat Delgado einem Krebsleiden erlegen. Delgado war einer der Kornkreisforscher der ersten Stunde und wurde als Co-Autor des Weltbestsellers «Circular Evidence» (Kreisrunde Zeichen) bekannt.
Bevor Delgado Ende der 1980er Jahre auf die ersten modernen englischen Kornkreise aufmerksam wurde, arbeitete er als Elektromaschinenbau- und Raketeningenieur unter anderem für das Mariner-Projekt der NASA an der Woomera Deep Space Network Station in Australien. Gemeinsam mit Colin Andrews und später mit Busty Taylor untersuchte und dokumentierte Delgado das Kornkreisphänomen in England. Angesichts zunehmender Fälschungen, die teilweise sogar gezielt darauf ausgelegt waren, ihn nicht nur als Forscher sondern auch persönlich zu diskreditieren, zog sich Delgado in den frühen 1990er Jahren aus der öffentlichen Forschung mehr und mehr zurück, jedoch ohne das Interesse am eigentlichen Phänomen verloren zu haben. (Quelle: grenzwissenschaft-aktuell.de)

Parapsychologie-Pionier Hans Holzer verstorben

New York, USA - Im Alter von 89 Jahren ist der bekannte Parapsychologe Dr. Hans Holzer am 26. April 2009 nach langer Krankheit in New York verstorben. Der in Österreich geborene Forscher gilt als Pionier der Parapsychologie.
1920 in Wien geboren, studierte er am London College of Applied Science und bereiste später zahlreiche Länder, um sich selbst einen Eindruck verschiedener paranormaler Phänomene vor Ort machen zu können. Holzer veröffentlichte nicht weniger als 146 Bücher über das Okkulte und Übernatürliche, zudem zahlreiche Artikel und Dokumentationen. Zu seinen berühmtesten Fällen zählen die Untersuchung des Amityville-Spuks, die er in seinem Buch Murder in Amityville (1979) dokumentierte, das später der Verfilmung Amitiville II: The Possession als Grundlage diente. Weltweit bekannt wurde Holzer jedoch für den von ihm geprägten Begriff der «anderen Seite» (The Other Side). Auch der Begriff «Geisterjäger» (Ghost Hunter) wird dem Titel von Holzers erstem Buch gleichen Namens von 1963 zugeschrieben. Auch im deutschen Sprachraum war Holzer für seine auch hier zahlreich erschienenen Bücher bekannt. (Quelle: grenzwissenschaft-aktuell.de)

Mirin Dajo - der unverletzbare Prophet:
Der verschollene Originalfilm

Unzählige Male liess der Holländer Mirin Dajo seinen Körper um 1947/1948 in der Schweiz öffentlich durchstechen, von hinten, seitlich und von vorne - ohne dass dabei Blut floss. Und das alles erst noch ohne jegliche Schmerzen. Kein Trick, wie aufwändige ärztliche Untersuchungen ergaben. Eine medizinische Sensation, die Wissenschaftlern bis heute Kopfzerbrechen bereitet! In Zusammenarbeit mit dem Schweizer Fernsehen stellt das Magazin MYSTERIES Dajos gesamtes Original-Filmmaterial der Weltöffentlichkeit ab sofort kostenlos im Internet unter www.mysteries-magazin.com zur Verfügung. Herausgeber Luc Bürgin: «Wir haben die originalen 35-Millimeter-Filmrollen durch einen glücklichen Zufall ebenfalls geschenkt erhalten - von einer der letzten lebenden Bekannten des Holländers. Insofern möchten auch wir mit diesen sensationellen Aufnahmen kein Geld verdienen, sondern sie in seinem Sinne all jenen zum Nulltarif zeigen, die sich dafür interessieren.» Weitere Informationen finden Sie in Luc Bürgins Buch Das Wunder Mirin Dajo (Kopp Verlag).

Hajo Banzhaf gestorben

Hajo Banzhaf, einer der bekanntesten und erfolgreichsten Tarot-Autoren deutscher Sprache, ist am 12. Februar plötzlich und unerwartet gestorben. Hajo musste sich einer Operation unterziehen und ist an einer Lungenembolie mit Herzversagen gestorben
Seit 1991 hielt Hajo Banzhaf – vor stetig wachsendem Publikum – Vorträge zu den Themen Tarot und Astrologie. Seine über 25 Bücher, die u.a. bei Random House erschienen sind, sind in vielen europäischen Sprachen erschienen und selbst auf chinesisch übersetzt worden. Hajo Banzhaf wäre im Mai 60 Jahre alt geworden.

«Urzeit-Code»: Freiland-Anbau beweist Bio-Effekt
Bringt Getreide dank elektrostatischen Feldern tatsächlich mehr Ertrag? Ja! Zum ersten Mal überhaupt fanden 2008 grossflächige Freilandversuche mit entsprechend behandeltem Saatgut statt – in Bayern. Resultat: 38 Prozent Mehrertrag bei Mais und 20 Prozent Mehrertrag bei Weizen.

Seit Jahren engagiert sich Daniel Ebner (Bild) aus dem Schweizer Kanton Basel-Landschaft für den «Urzeit-Code». Nun trägt seine Arbeit endlich Früchte: Dank dem Interesse und der finanziellen Unterstützung einer bayerischen Agrargenossenschaft konnte der Schweizer Biologe 2008 mit Bauern in Deutschland auf drei Feldern verschiedene Getreidesorten ausbringen lassen. Die Samen waren von ihm zuvor in einem italienischen Labor temporär einem starken elektrostatischen Feld ausgesetzt worden. Resultat: Im Fall von Weizen und Mais fiel die Erntemenge deutlich höher aus. Konkret: Der elektrostatisch behandelte Weizen erbrachte im Vergleich zur Kontrollfläche einen Freiland-Mehrertrag von 20 Prozent – und das ohne jeglichen Pestizideinsatz. Angesät wurde Ende März 2008, geerntet Ende Juni. Die beiden Anbaufelder waren je rund eine halbe Hektare gross. Der Wuchs der E-Feld-Pflanzen war insgesamt geringer als derjenige der unbehandelten Kontrollgruppe, der Ertrag pro Pflanze jedoch deutlich höher.

Beim E-Feld-Mais konnte der Mehrertrag im Vergleich zur Kontrollgruppe nach der Ernte gar auf 38 Prozent beziffert werden. Auch in diesem Fall waren die E-Feld-Pflanzen kleinwüchsiger, aber der Ertrag pro Stängel deutlich höher. Teilweise bildeten die einzelnen Pflanzen auch mehrere Stile aus. Zudem zählte man bei den E-Feld-Sprösslingen im Durchschnitt drei bis fünf Kolben pro Pflanze, in Einzelfällen gar bis zu neun Stück! Die Grösse der beiden Anbauflächen entsprach in etwa derjenigen des Weizens. Angesät wurde anfangs Mai, geerntet Ende September. Im Gegensatz zum Weizen wurden beim Mais wegen Schädlingsbefalls Pestizide eingesetzt, sowohl im E-Feld – als auch im Kontrollfeld.
Die Ergebnisse zeigen, dass Ebner auf dem richtigen Weg ist: «Die Resultate erscheinen mir umso interessanter als die Bedingungen für den Anbau nicht gerade optimal waren, weil wir ja ein ziemlich feuchtes Jahr hatten. Kam dazu, dass wir die E-Feld-Saatgutproben von Italien nach Bayern transportieren mussten, was die Sache ebenfalls komplizierte.»
Dass bei den Agrarmaschinen im Fall der bereits gequollenen E-Feld-Samen für die Aussaat eine breitere Lochgrösse eingestellt werden musste, habe die Arbeit ebenfalls nicht vereinfacht. «Die unbehandelten Kontrollproben waren kleiner und konnten auf den Feldern in höherer Dichte ausgesät werden, was ihren Wuchs eher bevorteilt haben dürfte.» Die deutlichen Mehrerträge bei den E-Feld-Proben seien somit wohl eher noch höher zu bewerten als offiziell beziffert.

Aus den elektrisch behandelten Sporen eines klassischen gefiederten Wurmfarnes entstand völlig überraschend ein völlig anders gearteter, botanisch unbestimmbarer Hirschzungenfarn, der den Forschern Rätsel aufgab. Untersuchungen zeigten, dass es sich dabei offensichtlich um einen längst ausgestorbenen »Ur-Farn« handelte.

Die Eier herkömmlicher Regenbogenforellen entwickelten sich im Elektrofeld zu einer massiv grösseren, ausgestorbenen Wildform, wie sie in Europa vor rund 150 Jahren verbreitet war. Auffälligste Merkmale im Gegensatz zu heutigen Zuchforellen: »Lachshaken«, ausgeprägte Maserung sowie eine auffallend rötliche Kiemenfärbung.

Entdeckt hatte den erstaunlichen Bio-Effekt Daniel Ebners Vater Guido. Zusammen mit Heinz Schürch untersuchte er innerhalb seiner Forschungstätigkeit beim Chemiekonzern Ciba- Geigy bis in die 90er-Jahre das Verhalten von biologischen Organismen, die starken elektrostatischen Feldern ausgesetzt wurden. Dabei stellte man im Rahmen beobachtender Studien überrascht fest, dass Pflanzensamen und Fischeier nach Behandlung in einem Spannungsfeld schneller wuchsen und teilweise auch mehr Ertrag brachten. In einigen Fällen entwickelten sich die Organismen gar zu einer Art «Urform» zurück.
Ob des Erfolgs experimentiert Daniel Ebner in Bayern derzeit mit Winterweizen, der im Frühjahr 2009 geerntet werden soll. Parallel dazu wurde er kürzlich nach La Réunion eingeladen – einer zu Frankreich gehörenden Insel im Indischen Ozean – um seine Ergebnisse dort interessierten Wissenschaftlern vorzustellen. Mit dabei auch der Soziologe Raoul Ouédraogo, langjähriger Assistent von Professor Jean Ziegler, Berater des UNO-Menschenrechtsrats. Ebner: «Speziell gefreut hat mich, dass ich auch dem Präsidenten von La Réunion vorgestellt wurde, der sich sehr für unsere Experimente interessiert.»
Auf Vorschlag des Schweizer Nobelpreisträgers Professor Werner Arber sollen nun Inhaltsanalysen der Getreideproben aus Bayern folgen, um das Vorhandensein allfälliger Giftstoffe auszuschliessen. «Die Tests dürften insgesamt rund 7000 Euro kosten», rechnet Daniel Ebner vor, der die Experimente mit viel Idealismus auf eigene Kosten vorantreibt. «Für diese Analysen suche ich deshalb noch einen Sponsor.»
Mehr Infos dazu auf: www.urzeit-code.com

Forscher widerlegt Desinteresse von britischer Regierung am Kornkreisphänomen

Glaubt man den erst kürzlich veröffentlichten ehemals geheimen UFO-Akten des britischen Verteidigungsministeriums sowie den Aussagen des ehemaligen UFO-Beauftragten des Verteidigungministeriums Nick Pope, so habe weder die britische Regierung, noch das Militär, Polizei oder das Königshaus ein offizielles Interesse an den Kornkreisen, ihrer Dokumentation und Erforschung gehabt. Kornkreisforscher Colin Andrews (Bild) widerlegt nun in einem ausführlichen Artikel und anhand zahlreicher Dokumente diese Behauptungen und belegt, wie sehr sich die britischen Offiziellen tatsächlich für das Phänomen interessieren.

In einem Artikel über das offizielle Interesse der britischen Regierungsstellen an den Kornkreisen erklärte Nick Pope einst, dass das Verteidigungministerium zu keiner Zeit ein tieferes und weiterführendes Interesse an den Kornkreisen gehabt habe. Zudem sei die Polizei zu keiner Zeit bezüglich Kornkreisen untersuchend aktiv geworden und es habe keine offizielle Zusammenarbeit mit Forschern gegeben. Auch habe es kein Interesse der Königin oder von Mitgliedern der königlichen Familie am Thema Kornkreise gegeben. Ebenfalls widersprach Pope Behauptungen, es habe von Seiten der Regierung eine Anordnung gegeben, über die Ergebnisse einer Kornkreis-Überwachungsaktion mediales Stillschweigen zu bewahren. Alle diese Aussagen, so Andrews, könne er anhand von Fotobeweisen und Dokumenten eindeutig widerlegen.
Im Gegensatz zu Popes Auslegungen, wonach sämtliche Kornkreis-Fotos, wie sie von Besatzungen von Polizei- und Militärhelikoptern erstellt wurden, lediglich aus persönlichem Interesse besagter Offiziere und nicht im offiziellen Auftrag entstanden waren, erklärt Andrews in seinem Artikel auf «ColinAndrews.net», die Natur der Verbindung zwischen ihm und dem Polizeihauptquartier von Hampshire sei eindeutig intensiverer und offiziellerer Natur gewesen.
So habe er für die Weitergabe von neuen Kornkreismeldungen eine Direktwahlnummer zum kommandierenden Flugeinsatz-Offizier in Lee-On-Solent bekommen. Aufgrund ausgewählter Meldungen sei es zu Helikoptereinsätzen gekommen, bei welchen einige Kornkreise durch die Polizeioffiziere überhaupt zum ersten Mal fotografiert wurden. Im Gegenzug bekam Andrews Abzüge der dabei entstandenen Aufnahmen. Ähnliche Verbindungen und Vereinbarungen bestanden laut Andrews auch zu Einheiten des britischen Militärs – auch hierfür liefert der Pionier der Kornkreisforschung fotografische Beweise. Zudem sei das Militär 1990 an der Kornkreisüberwachungsaktion «Operation Blackbird» nahe Bratton und am Silbury Hill in Wiltshire mit zwei Offizieren beteiligt gewesen, die für die Handhabung der von Militär gestellten Nachtsichtkameras verantwortlich waren.
Während «Operation Blackbird» sei es sogar zu einer «D-Notice» der britischen Regierung gekommen. Derartige Anordnungen unterbinden die mediale Berichterstattung zu bestimmten Themen. Andrews beruft sich hierzu auf den Radio- und Fernsehjournalisten Dave Barrett, der damals für den Radiosender GWR in Swindon arbeitete und die eingegangene offizielle Anordnung, die Live-Berichterstattung vom Überwachungscamp zu unterbrechen, bestätigte. Sogar vom Betreten eines neuen Kornkreises sei das Journalistenteam durch die Anordnung abgehalten worden, so Barrett. Hinzu habe die britische Armee für eine Dokumentation der BBC im Sommer 1989 zu Vergleichszwecken selbst Kornkreise getrampelt und mit einem Armeehelikopter Getreideflächen niedergewirbelt und die dabei entstandenen niedergedrückten Flächen dann aus der Luft fotografiert.
Auch Mitglieder der damaligen britischen Regierung unter Margret Thatcher und des Parlaments, so etwa Sir David Mitchell, hatten ein offenes Interesse an der Erforschung. Neben den politischen Regierungsvertretern zeigten auch die Königin und die Königsfamilie ein dezidiertes Interesse an den Kornkreisen und deren Erforschung. Königin Elisabeth II. hatte eines der ersten Kornkreisbücher (Circular Evidence von C. Andrews und P. Delgado) auf ihrer Leseliste und abonnierte gemeinsam mit ihrem Ehemann Prinz Philip, den Newsletter von Andrews und Delgado.
Welche Brisanz Andrews Artikel tatsächlich zu haben scheint, zeigen erste Schritte gegen den Autor, der unter Androhung juristischer Konsequenzen angemahnt wurde, ein zuvor innerhalb des Online-Artikel veröffentlichtes Dokument wieder von der Seite zu entfernen. (Quelle: grenzwissenschaft-aktuell.de)

Spektakulärer Apport in Hanau
Lucius Werthmüller

Wir haben Kai Mügge anlässlich der Séancen von Stewart Alexander im letzten Frühling als äusserst glaubwürdigen Menschen kennen gelernt und sind seither in Kontakt geblieben. Er führt seit mehreren Jahren einen Zirkel für physikalische Medialität, der äusserst eindrückliche Resultate erzielt. Letzte Woche hat er uns Folgendes geschrieben: Am 8. Oktober dieses Jahres erzielte die Experimentalgruppe «Felix Zirkel» in Gegenwart eines Kurators des Berner Museums für Kommunikation (siehe S 59), der Exponate für die Ausstellung «Kommunikation mit dem Jenseits»  abholte, einen höchst fremdartigen und in seinen Bedeutungen höchst vielschichtigen Apport.

Die Schriftrollen im Grössenvergleich Der Original Apport

Nachdem sich das Experimentalteam Diesseits und Jenseits wochenlang auf den Gast-Sitzer eingestellt hatte, um starke und eindrückliche Phänomene zu erzielen, verlief die Séance von Anfang an viel versprechend. Teilweise in Rotlicht bewegte sich der Experimental-Tisch kraftvoll und erhob sich nach einiger Zeit mit allen Füssen vom Boden. Unübertroffen und extrem rätselhaft ist das Apportgeschehen. Von zwei Zeugen eindeutig beobachtet, flog aus einer Position unterhalb der Zimmerdecke mit einer diagonalen Flugbahn zwischen zwei Köpfen hindurch – wie ein abgeschossener Sektkorken – ein höchst seltsames Objekt-Arrangement, das eindeutig als Apport zu klassifizieren ist. Es bestand aus einem Jugendstil-Löffel und Wachsbällchen, in denen Miniatur-Schriftrollen eingelegt waren, die in Englisch und Französisch eindeutige Botschaften einmal an die Gruppe und einmal direkt an den Gast der Sitzung richteten. Die Schriftzeichen sind teilweise nur einen Millimeter klein und entsprechend schwer zu lesen. Der englische Text lautet:

The Length of Thy Longing Shall Be the Strength of its Glory

Diese Aussage wurde als Psalm 74 aus Aleister Crowleys Book of Law identifiziert. Dieses Buch enthält eine Sammlung von Versen, die eine mysteriöse spirituelle Intelligenz namens Aiwass diktiert haben soll. Crowley beschreibt die Begegnung mit Aiwass in The Equinox of the God: Er sass an seinem Tisch in Kairo, als er aus der entferntesten Ecke des Raumes, links hinter seiner Schulter, die Stimme von Aiwass vernahm. Sie war tief, melodisch und ausdrucksvoll, feierlich, sinnlich, zärtlich oder zornig, wie immer es dem Inhalt entsprach. Die Ausdrucksweise war ohne fremden Akzent, womit Crowley wohl gemeint hat, dass sie britisch klang. Crowley betonte, dass es sich nicht um automatisches Schreiben gehandelt habe, sondern dass er diese Stimme ganz normal gehört habe. Pikant an dieser Botschaft ist, dass sicher viele Spiritualisten grosse Vorbehalte gegenüber dem ausschweifenden Magier und Okkultisten Crowley haben. 
Ein anderes interessantes Detail hat Dr. P.J., ein Zirkelteilnehmer, beigetragen: In vergangenen Jahrhunderten wurden solche Wachskügelchen benutzt um geheime Botschaften zu senden. Oft wurden Stofffetzen beschrieben und die Kügelchen geschluckt, so dass niemand sie finden konnte.
Auf der Website http://felixcircle.blogspot.com/ künden fünf Artikel vom Erkenntnisprozess, der sich der Identifikation der Gegenstände und der Entzifferung der Botschaften anschloss. Ausserdem findet sich auf der Website, neben vielen anderen Dokumenten zur physikalischen Medialität, ein Filmclip, der die Minuten der Entdeckung des Apports dokumentiert und die identifizierte englische Botschaft präsentiert.
Die französische Schrift mit ihrer höchst komplexen Botschaft, in der der Gast jenes Abends namentlich erwähnt wird, konnte erst mehr als 10 Tage später in ihrer Gesamtheit erfasst werden.

Manuel Schoch gestorben

 
Völlig überraschend ist am Freitag, 10. Oktober 2008, in Weggis der international tätige Schweizer Hellsichtige und Mystiker Manuel Schoch verstorben. Manuel leitete in der Innerschweiz einen Kurs und sank am Vorabend des letzten Kurstages in sich zusammen. Er verschied am folgenden Tag im Spital in Zürich. Der 62-Jährige hinterlässt seine Frau, zwei Söhne, einer davon Gymnasiast, und die Gemeinschaft von Therapeuten des von ihm begründeten tune in Instituts in Zürich.
Manuel Schoch ist bei den beiden Konferenzen «LSD – Sorgenkind und Wunderdroge» und am «Welt Psychedelik Forum» mit grossem Erfolg als Referent aufgetreten. Im nächsten Frühjahr hätte er zum ersten Mal beim Basler Psi-Verein einen Vortrag und ein Seminar gehalten.
Wir trauern um einen kostbaren Freund mit weit offenem Herzen und um einen unerschrockenen Pionier der Bewusstseinsforschung. Martin Frischknecht, Verleger der SPUREN und Verleger mehrerer Bücher von Manuel schreibt dazu Folgendes:
Im vergangenen Jahr durften wir mit Manuel Schoch das Erscheinen seiner Autobiografie «Zwei Welten – die Biografie eines modernen Mystikers» feiern.

In dem Buch berichtet er im Schlusskapitel unter dem Titel «Meine Familie» von der Feier zu seinem sechzigsten Geburtstag in Zürich. An dem Fest, das von seiner Familie und dem engsten Freundeskreis im Geheimen für das Geburtstagskind arrangiert wurde, nahmen mehrere hundert Menschen teil. Manuel Schoch schreibt: «Die Tatsache, dass ich jetzt sechzig Jahre alt bin, bedrückt mich nicht. Im Gegenteil. Ich finde, mein Leben bis dahin war so reich und so schön, dass alles, was jetzt noch kommen mag, mir vorkommt wie ein Sahnehäubchen obendrauf: Es muss nicht sein – nichts muss eigentlich noch sein –, und ich will es nehmen und geniessen, wie es kommt, ohne irgendwelchen Erwartungen nachzuhängen. Was ich bis dahin getan habe, war gut, was noch kommt, ist eine fantastische Zugabe.»
Fassungslos sitzen wir da und finden, die Zugabe sei zwar fanstastisch, aber allzu kurz ausgefallen. Danke, Manuel! Liebe kann man weder machen, noch kann man sie lernen, aber geben kann man sie. Auch das haben wir von dir gelernt.

Millionärsfamilie floh aus Spukschloss
Für rund 4,5 Millionen Euro erstand Anwar Rashid und seine Frau Nabila aus Dubai das aus dem 14. Jahrhundert stammende Anwesen um Clifton Manor in Nottinghamshire. Nach gerade einmal acht Monaten hat die Familie das alte Herrenhaus von Clifton schon wieder verlassen. Der Grund: Unerklärliche nächtliche Stimmen und geisterhafte Erscheinungen.
Erst im Januar 2007, so berichtet der Daily Telegraph, war die Familie des Multimillionärs in das pittoreske Herrenhaus eingezogen. Schon am ersten Tag im Haus begannen in den Fluren des Hauses die nächtlichen Spukerscheinungen. «Wir sassen Abends noch zusammen, um uns auszuruhen, als wir plötzlich ein Klopfen an der Wand und die Worte ‚Hallo, ist da jemand?‘ hörten. Zuerst versuchten wir diese Erscheinung zu ignorieren, doch dann folgte erneut eine männliche Stimme. Ich stand auf, um mich zu versichern, dass tatsächliche alle Türen und Fenster geschlossen waren - und so war es auch.»
In den folgenden acht Monaten mehrten sich die geisterhaften Stimmen und die Eltern wollen sogar geisterhafte Trugbilder ihrer Kinder gesehen haben: «Eines frühen Morgens ging meine Frau gegen 5 Uhr nochmals nach unten, um unserem Baby eine Fläschchen zu bereiten, da sah sie unsere älteste Tochter vor dem Fernseher sitzen. Sie rief sie ermahnend beim Namen, aber das Mädchen reagierte nicht. Meine Frau merkte, dass hier irgendetwas nicht stimmte und ging nach oben, um im Zimmer unserer Ältesten nach dem Rechten zu sehen. Hier entdeckte sie das Kind tief schlafend in seinem Bett.»

Clifton Hall um 1930

Als die Eltern im August 2007 schliesslich Blutspuren auf der Tagesdecke des Babybettes vorfanden, war es für die Eltern zu viel und sie entschlossen sich, das Haus noch am gleichen Tag zu verlassen.
«Wir kamen uns vor, wie im Film ‚The Others‘ mit Nicole Kidman. Wenn mir irgendjemand zuvor etwas von Geistern erzählt hatte, wollte ich nie daran glauben. Jetzt würde ich jedem neuen Interessenten des Hauses von unseren eigenen Spukerfahrungen erzählen.» (grenzwissenschaft-aktuell)

Ausstellung in Bern: Im Dialog mit dem Jenseits
Bis zum  5. Juli 2009 ist im Museum für Kommunikation in Bern die Ausstellung «Goodbye & Hello: Im Dialog mit dem Jenseits» zu sehen. Die Ausstellung «Goodbye & Hello: Im Dialog mit dem Jenseits» zeigt Begegnungen mit dem Jenseits. Im Zentrum stehen direkt Betroffene mit ihren Erlebnissen. Ihre Geschichten werden anhand spektakulärer Originalobjekte erzählt. Unter anderem ist ein Apport aus dem Zirkel von Kai Mügge (siehe oben) ausgestellt.
Weitere Informationen finden Sie auf www.mfk.ch.

Oxford-Studie: Glaube lindert Schmerzen
Dass gesteigerte religiöse Emotionen physische Schmerzen offenbar vergessen lassen, ist nicht zuletzt von philippinischen Gläubigen bekannt, wenn diese sich in religiöser Trance geisseln und sogar kreuzigen lassen, um dadurch ihren Glauben zu demonstrieren. Eine Studie an der «University of Oxford» hat nun untersucht, welche Faktoren zu diesem Phänomen führen.
Dem Team aus Ärzten, Philosophen und Psychologen, das seine Ergebnisse der Studie in der kommenden Ausgabe des Fachjournals «Pain» ausführlich darlegen wird, ist es erstmals gelungen, religiös begründete Schmerzunempfindlichkeit mit der Aktivierung des so genannten ventro-lateralen präfrontalen Cortex, einem Hirnareal im Frontallappen der Grosshirnrinde zu erklären. Dieses ist für die Neubewertung bzw. Umdeutung einer negativen Erfahrung – wie beispielsweise Schmerzen – zuständig.
Im Experiment verabreichten die Forscher den je zwölf Testpersonen – gläubige Katholiken und Nicht-Gläubige – Elektroschocks. Zugleich bekamen die Probanden ein Bild der Gottesmutter Maria und ein ähnliches, nicht religiöses, Gemälde von Leonardo da Vinci zu sehen. Im Anschluss wurden die Testpersonen dazu befragt, wie stark die Schmerzen waren und welches Bild ihnen besser gefallen hatte.
Erwartungsgemäss bevorzugten die Gläubigen das Bildnis der Jungfrau, berichteten zugleich jedoch von deutlich geringeren Schmerzen beim Anblick dieses Bildes, obwohl sie den gleichen Schmerzimpulsen ausgesetzt waren wie alle anderen Teilnehmer der Untersuchung. Die Gruppe der Nicht-Gläubigen bevorzugte mehrheitlich das Bild Leonardos, doch beschrieben sie bei dessen Anblick keine geringeren Schmerzen.
Zeitgleich wurden die Testpersonen einer Kernspintomographie unterzogen: Hierbei zeigten sich bei den Katholiken die beschriebenen verstärkten Reaktionen. Bei den nichtreligiösen Probanden zeigte sich während des Versuchs keine ungewöhnliche Aktivität in diesem Hirnareal.
Von den Forschungsergebnissen erhoffen sich die Wissenschaftler neue Erkenntnisse und Ansätze für die Schmerztherapie aber auch Einsichten darin, wie kulturelle Einflüsse die Aktivierung unterschiedlicher Hirnareale beeinflussen können.
(Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de; sciencenews.org)

Verschwörungstheorien auf dem Vormarsch
Laut einer Online-Umfrage von sozioland sind 42% der Befragten der Überzeugung, dass die Welt unter der Macht einer geheimen Regierung steht. Knapp die Hälfte der befragten Mystery-Fans glaubt nicht an Geister, schliesst deren grundsätzliche Existenz aber nicht aus.
In einer breit angelegten Umfrage untersuchte sozioland, das Online-Meinungsportal der Respondi AG, die Meinung von über 1‘500 Besuchern verschiedener Esoterikseiten im Internet. Von Juli bis September 2008 wurden die Umfrageteilnehmer unter anderem zu Mystery-Serien und ihrer Einstellung zu Magie und Ausserirdischen befragt.
Beim Thema Verschwörungstheorien geht der Glaube klar in Richtung weltweiten Komplott: 71% der Befragten gehen u.a. davon aus, dass die Ölindustrie Autos mit niedrigem Verbrauch zurückhält, um die Preishoheit zu behalten. Des Weiteren hält etwa die Hälfte der teilnehmenden Personen die Theorien, dass der HIV-Virus aus geheimen Labors stamme und dass die US-Regierung die Anschläge vom 11. September selbst inszeniert habe, für wahr.
Weitere Ergebnisse der Umfrage in Form einer ausführlichen Studie finden Sie unter folgendem Link: www.sozioland.de/rp/mystery2008/index.html

8/2008

Claus Rahn lässt Schweizer staunen
Anfang Mai ergab sich für meine Partnerin Sabin und mich die Gelegenheit für ein Treffen mit Claus Rahn (wir berichteten), bei dem er uns seine Fähigkeiten demonstrierte. Im Laufe unseres Besuchs bat er Sabin an einen Tisch. Sie beschreibt ihr Erlebnis folgendermassen:  «Wir mussten den Tisch genau untersuchen und überprüfen, ob sich irgendwo ein versteckter Magnet befinde. Er trug ein kurzärmliges T-Shirt und zeigte, dass er auch am Körper keinen versteckten Magneten auf sich trug. Ich durfte aus zwei Zinntellern einen auswählen; er hatte einen Durchmesser von etwa 12 Zentimetern. Er legte ihn auf die glatte Tischoberfläche und führte etwa 30 Zentimeter darüber schnelle kreisförmige Bewegungen aus. Dazu wiederholte er mehrfach beschwörend «Dreh dich, dreh dich!». Fast augenblicklich begann er sich für einige Sekunden schnell zu drehen. Anschliessend wiederholte er dieses Experiment erfolgreich.»

Claus Rahn mit Lucius Werthmüller Claus Rahn mit Luc Bürgin

Luc Bürgin beschreibt in der neusten Nummer seiner Zeitschrift Mysteries seine Begegnung mit dem Heiler und Psychokineten: «Im April besuchte ich Claus Rahn im schweizerischen Langenthal, wo er im grosszügig ausgestatteten Haus einer Mäzenin einen Monat lang 20 Kranken seine heilerischen Fähigkeiten anbot – und vielen von ihnen zumindest kurzfristig Linderung verschaffen konnte. Dort konnte ich mich auch von seinen Fähigkeiten überzeugen: Mit eigenen Händen holte ich für Rahn aus der Besteckkiste der zum Wohnzimmer offenen Küche einen Löffel, den ich danach keine Sekunde mehr aus den Augen verlor. Rahn – im kurzärmligen T-Shirt – setzte sich direkt neben mich an einen schmalen Holztisch, der an seiner Unterseite nicht präpariert war. Schulter an Schulter. Dann hielt er seine Hand im Abstand von rund zehn Zentimetern über den Löffel und beschwor ihn mit den Worten «Löffel lauf!». Innerhalb von Sekundenbruchteilen geschah das Unfassbare: Das metallene Ding hüpfte unter seiner Handfläche in Windeseile über den halben Tisch und flog schliesslich meterweit und im hohen Bogen durchs Wohnzimmer,wo es klirrend zu Boden fiel! Faszinierend – ich gebe es gerne zu. Umso mehr, als ich so ziemlich alle Zaubertricks zu kennen glaube. Auch die wenigen mit versteckten Magneten.» Er beendet seinen Artikel mit folgender Feststellung: «Ach ja: Oft werde ich gefragt, warum der Mann diesen Frühling eigentlich nicht in der Uri-Geller-Show im TV zu sehen war. Ganz einfach: Weil dort ausnahmslos Zauberkünstler auftraten. Leider.» Dem gibt es nichts beizufügen. (lw)

Albert Hofmann im Alter von 102 Jahren gestorben

  Im Alter von 102 Jahren ist Albert Hofmann am Dienstag, den 29. April in seinem Haus auf der Rittimatte  im Leimental gestorben. Er gilt als einer der bedeutendsten Chemiker unserer Zeit und ist der Entdecker des LSD. Darüber hinaus leistete er Pionierarbeit in der Erforschung anderer psychoaktiver Substanzen sowie der Wirkstoffe wichtiger Arzneipflanzen. Unter dem Eindruck des bewusstseinserweiternden Potenzials des LSD wandelte sich der Wissenschaftler zunehmend zum Naturphilosophen und kulturkritischen Visionär. Die pauschale Verteufelung von Psychedelika konnte er nie nachvollziehen; für ihn sprach nichts dagegen, dass psychisch stabile Persönlichkeiten in angenehmer Umgebung LSD zu sich nehmen.

Um so enttäuschter war Albert Hofmann, als er miterleben musste, wie der Gebrauch von LSD weltweit verboten wurde – sogar zu therapeutischen und Forschungszwecken.
Die Anstösse zu einer Kehrtwende, die vom Symposium «LSD – Sorgenkind und Wunderdroge» anlässlich seines hundertsten Geburtstags ausgegangen sind, empfand er als schönes Geburtstagsgeschenk. Als im November 2007 in der Schweiz eine Studie zur therapeutischen Anwendung des LSD vom BAG bewilligt wurde, bezeichnete er dies als «Erfüllung eines Herzenswunsches».
Bis zu seinem Tod korrespondierte Albert Hofmann mit Fachleuten aus aller Welt, empfing Besucher und nahm regen Anteil am Weltgeschehen. Er hat sich bis zuletzt eine fast kindliche Neugier an den Wundern der Schöpfung erhalten können. In seinem «Paradies» – wie er sein Haus auf der Rittimatte zu bezeichnen pflegte – genoss er die Nähe zur Natur, besonders den Pflanzen. Bei einem meiner letzten Besuche sagte er mit leuchtenden Augen: «Die Rittimatte ist meine zweitgrösste Entdeckung.» Es war immer ein besonderes Erlebnis mit ihm über seine Wiese zu gehen und seine Freude an allem Lebendigen mit zu erleben. Seine Haltung ist für mich zu einem Idealbild geworden dafür, wie wir in geistiger und körperlicher Frische ein hohes Alter erreichen können, wenn wir uns die kindliche Neugier zu bewahren vermögen.
Albert Hofmann drückte mehrfach seine Überzeugung aus, dass seine Reisen in andere Welten des Bewusstseins, die er als Kind spontan und später in seinen Experimenten mit psychedelischen Substanzen erlebt hatte, die beste Vorbereitung auf die letzte Reise seien, die jeder am Ende seines Lebens anzutreten hat. Er hat sich die Neugier selbst für seine letzte Reise bewahren können. (lw)

4/2008

Fischregen in Kerala
Im indischen Bundesstaat Kerala regneten am 15. Februar kleine Fische vom Himmel auf das Dorf Kandanassery. Die Anwohner halten den Fischregen für ein Wunder. Wissenschaftler sprechen von meterologischen Phänomenen. Zeugen bemerkten die ersten Fische spät in der Nacht auf dem Nachhauseweg. Ungläubig sammelten sie einige der Fische ein. «Die Fische waren überall und viele wurden von Autos auf der Strasse zerquetscht.» Sify.com zitiert Dr. C. K. Rajan von der School of Marine Sciences an der Cochin University, dass konvektive Wolken Wasser und darin lebende Fische von der Erdoberfläche aufnehmen und diese dann anderswo abregnen. Die Tiere könnten in diesen Wolken sogar solange überleben, wie in den Wolkensystem genügend Feuchtigkeit herrscht. (mehrere Quellen)

Rumänische Polizei bestätigt Poltergeist
In einem rumänischen Dorf sollen in den Häusern Fensterscheiben zersprungen, Gegenstände durch die Luft geflogen und Kerzen erloschen sein, ohne dass Luftzüge dafür verantwortlich gemacht werden konnten. Als sich die betroffenen Anwohner bei der Polizei über den Spuk beschwerten und böse Geister dafür verantwortlich machten, wurden sie zuerst von den meisten Beamten nur belächelt. Doch schon bei den ersten Vorortuntersuchungen liessen sich die Polizisten vom Gegenteil überzeugen.
Mircea Hadimbu (68), dessen Familienhaus nahezu vollständig verwüstet wurde erklärte, dass eines Tages die Fenster eines nach dem anderen zerbarsten. «Zudem sah ich Fahrräder wie von selbst durch die Luft schweben.» Auch seine Schwester Melintine Boccancea (78) beobachtete umher fliegende Tassen und erlöschende Kerzenflammen.
Ein Sprecher der Polizei erklärte: «Es gab Flaschen und andere Dinge, die vor unseren Augen umher flogen. Wir konnten nichts finden, das etwas anderes nahe gelegt hat, als das, was die Menschen uns selbst erzählten.» Für die Polizei gilt der Fall deshalb als abgeschlossen. Jetzt soll ein Priester in den betroffenen Häusern Exorzismen durchführen, um die Poltergeistphänomene zu beenden.
(Quellen: ananova.com / grenzwissenschaft-aktuell.de)

Lesend in die Zukunft
Der Verein CIELO AZUL unseres Vorstandsmitglieds Roland Frank und seiner Partnerin Monika Senn setzt sich für die Chancengleichheit im Bildungsbereich der indigenen Bevölkerung im Hochland von Ecuador (Südamerika) ein.
Mit dem Projekt «Lesend in die Zukunft» wird den Kindern und Jugendlichen Zugang zu jenem Wissen und Können ermöglicht, das für die Ausbildung und das Berufsleben benötigt wird. Da die Landschulen ungenügend mit Schulmaterialien ausgestattet sind und Lese- sowie Bilderbücher gänzlich fehlen, richtet CIELO AZUL in den Gemeinden mobile Bibliotheken mit ausgewählten Büchern ein. Darunter sind auch Bücher in der indigenen Sprache Kichwa, die es zu erhalten und zu pflegen gilt. Die mobile Bibliothek wird von einheimischen Lehrkräften betreut, die im Bereich der Leseanimation weitergebildet werden.
Auf der Website www.cieloazul.ch können Sie sich über die weiteren Projekt informieren. Bei Interesse ist die Teilnahme als Gast oder Neu-Mitglied an der Mitgliederversammlung vom 23. April in den Räumlichkeiten des Basler Psi-Vereins möglich.
Für Fragen und Informationen wenden Sie sich an cieloazul@gmx.ch.

24 Stunden – für ganzheitliche Kultur
«24 Stunden» ist das Kultur- und Veranstaltungsmagazin für Termine, Seminare, Angebote und Ereignisse aus allen Bereichen des ganzheitlichen kreativen Lebens der Schweiz. Während sich in Deutschland bereits in den 90erJahren kostenlos erhältliche Magazine diesen Themenbereichen widmeten, wartete man in der Schweiz bis Ende 2006 auf eine Zeitschrift dieser Art. «24 Stunden» bietet nebst Portraits und Interviews mit SeminarleiterInnen, BuchautorInnen usw. auch Artikel über bestimmte Angebote, Dienstleistungen und Produkte. Sie werden ergänzt durch kurze Beiträge über Veranstaltungen und einem Serviceteil mit Buch-, CD- und DVD-Rezensionen.
Eine Besonderheit von «24 Stunden»: Ausser mit Anzeigen haben Anbieter mit Katalogfeldern, Veranstaltungsmeldungen, Präsentationen sowie Kleinanzeigen kostengünstige Möglichkeiten, sich, ihre Dienstleistung oder ihr Produkt vorzustellen.
Das vom Journalisten Marcus Caluori herausgegebene Magazin liegt an geeigneten Orten – im Buchhandel, in Zentren, an Messen, bei Therapeuten und in ausgewählten Läden – kostenlos auf. Wer sich nicht jede Ausgabe organisieren will, kann «24 Stunden» zum Selbstkostenpreis von Fr. 18.-/Jahr abonnieren. Infos und Abos: www.24stunden-magazin.ch, Tel: 071 244 84 66, letterline@swissonline.ch

Magie im Fussball
Überliefert ist ein Streitfall aus der tansanischen Liga von 2004. Dort hatte ein Team den Platz vor einem Derby mit einem Elixier aus Hühnerblut verhext, auf dass sich die Seitenlinien während der Partie nach Bedarf verschieben. Die Gegner hatten allerdings rechtzeitig davon Wind bekommen und konnten die Schwarze Magie neutralisieren – indem sie aufs Spielfeld urinierten. Beim afrikanischen Fussballverband hat man inzwischen reagiert. Hexenmeistern wird die Akkreditierung fürs Stadion verwehrt. Wer das für Humbug abergläubischer Afrikaner hällt, dem sei eine Episode aus dem argentinischen Fussball erzählt. Der Traditionsclub Racing aus Buenos Aires wurde 1966 Meister und gewann im Jahr darauf den Weltpokal. Das mochten ihm alle gönnen, ganz bestimmt aber nicht die Anhänger von Independiente. In schwarzer Nacht brachen sie ins Stadion der verhassten Lokalrivalen ein und verscharrten sieben tote Katzen. 35 Jahre lang gewann Racing in Argentinien keinen Titel mehr, obwohl man mittlerweile sechs Kadaver ausgegraben hatte. Da half auch ein des Exorzismus mächtiger Priester nicht. Erst als 2001 ein neuer Präsident den Beton unter den Tribünen aufreissen und den Rasen durchwühlen liess, fand man auch die Überreste der siebten Katze. Der Fluch war genommen. Racing wurde noch in derselben Saison Meister. (Quelle: BaZ)

Heilen heute
«Heilen heute» ist ein neues Ratgeber-Magazin, das dem Themenkreis «Heilen – Heilung – Selbstheilung» gewidmet ist. In dieser vierteljährlich erscheinenden Zeitschrift erfahren die Leserinnen und Leser viel Wissenswertes zu dieser Thematik und auch konkrete, praktische Unterstützung. «Heilen heute» – das in seiner Art erste Magazin auf dem deutschsprachigen Markt – kann auch eine Hilfe darstellen bei der Suche nach der richtigen Heilperson und/oder der am besten entsprechenden Methode. Ebenso soll es seriös arbeitenden Heilerinnen und Heilern ihre Arbeit erleichtern, indem die Thematik entsprechend aufgearbeitet und damit auf eine von weiten Kreisen ernst genommene Ebene gestellt wird.
Herausgegeben wird dieses Magazin im Allinti-Verlag von Anouk Claes, Heilerin und Medium, und Marcus Caluori, Redaktor und Verleger.
Informationen und Abos: letterline@swissonline.ch, Tel. 071 244 84 66, www.heilenheute.com

Claus Rahn in der Schweiz
In den 1970er Jahren verblüffte er den Parapsychologen Prof. Hans Bender und den Physiker Dr. Hans-Dieter Betz mit seinen psychokinetischen Fähigkeiten. Nachdem er lange Zeit in der Versenkung verschwunden war, meldet sich Claus Rahn jetzt mit viel Elan zurück. (siehe Psi-Info Nr. 11). Er will nicht nur als Psychokinet wahrgenommen werden, sondern vor allem als Heiler. Er wird sich den ganzen Monat April in der Schweiz aufhalten und ist für Hilfesuchende ständig telefonisch erreichbar. Die Telefonnummer und weitere Infos finden Sie auf www.claus-rahn.de.

Petition zur Begnadigung von Schottlands Hexen
Aktivisten haben dem Schottischen Parlament zwei Petitionen übergeben. Darin fordern sie zum einen die offizielle Begnadigung von Helen Duncan, die 1944 als letzte Hexe Englands zu neun Monaten Haft verurteilt wurde, zum anderen die Widerherstellung der Ehre aller seit 1563 in England als Hexen und Hexer verurteilten Personen.
Wie die BBC berichtet, wurden die beiden Petitionen von Mitgliedern der Gruppe Full Moon Investigations eingereicht, nachdem im vergangenen Jahr eine Petition zur Begnadigung von Helen Duncan vom britischen Parlament abgelehnt worden war. Die schottische Hausfrau Helen Duncan (1897-1956) war eines der herausragendsten Materialisationsmedien der Geschichte. 1944 wurde sie unter Berufung auf das Anti-Hexereigesetz, dem «Witchcraft Act» von 1735, durch den englischen Geheimdienst MI5 verhaftet, weil sie in einer ihrer Séancen Informationen über den Untergang des englischen Kriegsschiffes HMS Barham wiedergab, die zur damaligen Zeit lediglich den Geheimdiensten bekannt waren. Vor dem Hintergrund der Invasion der Alliierten in der Normandie wurde die Verhaftung Duncans als Vorsichtsmassnahme zur Spionageabwehr bezeichnet. Als der damalige Premierminister Winston Churchill, der immer wieder selbst als Klient von Duncan bezeichnet wird, von dem Urteil erfuhr, liess er den Witchcraft Act ausser Kraft setzten.
(Quelle: helenduncan.org.uk)

Geschrumpfte Penisse durch Schwarze Magie

Im Folgenden eine Meldung die aktuell ist in Zeiten, in denen man unzählige Spam-Mails erhält, in denen Produkte für ein «Penis Enlargement» angepriesen werden.
Im Senegal sind zwei Männer unter dem Verdacht festgenommen worden, durch magische Kräfte die Penisse von elf Männern zum Schrumpfen gebracht zu haben. Die elf hätten Anzeige gegen den Senegalesen und den Guineer erstattet, teilte die Polizei am Montag in Ziguinchor mit, der grössten Stadt im Südsenegal. Die beiden Männer seien nun in Polizeigewahrsam. Einem Polizeisprecher zufolge sollen die beiden Verdächtigen sich ihren mutmasslichen Opfern genähert haben, um ihnen die Hand zu schütteln – und dabei Schwarze Magie anzuwenden. Später habe ein Komplize die Opfer auf den Schwund aufmerksam gemacht – mit dem Hinweis, dieser lasse sich bei entsprechender Bezahlung wieder rückgängig machen. Nach Justizangaben kommt ein derartiges Delikt im Strafgesetzbuch von Senegal nicht vor. Die Kläger müssten den Penis-Schwund nun beweisen, damit die Verdächtigen vor Gericht gestellt werden könnten. (Quelle: nb/AFP)

11/2007

Räumlich getrennt – Mental verbunden?
Haben Sie jemals das Telefon abgehoben und wussten, dass es Ihre Schwester war? Oder haben Sie etwas geträumt, das danach wirklich passierte?
Eine kürzlich durchgeführte Umfrage zeigt, dass 45% der Befragten persönlich schon mal die Erfahrung telepathischer Kommunikation gemacht haben. Auch die Erforschung dieses Phänomens hat viele beeindruckende Hinweise geliefert, so dass viele Forscher überzeugt sind, dass Phänomene wie Telepathie und Hellsehen existieren.
Im Rahmen einer Studie zur Messung von Korrelationen von Hirnstrom-Mustern (EEG) zwischen räumlich entfernten Versuchspersonen, suchen wir Versuchspersonenpaare ab 18 Jahren, die emotional eng miteinander verbunden sind (z.B. Paare, Zwillinge, Geschwister, gute Freunde).
Die Studie wird von Dipl. Psych. Ursula Mochty, PD Dr. Thilo Hinterberger und Prof. Harald Walach von der Universität Northampton in Zusammenarbeit mit Dipl. Psych. Devi Erath und Dr. Stefan Schmidt an der Universitätsklinik Freiburg durchgeführt. Dabei werden EEG-Messungen bei beiden Personen durchgeführt, während abwechselnd einer der beiden Teilnehmer eine Bilderserie sieht, wobei sich der eine Partner im Labor der Uniklinik Freiburg befindet und der andere im Labor der Universität Northampton in England. Das Experiment findet an einem Tag statt und dauert ca. 4 Stunden. Sie erhalten eine Aufwandsentschädigung und Ihre Reisekosten werden erstattet.
Bei Interesse wenden Sie sich bitte an
Ursula Mochty, Tel: 0044-1604 89 - 2377 oder 2486; telepathy.NH@googlemail.com oder
Devi Erath, Tel.: 0049-761-270 8316
lisa.erath@uniklinik-freiburg.de

Der Kater, der den Tod voraussagt
Der in einem Pflegeheim im US-Staat Rhode Island lebende Kater Oscar fasziniert das medizinische Personal mit einer besonderen Fähigkeit: Er scheint den Tod von Patienten vorauszusagen, indem er sich in deren letzten Stunden neben sie legt. In 25 Fällen traf seine «Vorhersage» bislang zu. Das Pflegepersonal ist inzwischen dazu übergangen, die Angehörigen zu verständigen, wenn sich der Kater zu einem Patienten gelegt hat. Denn das bedeutet in der Regel, dass der Kranke noch weniger als vier Stunden lebt. «Er macht nicht viele Fehler. Er scheint zu verstehen, wenn Patienten am Sterben sind», erklärt der Arzt David Dosa in einem Interview. Er beschrieb das Phänomen in einem Artikel im New England Journal of Medicine. «Viele Angehörige finden Trost darin. Sie finden es gut, dass die Katze ihrem sterbenden Familienmitglied Gesellschaft leistet» sagt Dosa, ein Facharzt für Altersheilkunde und Medizinprofessor an der Brown-Universität in Providence.
Der zwei Jahre alte Kater wurde als Kätzchen adoptiert und wuchs in der Abteilung für Demenz des Pflege- und Rehabilitationszentrums Steere House auf. Dort werden Patienten mit Alzheimer, Parkinson und anderen Krankheiten behandelt. Nach etwa sechs Monaten fiel den Pflegern auf, dass Oscar in dem Heim seine eigenen Runden machte, ganz wie die Ärzte und Krankenschwestern.
Er riecht an Patienten und beobachtet sie und setzt sich neben Menschen, deren Tod innerhalb weniger Stunden bevorsteht. Oscar scheine seine Arbeit ernst zu nehmen, sagt Dosa. Ansonsten halte der Kater eher Distanz. «Er ist keine Katze, die sich besonders zu Menschen hingezogen fühlt.»
Oscar könne den Tod besser vorhersagen als die Menschen, die in dem Pflegeheim arbeiten, sagt Joan Teno von der Brown-Universität, die Patienten in dem Heim behandelt und Expertin für die Pflege Todkranker ist. Sie wurde von den Fähigkeiten des Katers überzeugt, als dieser zum 13. Mal richtig lag.
Bei der Untersuchung einer Patientin stellte Teno fest, dass die Frau nichts mehr ass, schwer atmete und ihre Beine bläulich verfärbt waren – Anzeichen, die häufig auf den bevorstehenden Tod hindeuten. Oscar blieb aber nicht im Krankenzimmer, und Teno dachte, dass er sich diesmal wohl geirrt habe. Später stellte sich aber heraus, dass sich die Ärztin selbst um etwa zehn Stunden vertan hatte. Und Oscar erschien zwei Stunden vor dem Tod der Patientin an deren Bett.
Die meisten Patienten, denen die grau-weisse Katze einen Besuch abstattet, sind nach Angaben der Ärzte zu krank, um Oscar noch zu registrieren. Sie wissen daher nicht, dass er ihren nahen Tod zu spüren scheint. Und die meisten Angehörigen seien froh über den Hinweis.
Eine schlüssige Erklärung für die ungewöhnliche Fähigkeit des Katers gibt es bislang nicht. Dem Pflegepersonal ist das egal, so lange Angehörige mit seiner Hilfe eine grössere Chance haben, sich von den Sterbenden zu verabschieden. Kürzlich wurde Oscar öffentlich mit einer Wandplakette für seine «mitfühlende Hospiz-Pflege» geehrt. (Quelle AP)

Konkurrenz für Kater: Auch Hund spürt den Tod
Der im «The Pines» Altenheim lebende Schnauzer Scamp spürt nach Aussagen seiner Besitzerin wenn einer der Heimbewohner sterben wird und kündigt dies durch Bellen oder Hinlegen vor dem Zimmer des jeweiligen Patienten an.
Bereits vor einigen Wochen hatte ein Beitrag im angesehenen New England Journal of Medicine über Kater Oscar weltweit für Medieninteresse gesorgt (siehe Seite links). Darin beschrieb der Assistenzprofessor Dr. David M. Dosa ähnliche Fähigkeiten beim Kater des Pfelegheims. Während Oscar bislang jedoch lediglich rund 25 Sterbefälle korrekt «vorausgesagt» gesagt habe, liege die Trefferquote, so berichtet «Ananova.com», bei Scam bereits bei 40 Fällen.
Seine Besitzerin, die Pflegerin Deirdre Huth erklärt, der Hund beginne entweder laut vor dem Zimmer des entsprechenden Patienten zu bellen, oder würde sich vor der Tür herumtreiben. «Scam bellt immer nur dann, wenn er mir anzeigen will, dass etwas nicht stimmt.»
Auch im Falle von Scam erleben die meisten Bewohner der Einrichtung die merkwürdige Fähigkeit des Hundes nicht als Bedrohung. «Viele Patienten haben keine Angehörigen und da ist es für sie ein Trost zu wissen, dass da jemand ist, der sie begleitet», zitiert Ananova die Pflegeleiterin Adeline Baker.
(Quelle: grenzwissenschaft-aktuell.de/ananova.com)

Nach Unfall: Rennfahrer spricht fliessend Englisch
Bei einem Motorradrennen verletzte sich der 18-jährige tschechische Speedway-Fahrer Matej Kus und verlor das Bewusstsein. Als er wieder zu sich kam, sprach er plötzlich fliessendes und akzentfreies English und erinnerte sich nicht mehr daran, wo er eigentlich herkam.
Seine Teamkameraden bezeichneten Matejs Englischkenntnisse zuvor als eher bescheiden. Als der Motorradfahrer nach seiner Kopfverletzung das Bewusstsein wiedererlangte unterhielt er sich mit den Ärzten jedoch im perfektem Englisch. Auch Peter Waite, der Promoter des Teams, traute seinen Ohren nicht, berichtet die Daily Mail: «Es war ein sehr gutes und deutliches Englisch und ganz ohne Akzent. Was auch immer mit ihm passiert ist, es muss wohl irgendetwas in seinem Kopf umgepolt haben (...) vor dem Unfall waren Matejs Englischkenntnisse trotz Unterricht bescheiden.»
Die ungewöhnlichen Sprachkenntnisse waren jedoch nicht von langer Dauer. Zurück in der Tschechei hat Matej erneut deutliche Schwierigkeiten mit der englischen Sprache. Jetzt hofft der Schüler, dass all das Englisch, das er am Unfallort gesprochen hatte, noch irgendwo in seinem Unterbewusstsein schlummert und er es reaktivieren kann.
Ähnliche Berichte, wonach Unfallopfer plötzlich mit einer fremden Sprache aufwachten und diese fliessend beherrschten, gibt es immer wieder. Eine Erklärung gibt es für dieses Phänomen bislang nicht.
(Quelle: dailymail.co.uk)

Das «Psi-Wunder» Claus Rahn
Vor 32 Jahren bat Claus Rahn den damaligen Chefredaktor der Esotera, Gert Geisler, darum, seine Psi-Kräfte untersuchen zu lassen. In der Folge verblüffte er den Parapsychologen Prof. Hans Bender oder den Physiker Dr. Hans-Dieter Betz mit seinen psychokinetischen Fähigkeiten. Er hatte diese entdeckt, nachdem er eine Fernsehsendung mit Uri Geller gesehen hatte und sogleich mit psychokinetischen Experimenten begann. Nach drei schlaflosen Tagen und Nächten, hatte er es geschafft: Der Löffel bog sich. Besonders beeindruckt waren Beobachter davon, dass er das Repertoire an Fähigkeiten und Phänomenen ständig erweiterte und auch nichtmetallische Gegenstände in Bewegung setzte oder gar levitieren liess.
Nachdem er lange Zeit ganz in der Versenkung verschwunden war, meldet sich Claus Rahn jetzt mit viel Elan zurück. Er tritt neu nicht nur als Psychokinet in Erscheinung, sondern auch als Heiler. Auf seiner ständig wachsenden Website sind einige kleine Filme zu sehen, in denen seine Fähigkeiten zu sehen sind.
Zum obenstehenden Foto schrieb mir Claus Rahn: «Die Kugel in meiner Hand benutze ich zur Heilung. Manchmal schwebt Sie auch.» Claus Rahn hat mir fest zugesagt, im nächsten Jahr nach Basel zu kommen. Wir werden sie auf dem Laufenden halten.
Weitere Infos Sie auf www.claus-rahn.de
Lucius Werthmüller

8/2007

Messung der Gehirnaktivität höherer Bewusstseinszustände während Meditation
Im Rahmen einer Studie, die von PD Dr. Thilo Hinterberger und Professor Harald Walach von der Universität Northampton/England durchgeführt wird, suchen sie Personen, die viel Erfahrung mit Meditation und höheren Bewusstseinszuständen besitzen.
Die feinen elektrischen Gehirnsignale (EEG) werden mittels einer Elektrodenhaube während einer Meditationssitzung gemessen, in der die meditierende Person sowohl ihre eigene Meditationspraxis anwendet, als auch einige angeleitete Bewusstseinsübungen durchführt. Ziel der Studie ist es, die höheren Bewusstseinszustände bei Meditierenden unterschiedlicher Traditionen und Kulturen und bei verschiedenen Meditationsarten zu erfassen und Muster in der Gehirnaktivität zu finden, welche die Gemeinsamkeiten und Unterschiede dieser Zustände charakterisieren. Damit kann dann ein Feedbackgerät entwickelt werden, das eventuell bei der Erlangung dieser Zustände auf neuartige Weise hilfreich sein kann.
Dazu laden wir Meditationsmeister, Personen, die regelmässig meditieren (wie z.B. Mitglieder spiritueller Vereinigungen oder Klöster aller Religionen) oder Menschen, die über aussergewöhnliche Fähigkeiten im Umgang mit Bewusstseinszuständen verfügen, herzlich ein, um an dieser Studie teilzunehmen.
Interessenten können sich melden bei: Dr. Thilo Hinterberger, Tel.: 0044 - 1604 719 248 oder 0044 - 1604 89-2112, thilo.hinterberger@northampton.ac.uk

«Christliches Heiler-Netzwerk» nimmt Arbeit auf
Ein «Christliches Heiler-Netzwerk» (CHN) ist für Patienten entstanden, die bisher aus religiösen Gründen zögern, sich auf Geistiges Heilen einzulassen.
Das Netzwerk gehört zur 2006 eingerichteten «Internationalen Vermittlungsstelle für herausragende Heiler» (IVH), die sich zum Ziel gesetzt hat, in der esoterischen Therapieszene die Spreu vom Weizen zu trennen und die wenigen Könner herauszufiltern. «Mit unserem CHN wollen wir Hilfesuchenden entgegenkommen, die sich nur dann auf einen Heiler einlassen, wenn sie sichergehen können, dass der Betreffende vor einem christlichen Hintergrund arbeitet», erklärt der IVH-Gründer Dr. Harald Wiesendanger, Autor von 17 Sachbüchern über Geistiges Heilen, darunter der Anthologie Wie Jesus heilen. «Darüber hinaus soll das CHN dazu beizutragen, Vorbehalte in kirchlichen Kreisen gegen das Geistige Heilen abzubauen.»
Von der IVH empfohlen werden Heiler erst, nachdem sie ein zehnteiliges Bewertungsverfahren erfolgreich durchlaufen haben. Berücksichtigt werden dabei unter anderem Praxiserfahrung, gutdokumentierte Behandlungserfolge, Beurteilungen durch Patienten auf Fragebögen, das Abschneiden in wissenschaftlichen Tests, Empfehlungen durch Experten, medizinische Vorbildung und Ergebnisse eines Heiler-«Screenings» vor Ort. Eine Vermittlung durch die IVH setzt ausserdem voraus, dass Heiler einen ethischen Verhaltenskodex anerkennen; dabei verpflichten sie sich unter anderem, keine Heilungsversprechen abzugeben, nicht in Konkurrenz zu ärztlichen Massnahmen zu arbeiten, keine Diagnosen zu stellen, Hilfesuchende nicht unter Druck zu setzen, nicht mit irreführenden Titeln zu werben, in der Honorarfrage mit offenen Karten zu spielen.
Um ins «Christliche Heiler-Netzwerk» (CHN) aufgenommen zu werden, müssen sich IVH-Heiler darüber hinaus verpflichten, eine Reihe von Bekenntnissen mitzutragen.
Nähere Informationen: http://ivh.stiftung-auswege.de, Stichwort «Christliches Heiler-Netzwerk» (CHN)
Kontakt: IVH, Zollerwaldstr. 28, 69436 Schönbrunn. An Eltern von chronisch kranken Kindern werden CHN-Heiler kostenlos vermittelt von der Stiftung «Auswege», Geschäftsstelle, Adlerweg 9, 74858 Aglasterhausen, siehe www.stiftung-auswege.de. Bitte frankierten Rückumschlag beilegen.

Radio Vatikan lässt Kühlschränke reden
Sprechende Heizungsrohre und eine seltsame Häufung von Krebserkrankungen: Für diese Phänomene soll der superstarke Sender von Radio Vatikan verantwortlich sein. Das Gericht sprach die Verursacher nun aber frei.
Seltsame Stimmen aus dem Kühlschrank oder dem Heizungsrohr: Solche «Wunder» erlebten laut Spiegel.de die Bewohner des italienischen Städtchens Santa Maria di Galera immer wieder. Selbst die Fenster des Vorortzuges sollen jeweils beim Vorbeifahren aufgeleuchtet haben. Doch als Ursache der seltsamen Vorfälle konnte nicht etwa göttliche Intervention, sondern eine irdisch-technische Ursache ausgemacht werden: Es war die besonders kräftige Sendeanlage von Radio Vatikan, die in der Nähe steht und rund um die Uhr die Gläubigen in 47 Sprachen weltweit berieselt.
Nachdem noch ein lokaler Arzt eine Häufung von Leukämieerkrankungen bei Kindern feststellte, klagte die Bevölkerung gegen den Sender, der auf Vatikan-Terrain liegt. Auch der italienische Umweltminister drohte mit Abschaltung, bis die Antennen auf den in Italien erlaubten Wert heruntergefahren wurden.
Ein römisches Gericht erkannte 2005 zwar eine «Beeinträchtigung der Lebensqualität» durch die Strahlung und verurteilte einen Kardinal und den früheren Senderdirektor zu zehn Tagen Haft. Doch der Vatikan legte – vor allem wegen der hohen Geldforderungen – Rekurs ein. Und bekam dieser Tage Recht: Da der Elektrosmog nicht anerkannt sei, könne er auch die Lebensqualität nicht beeinträchtigen. Nun droht ein zweiter Prozess – wegen Mord.

Sheldrake testet Vorahnung und Telepathie
Kennen Sie das auch? Das Telefon klingelt und sie wissen schon bevor sie abheben, wer anruft. Gemeinsam mit der «Perrott-Warrick-Stiftung» und dem «Trinity College» in Cambridge hat der bekannte Biologe Rupert Sheldrake ein Experiment erarbeitet, das diese Form der alltäglichen Vorahnung und Telepathie untersuchen will.
Schon frühere Experimente erbrachten zahlreiche Trefferquoten, die über der Zufallswahrscheinlichkeit lagen. Dabei ging es darum, ob es Menschen gibt, die «wissen», wer anruft, ohne die Anrufe angenommen zu haben. Im nächsten Schritt wollen die Forscher nun herausfinden, ob das Phänomen der Vorahnung die hohen Treffer erklären kann.
Für den Test sucht das Team nun englische Teilnehmer, die jeweils eine Gruppe aus drei weiteren Teilnehmern um sich haben. Alle vier tragen sich in ein computergesteuertes System ein, welches gesendete SMS empfängt, steuert und registriert.
Das System ist derart konfiguriert, dass es eine Testperson der Vierergruppe auswählt und diese per SMS dazu auffordert, der Zielperson eine SMS zu schicken, in welcher diese wiederum dazu aufgefordert wird, auf diese Nachricht zu antworten. Allerdings geht diese SMS nicht direkt zum eigentlichen Empfänger, sondern zuerst zurück zum System. Bevor dieses die Nachricht zustellt, fragt es beim Empfänger an, ob er «wisse», wer gerade eine SMS geschrieben habe. Erst nachdem der Endempfänger dies an das System zurückübermittelt hat, wird die SMS zugestellt und das Ergebnis ausgewertet. Diese SMS-Aktionen werden mehrfach täglich zu zufälligen Zeiten durchgeführt. Im Normalfall ist eine Trefferquote von 33 Prozent zu erwarten. Interessant wird es, wenn Teilnehmer deutlich über diesem Wert liegen.
(Quelle: paranews.net, Andreas Müller)

4/2007

CIELO AZUL – Hilfe für Kinder in Ecuador
Der Verein CIELO AZUL unseres Vorstandsmitglieds Roland Frank und seiner Partnerin Monika Senn setzt sich für die Verbesserung der Lebensbedingungen benachteiligter Kinder und Familien in indigenen Gemeinden von Ecuador (Südamerika) ein.
Mit dem Projekt «Gesundheitserziehung» werden im Anden-Hochland Erste-Hilfe-Kurse sowie Informationsanlässe zur Hygiene- und Gesundheitsvorsorge angeboten. Die Zusammenarbeit mit dem Spital in Otavalo ermöglicht den betreuten Kindern kostenlose Konsultationen. CIELO AZUL sorgt im Weiteren dafür, dass die Schülerinnen und Schüler täglich eine warme Mahlzeit erhalten.
Auf der Website www.cieloazul.ch können Sie sich auf visuelle Art ein Bild über die weiteren Projekte machen. Bei Interesse ist die Teilnahme als Gast oder Neu-Mitglied (Fr. 50.--) an der Mitgliederversammlung vom 25. April in den Räumlichkeiten des Basler Psi-Verein möglich.
Für Fragen und weitere Informationen wenden Sie sich an cieloazul@gmx.ch.

Reinkarnationsforscher Ian Stevenson verstorben
Am 8. Februar verstarb im Alter von 88 Jahren der Psychiater Ian Stevenson, bekannt durch seine Arbeiten zur Reinkarnationsforschung, die er in den 1950er Jahren begann.
Stevenson war bis zu seiner Emeritierung im Jahr 2002 Professor an der Universität von Virginia, wo er die von ihm 1967 gegründete Division of Perceptual Studies leitete. Das Hauptaugenmerk seiner Reinkarnationsforschungen richtete er dabei auf Kinder, die spontan und sehr früh davon berichten, schon einmal gelebt zu haben. Stevenson machte es sich zur Aufgabe, diese Berichte zu sammeln, den Schilderungen nachzugehen und sie zu publizieren. Obwohl die von ihm gesammelten mehr als 2500 Berichte zu den stärksten Argumenten für die Hypothese der Reinkarnation zählen, legte er selbst Wert darauf, sie nicht als Beweise für die Reinkarnation zu bezeichnen, sondern nur als Hinweise, die das Überleben der Persönlichkeit nahe legen.
Andere Forscher hingegen sehen methodische Schwierigkeiten, die die Interpretation der Berichte erschweren. So ist kaum beurteilbar, ob die Informationen über frühere Leben, die Stevenson überprüfen und bestätigen konnte, tatsächlich nur durch Reinkarnation oder nicht auch durch andere, alltägliche Quellen wie Erzählungen oder Medien in die Erinnerungen einfliessen konnten. Zudem ist angesichts der bekannten Unzulänglichkeiten des menschlichen Gedächtnisses oft nicht prüfbar, ob die Erinnerungen erst durch das Nacherzählen, durch kulturelle Einflüsse und ähnliches zu einem stimmigen Bericht umgeformt wurden, insbesondere bei Fällen, in denen sich die Betroffenen schon lange vor Stevensons Untersuchung als Reinkarnierte ansahen oder von ihrer Umgebung als solche identifiziert wurden.
So wird generell anerkannt, dass Stevenson eine Fülle von Material gesammelt hat und dabei aufrichtig und ernsthaft bemüht war, den Dingen sorgfältig auf den Grund zu gehen. Doch ob dieses Material tatsächlich einen guten Beleg für Reinkarnation darstellt, wird weiterhin unterschiedlich beurteilt.
Als praktischen Test der Überlebenshypothese hinterliess Stevenson ein Zahlenschloss, das seit 40 Jahren im Institut aufbewahrt wird. Falls er eine Möglichkeit fände, so wollte er nach seinem Tode die nur ihm bekannte Kombination kommunizieren, berichtet Emily Williams Kelly, Assistenzprofessorin in Stevensons Institut. Doch bisher konnte das Schloss nicht geöffnet werden.
(Quelle: GFA, Eckhard Etzold, Stephan Matthiesen)

Wahrsager vor Gericht
Für die Aufhebung eines vermeintlichen Vermögens-Fluches beanspruchte ein Astrologe und Wahrsager 140.000 Euro und steht dafür nun in Konstanz vor Gericht.
Wie «20minuten» berichtet, soll das betrogene Ehepaar den Wahrsager aufgesucht haben, da sie selbst glaubten, an ihren körperlichen Beschwerden sei ein böser Geist schuld.
Nach einer Ortsbesichtigung erklärte der Wahrsager, in der neuen Wohnung befänden sich Dämonen und auf dem Vermögen des Paares laste ein Fluch. Beides könne er jedoch gegen ein entsprechendes Honorar und durch eine «rituelle Reinigung» aufheben.
Um das Vermögen rituell zu reinigen, übergab das Paar dem Mann sein gesamtes Bargeld und drei Fahrzeuge. Nach der «Reinigung» sollten dann auch die Autos verkauft werden. Das Geld behielt der Wahrsager jedoch für sich, da es sich um einen besonders schweren Fluch gehandelt habe.
Jetzt erstattete das mittlerweile verarmte Ehepaar Anzeige und hofft nun durch die Verhandlung zumindest eines Teil des Geldes wiederzubekommen.
Das Verfahren wurde bis zum 13. Februar ausgesetzt, da der Angeklagte den Schaden wiedergutmachen wolle und sich dadurch eine Strafmilderung erhofft. Bis dahin muss nun der Angeklagte einen Großteil der Gesamtschulden zurückerstatten. Nur dann, so zitiert «20minuten» die Aussage des Gerichts, käme der schon mehrfach vorbestrafte Wahrsager um eine Gefängnisstrafe herum.
(Quelle: 20minuten, paranews.net)

Die Neuropsychologie des Aussersinnlichen
Neuropsychologische Studien, die nun veröffentlicht wurden, bringen es auf den Punkt: «Menschen mit einem Faible fürs Aussersinnliche verblüffen in psychologischen Experimenten. Sie glänzen nicht nur bei einigen Kreativitätstests, sondern nehmen offenbar auch ihre Umwelt anders wahr als Skeptiker.»
«Esoterikanhänger», so einer der zitierten Tests, «stellen bei Wort-Assoziations-Tests oft schneller und mehr Verknüpfungen her als bekennende Skeptiker.» Zudem hätten sie mehr Assoziationen, was etwa auf unscharfen Bildern oder computergenerierten Zufallsmustern angeblich zu sehen sei.
Bei räumlichen Orientierungsaufgaben, das zeigen die Studien, dominiert in den meisten Fällen die rechte Hirnhälfte, und diese «Führungsrolle in Sachen Raumwahrnehmung» sei bei Personen, die an Aussersinnliches glauben, besonders ausgeprägt. Warum das so ist, ist bislang jedoch noch unklar. Den Studien zufolge gebe hier möglicherweise die rechte Hirnhälfte auch bei anderen Herausforderungen den Ton an.
Für die Wissenschaft, so Peter Brugger, Autor des Artikels in der Zeitschrift «Gehirn&Geist» und Leiter der neuropsychologischen Abteilung des Universitätshospitals Zürich, ergeben sich durch die Erforschung des Glaubens an das Übersinnliche wichtige Einblicke in die neuronalen Quellen der Kreativität und zugleich auf die immer wieder «vielzitierte neuropsychologische Grenze zwischen genialer Schöpferkraft und Wahn».
(Quelle: paranews.net, Andreas Müller)

«Buddha-Boy» wieder verschwunden
Er hat seine Anhänger und den «Meditations-Rummelplatz» hinter sich gelassen: «Buddha Boy» ist wieder spurlos verschwunden. Jetzt fahndet die Polizei nach dem vermissten 16-Jährigen.
Der Junge, der für seine Anhänger die Wiedergeburt Buddhas ist, habe den Platz, an dem er seit mehr als zwei Monaten meditiert habe, verlassen und sei seitdem unauffindbar. Das gab am 11. März ein Mitarbeiter der Polizei in Jijgadh, rund 150 Kilometer südöstlich von Kathmandu, bekannt.
Der junge Mann mit dem Namen Ram Bahadur Bamjon habe anwesenden Gläubigen nur gesagt, dass er zum Meditieren nun an einen anderen Ort gehen müsse.
Er war bereits einmal für rund zehn Monate verschwunden und erst im Dezember wieder aufgetaucht. Seit seinem erstmaligen Auftreten im Jahr 2005 sind mehr als 100‘000 Menschen an den Ort seiner Meditation gepilgert, ein dichtbewachsenes Waldgebiet im Südosten des Landes. Dort sass «Buddha Boy» mit gekreuzten Beinen neben einem Baum. Am Meditationsort des 16-Jährigen hatten Geschäftsleute Essens- und Andenkenstände aufgebaut – in dem Waldstück war ein regelrechter Rummelplatz entstanden. Vielleicht mit ein Grund für den Jungen das Weite zu suchen? (Quelle: diverse Agenturmeldungen)

11/2006

Priester wollen das Paranormale erforschen
Die führenden Exorzisten Irlands fordern derzeit die Einrichtung eines Gremiums, welches dazu dienen soll, die Welt des Paranormalen zu ergründen. Dieses berichtete die Onlineausgabe der katholischen Zeitung The Universe.
Die Vertreter der Katholischen Kirche und der anglikanischen «Church of Ireland» hoffen mit dem geplanten Gremium das Verständnis um gespenstische Vorkommen zu fördern, welche im Land der Elfen und Feen des Öfteren auftreten.
Befürworter des Forums zur Erforschung des Paranormalen sind vor allem Exorzisten, wie Pater Pat Collins und Reverent William Lendrum, welche schon etliche Geister und Dämonen ausgetrieben haben sollen.
Laut den beiden Teufelsaustreibern existiere die Welt des Paranormalen durchaus und müsse unbedingt Gegenstand der Forschung werden. Das Paranormale sei ein Teil des Christentums, der allerdings stets ignoriert worden sei.

Isabel Allende und das wahre Geisterhaus
Zu den beeindruckendsten Romanen von Isabel Allende gehört sicher Das Geisterhaus. Wer sich darüber gewundert hat, wie Isabel Allende auf die sehr anschaulichen und packenden Schilderungen der psychokinetischen Effekte dort kam, findet in einem Interview mit Isabel Allende (Ich habe einen Traum) in der neuesten Ausgabe der ZEIT nun die Aufklärung: «Meine Grossmutter beispielsweise behauptete von sich, hellseherische und telekinetische Kräfte zu haben. Als Kind habe ich mal beobachtet, wie sie eine Zuckerdose mit der Kraft ihrer Gedanken über den Tisch bewegte.»

Jennifer Love Hewitt berichtete von Gespenstern
Nach Behauptungen der Hollywood-Schauspielerin Jennifer Love Hewitt, so ein Bericht von Digital Spy, soll das Set der erfolgreichen Spukserie Ghost Whisperer von Geistern heimgesucht sein.
Wie Jennifer Love Hewitt in einem Gespräch mit der Moderatorin Megan Mullally erklärt hatte, würde es bei den Drehs zur erfolgreichen Serie um ein Medium, welches mit Geistern kommunizieren kann, des öfteren zu sonderbaren Erscheinungen und Vorfällen kommen.
So sollen etwa geisterhafte Lichter am Set neben Darstellern umher wandern und auch deutlich auf ihre Anwesenheit aufmerksam gemacht haben.
«Wir haben Lichter, die über den Köpfen der Schauspieler zerbersten, wenn sie Personen spielen, die nicht an Geister glauben», so Jennifer Love Hewitt. «Ein Licht zerspringt in Millionen kleine Teile, direkt über ihnen.»
Schon einmal gab es Behauptungen, dass Geister am Set von Ghost Whisperer umherspuken würden. Mitglieder der Produktionscrew hatten etwa von seltsamen Schemen und Personen gesprochen, welche auf einzelnen Bildern von Filmaufnahmen auftauchen würden, die eigentlich nicht am Drehort zu sehen gewesen waren.
Die seltsamen Ereignisse am Set sollen sogar schon dazu geführt haben, dass Schauspieler eine Gastrolle in der übersinnlichen Serie abgelehnt haben.

Winona Ryder von Geistern geführt
Die Schauspielerin Winona Ryder, welche unter anderem in den Kinofilmen Mr. Deeds und Das Geisterhaus mitwirkte, soll laut dem britischen Magazin OK! Magazine, Kontakt zu ihren verstorbenen Verwandten pflegen.
Wie die 35-jährige schilderte, fühle sie, dass sie von jemanden in ihrem Leben und Karriereweg geführt werde. Insbesondere während der Filmdrehs und auf den Sets könne die Schauspielerin die Gegenwart der Geister ihrer Verwandten wahrnehmen.
«Ich glaube an Geister. Ich merke oft, dass sie mich begleiten.», meinte Winona Ryder. «Ich habe viele Familienmitglieder während des Holocaust verloren, in den Lagern.»
Von einem Geist, so glaubt Winona, wäre sie jedoch besonderes umgeben. Auf alten Bilder habe die Schauspielerin eine Frau erkannt, welche ihr überaus ähnlich sah und in ihrem jetzigen Alter umgekommen sei. Die Tote soll äusserst kreativ gewesen sein und habe Geige gespielt und wäre auch schauspielerisch tätig gewesen.
«Ich hatte dieses Gefühl, dass sie manchmal da ist und mich während meiner Auftritte führt. Ich habe sie nie kennen gelernt. Es ist eben etwas Übernatürliches.»

Fische in Ei eingeschlossen
Derzeit rätseln Biologen der University of Manchester über ein mysteriöses Ei, in welchem sonderbarer Weise drei Fische eingeschlossen waren. Wie die Fische hinein gekommen sind, so berichtet BBC-Online, soll nun geklärt werden.
Das sonderbare Enten-Ei hatte man im Juli 2006 während einer Tour durch die französischen Alpen entdeckt, woraufhin man bemerkte, dass sich unter der Schale des Ei‘s etwas bewegte. Als man die Hülle aufbrach, kamen überraschend drei kleine Elritzen (auch Bitterfische) zum Vorschein.
Wie die Tierchen in das Ei gekommen sein könnten ist einfach rätselhaft.
«Wir denken es ist unwahrscheinlich, dass dies eine bisher unbekannte Art der Vermehrung von Fischen ist. Vielleicht fiel das Ei in einen Teich, gefolgt von einer Art räuberischer Attacke, aber wir sind einfach verblüfft darüber, wie die Elritzen hinein kamen», meinte Dr. Matthew Cobb. «Allerdings, wir sahen keinen Sprung im Ei.»
Die Biologen der University of Manchester wollen das Rätsel jedoch lösen. Hierbei hoffen die Wissenschaftler auf die Hilfe der Leser des Magazins New Scientist, welche sie über den sonderbaren Fund informiert haben.

Zeuge aus dem Jenseits
Für die brasilianische Justiz ist ein Zeuge ein Zeuge – auch dann wenn seine Aussage aus dem Jenseits stammt. Der 71-jährige Ercy Cardoso diktierte nach seiner Ermordung einem Medium einen Brief, in dem er seine der Tat angeklagte Geliebte Iara Barcelos von jeder Schuld freisprach. Deren Anwalt präsentierte das übersinnliche Schreiben vor einem Gericht in der brasilianischen Stadt Porto Alegre. Der Ankläger hatte keine Einwände, der Richter akzeptierte das Dokument, weil «rechtzeitig eingereicht». «Es tut mir im Herzen weh, dass Iara zu Unrecht eines Verbrechens beschuldigt wird, und dies von Personen, die ebenso verlogen sind wie meine Schlächter. In brüderlicher Umarmung, Ercy» schreibt der Ermordete ohne die Namen der wahren Schuldigen zu nennen. Die Geschworenen waren dennoch beeindruckt, die Angeklagte wurde freigesprochen. (Quelle: Weltwoche Nr. 24/06)

Zuschauen ja, jubeln nein
Auch buddhistische Mönche sind nur Menschen – und fussballbegeisterte dazu. Damit die frommen Männer in Kambodscha während der vier WM-Wochen kein Tor verpassen, dürfen sie bis zum 9. Juli ausnahmsweise vor dem Fernseher sitzen: Der oberste Patriarch erlaubte ihnen, die Spiele auf dem Bildschirm zu verfolgen. Allerdings sind jegliche ausgelassene Reaktionen untersagt. «Jubeln oder Schreien beim Fernsehen passt zu Kindern», so der Oberste Patriarch Non Ngeth. «Mönche sollten sich nicht so verhalten.» (Quelle AP)

Uri Geller kauft Elvis-Haus
Löffel verbiegen allein genügt ihm nicht, Uri Geller will jetzt Tourismus-Unternehmer werden. Dafür hat er sich bei Ebay Elvis´ allererstes Haus ersteigert.
Von seinen ersten Tantiemen anno 1956 kaufte sich der 21-jährige Elvis Presley in Memphis ein 270-Quadratmeter-Haus im Stil einer Ranch. Ein Jahr lebten der Sänger, seine Eltern und die Grossmutter in der Nummer 1034 im Audubon Drive. Dann zog die ganze Familie nach Graceland um, wo Elvis dann im Jahr 1977 starb.
Was Graceland heute ist, nämlich eine Touristenattraktion, soll bald auch das eher bescheidene Haus in Memphis werden. Dafür will Uri Geller sorgen. Zusammen mit einer Gruppe um den New Yorker Anwalt Peter Gleason hat er das Anwesen im Internet-Auktionshaus Ebay für umgerechnet 1,1 Millionen Franken erworben.
Das Interesse an dem Anwesen sei gross gewesen, zitieren US-Nachrichtenagenturen Uri Geller. Der «Löffelverbieger» ist sich sicher, dass er den Kauf dem «King» persönlich zu verdanken hat: Als das Bieten endete, sei im Radio ein Elvis-Song gespielt worden, so der stolze Uri Geller.

Spuk-Brände in Deutschland
Immer wieder sind es Kalender, die in den Büroräumen der Celler Firma SEMA wie von Geisterhand Feuer fangen. Seit September vergangenen Jahres kam es 70 Mal zu dubiosen Bränden, deren Ursachen völlig im Dunkeln liegen. Walter von Lucadou, Leiter der parapsychologischen Beratungsstelle in Freiburg, folgte einer Einladung des Fernsehsenders Pro Sieben, der den Fall der Celler Geisterbrände in seinem Wissenschaftsmagazin «Galileo» aufgreift. Seine Einschätzung der rätselhaften Vorgänge verweist auf menschliches Handeln: «Wenn immer wieder Kalender brennen, deutet dies darauf hin, dass eine bestimmte psychische Struktur vorliegt». Ein Zeitproblem, zum Beispiel – Termindruck oder ein unangenehmes Datum, das einen belastet.
«Parapsychologie hat nichts mit Dämonen und Geistern zu tun», betont Walter von Lucadou. «Vielmehr geht es uns darum, ungewöhnliche, menschliche Erfahrungen mit den Methoden der Human-, Natur- und Sozialwissenschaften zu erklären.» Im Fall der Firma SEMA sind technische Ursachen bereits auszuschliessen, das haben sowohl die SVO, der TÜV als auch ein eigens hinzugezogener Brandexperte bestätigt.
«Wir sehen die Brände, aber wir wissen nicht, welcher Mechanismus dahinter steckt», betont von Lucadou. «Vermutlich ist das Legen des Feuers Ausdruck einer psychosomatischen Reaktion.» Normalerweise versteht man darunter ein seelisches Problem, das körperliche Reaktionen hervorruft – zum Beispiel das unbewusste Erröten, wenn man sich schämt.
«Im vorliegenden Fall wirkt sich das psychische Problem auf die Umgebung aus, und zwar durch die Brände», erläutert von Lucadou. «So etwas geschieht öfter, als man denkt.»
Sein Rat an die Celler Firma lautet daher: «Für Überwachung sorgen, das verhindert weitere Brände. Aber besser wäre es natürlich, zu verstehen, was dahinter steckt.»
SEMA-Geschäftsführer Peter Hoop hat bereits Wachpersonal eingestellt und setzt für die Zukunft auf eine Überwachungskamera. «Ich hoffe, dass wir schon bald wieder in unser Bürogebäude umziehen können», sagt er, denn derzeit arbeiten er und sein Team in provisorischen Containern.

4/2006

Bizarre Spontanheilung - Blinde kann nach Herzinfarkt wieder sehen
Nach einem schweren Herzinfarkt hat eine seit 25 Jahren fast vollständig blinde Britin ihr Augenlicht wieder erlangt. Während die Ärzte vor einem Rätsel stehen, genießt die rüstige Rentnerin ihre wundersame Genesung.
London - Drei Tage lang kämpften die Ärzte im britischen Coventry um das Leben von Joyce Urch. Nach einem Herzinfarkt hatte die fast blinde Rentnerin das Bewusstsein verloren. Doch dann wachte sie wieder auf - und nicht nur das: Zu ihrem eigenen Erstaunen konnte die Frau plötzlich wieder sehen.
Wie die britische Zeitung Daily Telegraph berichtete, nahm die heute 74-Jährige das medizinische Wunder mit Humor. Nach einem ersten Blick in den Spiegel habe sie sich zuerst gefragt: «Bin das wirklich ich?» Dann habe sie zu ihrem Mann Eric gesagt: «Du bist aber auch älter geworden!»
Der 77-jährige Gatte habe nicht an eine Wunderheilung glauben können und gefragt: «Welche Farbe hat mein Pullover?» «Grau», habe seine Frau wahrheitsgemäß geantwortet. Die unerwartete Genesung vor anderthalb Jahren «hat uns beiden unser Leben wiedergegeben», freut sich der Ehemann heute.
Seit 1979 konnte die an grünem Star erkrankte Urch ihre Umwelt nur noch schemenhaft erkennen. Ihren Sehverlust führten die Ärzte auf genetische Ursachen zurück. Während sie ihr Augenlicht langsam verloren hätte, sei die Rückkehr der Sehkraft ganz plötzlich gekommen, erklärte Joyce dem Daily Telegraph.
Heute ist sie in der Lage, nicht nur ihre eigenen fünf Kinder, sondern auch die zwölf Enkel und drei Urenkel in Augenschein zu nehmen. Ein Geschenk zur Goldenen Hochzeit, die das Ehepaar Urch unlängst feierte. «Ich liebe es spazieren zu gehen. Ich kann mich umschauen und alles sehen - Bäume, Eichhörnchen und Tauben», so die grauhaarige Dame.
Eine Erklärung für die unerwartete Heilung haben die Mediziner bislang nicht gefunden.

Enttäuschung in Indien: Astrologe sagt eigenen Tod voraus - und lebt
Für lange Gesichter hat die Prophezeiung eines indischen Wahrsagers gesorgt. Der Mann hatte seinen eigenen Tod vorausgesagt, und Hunderte wollten zusehen. Doch das Vorhaben ging gründlich schief.
Bhopal - Hunderte Schaulustige hatten sich in dem kleinen Ort südlich der Stadt Bhopal versammelt, um zu sehen, ob Kunjilal Malviyas Ankündigung tatsächlich wahr würde. Der 75-Jährige sollte heute Nachmittag nach eigener Vorhersage eines natürlichen Todes sterben. Polizeiangaben zufolge war er aber noch Stunden später wohlauf.
Bei anderen Prophezeiungen habe der Mann angeblich bislang nie falsch gelegen. Familienmitglieder versuchten sich in Erklärungen: Dieses Mal habe die Voraussage nicht in Erfüllung gehen können, weil viele der Zuschauer für sein Leben gebetet hätten. Für einen Selbstmord fehlte Malviya wiederum die Gelegenheit – die Polizei ließ sein Haus überwachen, in das er sich vor dem angekündigten Todeszeitpunkt zwischen 15 und 17 Uhr Ortszeit zum Meditieren zurückgezogen hatte.
Millionen von Menschen in Indien lassen sich von Astrologen ihre Zukunft voraussagen und glauben an deren Prophezeiungen. Sollten die Vorhersagen nicht wahr werden, kann der Zorn allerdings groß werden: Andere Astrologen, die vor Malviya ihren eigenen Tod ankündigten und trotzdem weiterlebten, wurden von wütenden Menschenmengen mitunter heftig verprügelt.
(SPIEGEL ONLINE - 20. Januar 2006)

Hirnforschung: Glaube setzt Endorphine frei
Amerikanische Wissenschaftler haben entdeckt, warum auch wirkstofffreie Placebos Schmerzen lindern können: Der Glaube und die Erwartung, ein schmerzlinderndes Mittel zu bekommen, animiert das Gehirn zur Produktion körpereigener Schmerzmittel, so genannter Endorphine. Diese setzen die Schmerzempfindlichkeit herab – auch dann, wenn gar kein zusätzlicher Wirkstoff verabreicht wird.
Lange Zeit galt der Placebo-Effekt als reine Einbildung. Erst während der vergangenen Jahre entdeckten Wissenschaftler, dass die aus vielen Berichten bekannte Wirkung eigentlich wirkstofffreier Medikamente durchaus eine körperliche Ursache hat: Die Placebo-Medikamente – unter anderem Scheinschmerzmittel – aktivieren nämlich die gleichen Gehirnregionen wie die echten Wirkstoffe. Was in den aktivierten Hirnarealen der Getäuschten tatsächlich abläuft, war bislang allerdings unbekannt. Bereits in früheren Studien gab es jedoch Hinweise auf eine Beteiligung des so genannten Endorphinsystems: Als Reaktion auf Schmerzreize kann der Körper natürliche opiumähnliche Substanzen bilden, die an bestimmte Erkennungseiweiße auf Nervenzellen andocken und die Weiterleitung des Schmerzreizes blockieren.
Um diese These zu testen, erzeugten die Forscher bei den 14 gesunden Freiwilligen künstlich Schmerzen, indem sie ihnen eine Salzlösung in den Kiefermuskel spritzten. Nach einer gewissen Zeit erklärten die Wissenschaftler den Probanden, sie würden ein Schmerzmittel erhalten, verabreichten ihnen jedoch lediglich ein Scheinmedikament. Gleichzeitig scannten die Forscher die Gehirne der Testteilnehmer, wobei sie dank einer speziell markierten Substanz direkt sehen konnten, ob und wo im Gehirn das Endorphinsystem der Probanden aktiv war.
Das Ergebnis war eindeutig: Kurz vor und während der Placebo-Gabe erhöhte sich die Endorphin-      ausschüttung in vier für die Wahrnehmung und Verarbeitung von Schmerzen zuständigen Gehirnregionen. Gleichzeitig empfanden die Probanden deutlich weniger Schmerz. Je höher die Aktivität des Endorphinsystems dabei war, desto ausgeprägter war auch die Schmerzlinderung. «Diese Ergebnisse sind ein weiterer gravierender Schlag für die These, dass der Placebo-Effekt ein rein psychologisches Phänomen ist», kommentiert Studienleiter Jon-Kar Zubieta. Die Wissenschaftler wollen den Effekt nun auch bei Schmerzpatienten und anderen Proban-dengruppen untersuchen. Die Entdeckung könnte ihrer Ansicht nach die Basis für die Entwicklung psychotherapeutischer und psychologischer Ansätze zur Schmerzbehandlung sein.
(ddp/wissenschaft.de – Ilka Lehnen-Beyel)

Zweisprachige Menschen haben dichtere Hirnsubstanz
Wer zweisprachig aufwächst, hat eine dichtere graue Hirnsubstanz. Das Lernen einer zweiten Sprache scheine die Struktur des Gehirns zu verändern, berichten britische und italienische Forscher im Fachjournal Nature (Bd. 431, S. 757). Die Beobachtung stütze die wachsende Zahl von Hinweisen darauf, dass sich die Struktur des Gehirns in Anpassung an Umweltanforderungen verändern kann. Der Unterschied war umso grösser, je eher die Untersuchten mit dem Lernen der zweiten Sprache begonnen hatten.
Cathy Price vom Wellcome Department of Imaging Neuroscience in London und ihre Mitarbeiter hatten die Gehirne von zweisprachigen mit denen von einsprachigen Menschen verglichen. Die zweisprachigen Probanden besassen durchwegs eine dichtere graue Substanz in einem Gehirnbereich, der für das flüssige Sprechen zuständig ist. Der Unterschied war umso grösser, je eher die Untersuchten mit dem Lernen der zweiten Sprache begonnen hatten.
Zudem nahm die Dichte der grauen Substanz in der Gehirnregion umso stärker zu, je besser die Probanden die zweite Sprache beherrschten. Vermutlich sei der Zusammenhang zwischen der Dichte der  Hirnsubstanz und bestimmten Fähigkeiten auch für andere Bereiche nachweisbar, schreiben die Forscher. (10/04-nature)

Machen Magnetfelder Gespenster?
«Ich sage nicht, dass ich all diese Erfahrungen einfach so erklären kann», sagt der 34-Jährige, der ganz in der Nähe des Schlosses aufwuchs. «Aber ich will den Leuten gedankliches Werkzeug mitgeben, das ihnen hilft, diese Dinge ernsthaft und vernünftig zu studieren.» Stühlerücken oder anderen spiritistischen Firlefanz werde es denn auch nicht geben, von wegen «Licht ausschalten und ‚Ist da wer?‘ fragen», so Braithwaite.
Immerhin schon 15 Jahre befasst sich der Wissenschaftler mit dem Spuk in Muncaster Castle, und eines hat er dabei herausgefunden: «Es gibt nicht die eine und endgültige Erklärung für Gespenster, Erscheinungen und seltsame Erfahrungen. Es gibt viele verschiedene, die sowohl von der Situation als auch vom einzelnen Menschen abhängen.» Er hält es für möglich, dass einige außergewöhnliche Wahrnehmungen durch unnormal starke Magnetfelder hervorgerufen werden.
Ein solches Feld sei einem «unsichtbaren Gewitter» vergleichbar. Menschen mit «weniger gehemmten» oder «sprunghafteren» Gehirnen - etwa Epilepsie- oder Migränepatienten - könnten in starken Energiefeldern bestimmte Reaktionen aufweisen, unabhängig von ihrer Intelligenz oder Bildung.
Schlossherr Peter Frost Pennington ist mit diesem Zugang zu seinem Gespensterschloss voll einverstanden. «Wir unterstützen echte wissenschaftliche Forschung. Wir wollen wissen, warum so viele Menschen glauben, sie hätten in unserem Schloss Geister gesehen oder gespürt.»
Braithwaite hofft, dass seine Kursteilnehmer leidenschaftslos und mit einer gewissen Offenheit an das Thema herangehen. «Ich schließe nicht aus, dass ich mich irre. Aber dass die Geister von toten Menschen hier herumspuken, werde ich nicht glauben.»
Dennoch sei nicht von der Hand zu weisen, dass mit den Besuchern des Schlosses etwas vorgehe. «Die Leute hören, sehen und spüren Dinge», sagt Braithwaite. «Was steckt also dahinter? Können wir das psychologisch oder neurologisch erklären?»
(Phil Hazlewood, AFP)

LSD und Albert Hofmann im Blickpunkt
Am 15. Januar ist im Kongresszentrum Basel das dreitägige Symposium «LSD – Sorgenkind und Wunderdroge» mit über 2000 Teilnehmern aus aller Welt zu Ende gegangen. Im Mittelpunkt der Grossveranstaltung anlässlich des 100. Geburtstags von Dr. Albert Hofmann standen der Jubilar sowie seine bekannteste, folgenreichste und umstrittenste Entdeckung, das LSD.
Rund 100 Wissenschaftler, Bewusstseinsforscher, Therapeuten, Künstler und Zeitzeugen aus aller Welt haben sich mit der Geschichte, dem Potenzial und den Auswirkungen dieser potentesten aller Substanzen auf Gesellschaft, Politik und Kunst befasst.
Gut 60 Jahre nach Dr. Albert Hofmanns folgenreicher Entdeckung beleuchteten rund 100 namhafte Experten aus der ganzen Welt das LSD-Phänomen aus allen Blickwinkeln im Bemühen, Fakten gegen Vorurteile zu setzen. Am Freitag, 13. Januar, stand die Geschichte der Droge im Vordergrund («Von den Pflanzen der Götter zum LSD»). Am Samstag, 14. Januar, wurde «Das ekstatische Abenteuer» beleuchtet. Am Sonntag wurden unter dem Titel «Neue Dimensionen des Bewusstseins» Visionen für einen neuen Umgang mit LSD formuliert. Zum Symposium reiste die Elite der internationalen Bewusstseinsforschung an: aus den USA unter anderen Prof. Charles Grob, Dr. Alexander Shulgin, Dr. Ralph Metzner, aus Europa Dr. Günter Amendt, Dr. Christian Rätsch und Dr. Franz Vollenweider. Auch prominente Künstler und Zeitzeugen wie Alex Grey und Barry Miles kamen nach Basel, um über ihre persönlichen Erfahrungen mit LSD und dessen Einfluss auf Kunst und Kultur zu berichten.
Höhepunkte der Veranstaltung waren die Auftritte von Dr. Albert Hofmann, dessen Lebenswerk zudem am Freitag in mehreren Vorträgen gewürdigt wurde. Der geistig wache Jubilar erzählte packend die Geschichte seiner Entdeckung und formulierte seine Visionen und Wünsche für sein «Sorgenkind», dem er das Potenzial einer «Wunderdroge» attestiert. Er äusserte mehrfach die Hoffnung, dass vom Symposium Anstösse zu einem Umdenken ausgehen werden. Er wurde mit minutenlangem Blitzlichtgewitter von Fotografen begrüsst und mit einer Standing Ovation vom internationalen Publikum gewürdigt.
In gegen hundert Vorträgen, Präsentationen, Seminaren und Podiumsdiskussionen wurden alle Aspekte des Themas aufgegriffen, vom schamanischen Gebrauch psychoaktiver Pflanzen über die gesellschaftlichen Auswirkungen des LSD in den sechziger Jahren auf Gesellschaft und Kunst bis zu Visionen für einen sinnvollen Umgang mit Psychedelika in der Zukunft.
Im Foyer des Kongresszentrums waren zudem mehrere Ausstellungen zu sehen, unter anderem eine Fotoausstellung «100 Jahre Albert Hofmann» mit Briefwechseln und Dokumenten aus seinem persönlichen Fundus sowie vielen zeitgeschichtlichen Schriften und Objekten zum Thema LSD.
Bereits am Mittwoch war Albert Hofmann in einem offiziellen Festakt, an dem unter anderen der Basler Regierungsrat Dr. Christoph Eymann teilnahm, in Basel gewürdigt worden. Bundespräsident Moritz Leuenberger schickte dem Jubilar zu diesem Anlass eine Grussadresse.
Das Symposium stand unter dem Patronat von Institutionen wie The Beckley Foundation (UK), die die britische Regierung und die UNO in Drogenfragen berät; die Gesellschaft für Arzneipflanzenforschung (AT); die Schweizerische Ärztegesellschaft für Psycholytische Therapie, SÄPT (CH) und die Multidisciplinary Association for Psychedelic Studies, MAPS aus den USA. Der wissenschaftliche Bereich war vertreten durch das Heffter Research Center an der Psychiatrischen Universitätsklinik in Zürich.
Das Symposium war auch ein Publikumserfolg. Über 2000 Personen aus allen Kontinenten und über 35 Ländern nahmen am Symposium teil. Rund 200 Journalisten und Filmteams aus aller Welt begleiteten das Symposium.
Die Referenten unterzeichneten einen Appell, in dem Sie die zuständigen Behörden in Bern und Brüssel zu einem vorurteilsfreien Umgang mit LSD und verwandten Substanzen, die kein Suchtpotenzial aufweisen, aufrufen und fordern, dass LSD wieder der wissenschaftlichen Forschung zugänglich gemacht wird. (www.LSD.info; www.gaiamedia.org)
Skeptischer Wissenschaftler erhält «verblüffende Beweise» von einem Medium
Dr. Danny Penman, ein «zynischer, hartgesottener Wissenschaftler» gab in einem Artikel für den Daily Mail zu, dass sein rationales Weltbild nach einem Treffen mit dem Medium Sally Morgan «bleibend erschüttert» ist.
Er traf Frau Morgan während seiner Recherchen für eine Geschichte über Prinzessin Diana, weil sie behauptete, von Lady Di Botschaften empfangen zu haben. «Nachdem wir darüber gesprochen hatten, bot Sally an, mir eine Pivatkonsultation zu geben. Ich war neugierig genug, um das Angebot anzunehmen, in der Meinung, dies könnte eine Gelegenheit sein, um die Methoden der Wahrsager und Scharlatane zu entlarven, die durch geschicktes Raten ihren kritiklosen Klienten das Geld aus der Tasche ziehen.»
Frau Morgan gab jedoch Dr. Penmann äusserst glaubhafte Hinweise auf das Weiterleben nach dem Tode, indem sie ihm viele Tatsachen von seinem Vater berichtete, darunter von einer lange dauernden Auseinandersetzung zwischen den Eltern um den Familiennamen. Seine Mutter hatte ihren Mädchennamen behalten wollen, während der Vater darauf bestand, dass sie seinen Namen annehmen sollte. «Wie konnte Sally dies so detailliert wissen? Es gab keine offiziellen Aufzeichnungen darüber, und auch in der Familie wusste kaum jemand davon.» Die Angaben über einen Grossvater waren ebenfalls äusserst genau. Die Angaben waren so detailliert, dass sie nicht auf Wahrscheinlichkeits-Aussagen und gute Menschenkenntnis zurückgeführt werden konnten.
Daraufhin schickte Penman heimlich noch drei Klienten zu Frau Morgan, einen mit einer versteckten Überwachungskamera, um festzustellen, ob Frau Morgan eventuell ihre Klienten hypnotisierte, eines war eine telefonische Sitzung. Alle berichteten übereinstimmend, dass sie überzeugende Informationen erhielten.
Dr. Penman meint, «eine mögliche wissenschaftliche Erklärung könnte sein, dass die Zeit theoretisch vorwärts und rückwärts fliessen kann. Eine andere Möglichkeit wäre, dass wir tatsächlich nach dem physischen Tod unseres Körpers weiterleben. Dass wir nicht verstehen, wie mediale Leute wie Sally funktionieren, heisst nicht, dass sie unecht sein müssten. Nur unverständige Leute machen sich über Dinge lustig, die sie nicht verstehen können.»
(PN 3768, gekürzte Übersetzung von M. Güldenstein)

11/2005

Rot im Sport verbieten? – Was dem Hahn der Kamm, ist dem Fussballer das Leibchen
Vom Hühnerhof kennen wirs. Die Hähne mit den rötesten und steifsten Kämmen krähen nicht nur eindrucksvoller, sie schrecken ihre minderkämmigen Rivalen ab und haben darum auch mehr Erfolg bei ihren Hühnern. Die Grösse und Turgidität (das vornehmere Wort für Steifheit) des Kammes wird direkt vom männlichen Geschlechtshormon Testosteron gesteuert. Wer mehr davon hat signalisiert mehr aggressive Männlichkeit. Auch Stichlingsweibchen sehen am Mann am liebsten Rot, je röter desto besser. Die Nebenbuhler erbleichen. Was im Tierreich gilt, haben wir Menschen als vernunftbegabte und damit über alles Tierische Erhabene meist völlig aufgegeben oder fein sublimiert. Nur die Sache mit dem Testosteron-Rot offenbar ganz und gar nicht. Eine Forschergruppe der ehrwürdigen Universiät von Durham, die sich mit der Evolution des Menschen beschäftigt, hat Hinweise darauf gefunden, dass Rot im Sport Vorteile verschafft. Russell A. Hill und Robert A. Barton hatten an den Olympischen Spielen 2004 untersucht, wie in den vier Kampfsportarten Boxen, Tae Kwon-do, Griechisch-Römisch- und Freistilringen die Farbe des Outfits mit den Resultaten zusammenhing. Die Kampfpartner hatten nach Zufallsprinzip Blau oder Rot zugeteilt erhalten. Wie die beiden Forscher in «Nature» (Bd, 435. S.293) berichten, ergab die Auswertung, dass Kämpfer in Rot bei ähnlichen Kräfteverhältnissen signifikant häufiger über ihre blauen Gegner siegen.
Erstaunlicherweise scheint Rot auch bei Mannschaftsspielen Vorteile zu bringen. An der Euro 2004 in Portugal erzielten fünf Teams mehr Tore, wenn sie mehrheitlich Rot trugen (vier Mannschaften spielten die anderen Spiele in Weiss, eines in Blau). Sollte sich bestätigen, dass Rot im Sport den oder die ebenbürtigen Gegner unbewusst einschüchtert, dann wird die Farbe vielleicht mal offi-ziell verboten. Es sei denn, sie werde mindestens zur Hälfte von der Farbe der Sanftmut, Sehnsucht und Treue – dem Blau neutralisert.
(Quelle: BaZ 20.5.2005)

Neue Studien rehabilitieren Homöopathie
Basiert Homöopathie nur auf dem Placebo-Effekt? Dies behauptete eine Studie, die vor einigen Wochen im Fachmagazin «Lancet» veröffentlich wurde. Ausgerechnet der in der Schweiz arbeitende chinesische Mediziner Ajing Shang stellte dort den Naturheilverfahren ein durchweg negatives Attest aus und prophezeite «das Ende der Homöopathie».
Drei beim Europäischen Gesundheitsforum Gastein vorgelegte Studien der Berliner Charité, des Royal Homoeopathic Hospital in London sowie des Zentrums für traditionelle Medizin der Uni-Klinik Mailand sehen dies ganz anders. «Homöopathische Behandlungsmethoden sind medizinisch ebenso effektiv wie Verfahren der Schulmedizin und keinesfalls teurer», resümiert Professor Stefan Willich, Direktor des Instituts für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie an der Berliner Charité. Eine mit der Techniker Krankenkasse durchgeführte Analyse mit 900 Patienten attestiert alternativen Behandlungsmethoden gleichwertige und medizinisch teilweise überlegene Heilungsergebnisse. Vor allem bei Migräne, Rückenschmerzen, Depressionen, Schlafstörungen und Nasennebenhöhlenentzündung berichten die Berliner Mediziner von signifikanten Erfolgen der alternativen Medizin. Auch bei Heuschnupfen und Neurodermitis im Kindesalter erweisen sich homöopathische Mittel als «absolut ebenbürtig». Bei den Kosten gebe es keinen Unterschied zwischen Homöopathie und Schulmedizin.
Peter Fisher, Forschungsleiter am Royal Homoeopathic Hospital London, sieht nach britischen Studien durch Homöopathie einen erheblichen volkswirtschaftlichen Gewinn für den National Health Service (NHS). Die Homöopathie-kritische «Lancet»-Publikation bezeichnet Fisher als «unseriös und zweifelhaft», weil sie ihre Daten nicht offenlege. (Quelle TAF)

Kornkreise in Schweden 1926 ...und zuvor
In Ihrem Buch «En Krönika om Asbro» (Eine Chronik von Asbro) erzählt Anne Marie Hellström auch die Schilderung so genannter «Feentänze» in Schweden: «1926 erzählte August Isaksson Gustav Olsson in Ulma von den ‚Elfentänzen‘: An den Seeufern wo der Wald zum See übergeht konnte man die ‚Elfentänze‘ sehen. Es handelte sich um kreisrunde Plätze, wo die Gräser wie zu einem Boden niedergetreten waren. Das waren Elfen, die hier getanzt haben.
Am See Tisaren habe ich einen gesehen. Es hiess, es sei gefährlich und man könne krank werden, wenn man durch einen hindurchliefe oder einen solchen Ort beschädige. (HELMSTRÖM 1990, S.36)
Deutlich werden diese «Feentänze» also von jenen Kreisfunden unterschieden, die sich an anderen Orten als Verfärbungen oder verdorrte Stellen im Gras abzeichnen und das Ergebnis (meist unterirdischen) Pilzwuchses sind. Auch in anderen Ländern wurden beide Phänomene - niedergelegte Kreise UND Verfärbungen - mit dem gleichen Namen, als Feenkreise bezeichnet, obwohl es deutliche Unterschiede gab.
Schon die Gebrüder Grimm unterschieden in ihrer 1826 in Leipzig veröffentlichten Übersetzung von Thomas Crofton Crokers «Irische Elfenmärchen» (CROKER 1825, GRIMM 1826, Kapitel IX) auch die so genannten «Elfenkreise», die sich offenbar vielmehr dadurch abzeichneten, dass sie «niedergetreten» und eben nicht verfärbt, welk oder durch Pilzwuchs geformt waren. Selbst merkwürdige Kreisspuren im Schnee werden überliefert:
«Kreise, die sie in das tauige Gras getreten, erblickt man ausser in Schottland auch in Skandinavien und Norddeutschland und jeder ruft bei ihrem Anblick ‚Da haben die Elfen getanzt!’ Auf der Insel Man zeigten sich sogar die Spuren ihrer Fusstritte im Schnee.»
In der Publikation der Gebrüder Grimm findet sich denn auch eine weitere Kornkreis-Verbindung zwischen dem, was uns die Legenden und Sagen der Folklore berichten und jenem, was (noch) heute als charakteristisch für das Kornkreisphänomen gilt. So wird berichtet, dass auch die alten Feenkreise zu den nächtlichen Stunden der Dunkelheit entstanden, und «(...) nur der Strahl der aufgehenden Sonne zwingt (die Elfen) einzuhalten und sich zu verbergen.»
Hier handelt es sich erneut um weiter Puzzleteilchen eines sich immer deutlicher abzeichnenden, auch historisch nachweisbaren, uralten Kornkreisphänomens.
Nils Blommér: Ängsälvor: Feen auf der Wiese, 1850
(Quelle: http://www.kornkreise-forschung.de)

Telefon-Telepathie erfolgreich getestet
Rupert Sheldrake, der durch seine Theorie von den «morphogenetischen Feldern» bekannt gewordene Biologe, hat in London mit der Fernseh-Produktionsfirma «20/20 Productions» für die Fernseh-Schau «Are you Telepathic? (Sind Sie telepathisch?)» einen Test zur Telefon-Telepathie durchgeführt.
«Viele Leute sagen, dass sie schon wissen, wer anruft, sobald das Telefon zu läuten beginnt, oder dass sie gerade ohne besonderen Grund an jemanden gedacht haben, und kurz darauf ruft diese Person an. Ist das nur dem Zufall zuzuschreiben?»
Sheldrake führte unter anderen das Experiment mit «The Nolans» durch, einer singenden Familie, die ursprünglich aus Dublin stammt, jetzt aber in Blackpool lebt und 1981 als erste europäische Gruppe den Grossen Preis des angesehenen Tokyo Musik-Festivals gewann. Am Experiment nahmen die Schwestern Anne, Maureen, Linda, Denise und Colleen teil.
Colleen, die jüngste, wurde in ein Hotelzimmer gebracht, einen Kilometer von der Bar entfernt, in der die andern Schwestern mit Dr. Sheldrake an einem Tisch sassen, auf dem sich ein Telefon befand. Durch Würfeln wurde bestimmt, wer von den vieren Colleen im Hotelzimmer anrufen sollte.
Im Hotel befand sich Simon Rockell, ein Kollege von Sheldrake, mit Colleen, die bei jedem Anruf ohne den Hörer abzuheben sagen sollte, welche ihrer Schwestern anrief.
An beiden Orten wurde alles von je einer Filmequipe aufgezeichnet. Wie geplant wurden im Abstand von etwa fünf Minuten zwölf Telefonanrufe getätigt. Bei vier möglichen Anrufern ist die Zufallserwartung eine Trefferzahl von 25%. Colleen hätte also etwa dreimal richtig raten müssen. In Wirklichkeit nannte sie jedoch sechsmal die richtige Anruferin.
«Natürlich könnte das auch ein Zufallsergebnis sein», schreiben die Forscher in ihrem Bericht, der im «Journal» der «Society for Psychical Research» veröffentlicht wurde. «Die Wahrscheinlichkeit gegen ein Zufallsresultat ist aber 19 zu 1. Dazu kommt, dass dieses Ergebnis mit denen früherer Experimente übereinstimmt.»
Bisher sind über 850 Versuche betreffend die Telefon-Telepathie mit 65 Leuten durchgeführt worden. Die durchschnittliche Erfolgsquote lag bei 42 %. Betrug und direkte sinnliche («normale») Wahrnehmung war bei diesen Experimenten ausgeschlossen.
(Psychic News Nr. 3768, Zusammenfassende Übersetzung von M. Güldenstein)

Elektrische Felder helfen heilen
Die ersten Untersuchungen zu der Wirkung elektrischer Felder stammen aus den 20er-Jahren des letzten Jahrhunderts. Der Däne Sven Ingvar beobachtete, wie Nervenzellen von Hühnern in Feldrichtung wachsen. Doch später wurden diese Forschungen diskreditiert und vergessen. Erst 60 Jahre später beschäftigten sich Colin McCraig von der Universität Aberdeen und Kenneth Robinson von der Purdue University in Indiana mit diesem Phänomen.
Robinson beobachtete eine einzelne Nervenzelle eines Frosches, wie sie in Richtung der negativen Elektrode wuchs. Die Forscher erkannten, dass elektrische Felder die Heilung verwundeter Zellen fördern – so wie auch Magnetfelder – aber wie?
Bei Versuchen mit Ratten, denen die Hornhaut zerstört wurde, fand McCrea: Natürliche elektrische Felder (die also der Körper selbst erzeugt) liefern den Zellen Informationen über die räumliche Beschaffenheit einer Wunde. So können Nachbarzellen gezielt einsickern und tote Zellen ersetzen. Ohne Feld dringen die Zellen zufallsmässig ein, mit stärkeren Feldern beteiligen sich auch Zellen aus grösserer Entfernung - die Heilung geht schneller.
Eine vermutete Erklärung liegt in Kalziumkanälen innerhalb der Zellmembranen, doch ist der Mechanismus noch nicht aufgeklärt. Weitere Forschungen werden möglicherweise den sanften Therapieformen der elektrischen und magnetischen Felder zum Durchbruch verhelfen. (8/04-pm/dah)
Wer schnell ist, lebt länger
Schottische Wissenschaftler fanden beim Menschen einen signifikanten Zusammenhang zwischen Reaktionszeit und Lebensspanne.
Ian J. Deary (University of Edinburgh) und Geoff Der (Social and Public Health Sciences Unit, Glasgow) fanden – wie auch schon in früheren Studien – heraus, dass Menschen mit einem hohen Intelligenzquotienten generell älter werden. Einen noch stärkeren Zusammenhang fanden die Forscher aus Edinburgh und Glasgow aber zwischen Reaktionszeit und Lebensspanne.
Die beiden Wissenschaftler werteten die Daten einer Studie aus dem Jahr 1988 aus, die insgesamt rund 900 Teilnehmer mittleren Alters zunächst auf ihre Intelligenz und im zweiten Teil auf ihre Reaktionsfähigkeit untersuchte.
In den 14 folgenden Jahren starben 185 dieser Versuchspersonen. Die Analyse ergab, dass die Betroffenen im Intelligenz- und vor allem im Reaktionstest eher schlechter abgeschnitten hatten. Eine schlüssige Erklärung für das Phänomen steht bisher aus. (Quelle 4/05-pm)

 

8/2005

Schlange biss Priester – Schlange tot
Neu-Delhi – Der Angriff auf einen Hindu-Priester in einem Schlangengott-Tempel im ostindischen Bundesstaat Jharkand hat einer Schlange ein fatales Ende beschert. Das Reptil habe nach dem Biss Blut erbrochen und sei gestorben, meldete die Nachrichtenagentur IANS am Montag unter Berufung auf lokale Zeitungen. «Der Priester hat nicht nur überlebt, sondern verhält sich ganz normal», sagte ein verblüffter Dorfbewohner.
Der Geistliche machte Shiva, einen der drei Hauptgötter der Hindus, für seinen Schutz verantwortlich. Shiva trägt auf Darstellungen eine Schlange um einen Hals, was seine Macht über tödliche Kreaturen symbolisieren soll.

Behördenschikane rettet Menschen
Der Bericht stammt von Rayonminister Pak Cahya in Jatim. Auf die Meldung wurde dann der Journalist Ramos Williams aufmerksam, der in Australien für «Religious Media Agency» arbeitet.
In Meulaboh, West Aceh auf der indonesischen Insel Sumatra, wurden durch den Tsunami 80% der Menschen getötet. Der Ort ist einer von denen, die am härtesten getroffen wurden. In diesem Dorf leben gegen 400 Christen. Diese wollten am 25. Dezember wie gewohnt ihren Weihnachtsgottesdienst feiern. Das wurde ihnen aber von den moslemischen Behörden in Meulaboh nicht erlaubt. Man sagte ihnen, dass sie dafür die Stadt zu verlassen hätten, um ihre Feier auf einen hohen Hügel in der Nähe zu begehen. So verliessen am 25. Dezember die 400 Gläubigen die Stadt und verbrachten auch die Nacht im Freien. Am Morgen des 26. Dezember ereignete sich das Seebeben mit der Tsunamiwelle, durch welche fast die ganze Stadt Meulaboh ausgelöscht wurde. Während 80 Prozent der etwa 50‘000 Bewohner ums Leben kamen, wurden alle 400 Christen verschont. Viele Moslems in Meulaboh sind durch diese aussergewöhnlichen Umstände der Rettung tief betroffen.


Medien erfolgreich getestet
Prof. Gary Schwartz hat sein Doktorat in Psychologie an der Harvard-Universität abgeschlossen. Der gebürtige New Yorker spezialisierte sich als Leiter eines Zentrums der Yale-Universität auf Psychophysiologie, also auf die Verbindung zwischen körperlichen und seelischen Zuständen. Er hat sechs Artikel über seine Studien in Science, einer der weltweit angesehensten Wissenschaftszeitschriften veröffentlicht.
Anfang der 80er begannen ihn die Theorien des britischen Biologen Rupert Sheldrake über die morphogenetischen Felder zu faszinieren. «Er dachte über ein universelles Gedächtnis nach – die Theorie, dass alles lebendig und ewig ist und sich entwickelt. Seine Theorie war, dass immer, wenn zwei Systeme gemeinsam Energie und Information teilen, diese zu einem «Feedback-System» werden. Ob es sich dabei um den Wasserstoff und den Sauerstoff handelt, die zusammen das Wasser ausmachen, zwei Stränge der DNA, zwei Herzzellen, zwei Leute, die Erde und ihr Mond – diese Systeme tauschen Energie und Information aus, die zu einem dauernden Teil des Universums werden. Die Informationen sammeln sich mit der Zeit an und werden zu Gedächtnis. Für Gary erfasst diese Theorie alles vom Zellgedächtnis – zum Beispiel die bestätigten Fälle von Patienten mit transplantierten Herzen, die Persönlichkeitsveränderungen erlebten, die eine Angleichung an die Spender bedeuteten – bis zu Nah-Tod- und ausserkörperlichen Erfahrungen, und schliesslich das Weiterleben des Bewusstseins über den körperlichen Tod hinaus. Dies schreibt das amerikanische Medium John Edward in seinem Buch «Crossing Over». Er beschreibt darin, wie Prof. Schwartz an seinem Zentrum für Bewusstseinsstudien an der Universität von Arizona Ende 1998 durch einen Anruf der Fernsehjournalistin Lisa Jackson, die eine seriöse Sendung über das «Leben nach dem Leben» machen wollte, dazu kam, mit einigen der besten Medien der USA wissenschaftliche Tests durchzuführen.
Die Versuchsanordnung war, dass von den fünf beteiligten Medien eines nach dem andern zu einem vom Versuchsleiter ausgewählten Klienten gebracht wurde. Die Medien wurden neben den Klienten gesetzt mit einer Trennwand dazwischen. Medien und Klienten wurden an EEG- und EKG-Aufnahmegeräte angeschlossen. Die Klienten durften nur mit Ja oder Nein auf die Aussagen der Medien antworten. Die ganzen Versuche wurden auf Video gefilmt und die Abschriften der Aussagen wurden mit einer Kontrollgruppe verglichen: 68 Leute mussten die Antworten auf die Klienten betreffende Fragen erraten. Die Trefferzahlen der Medien waren von77 bis 93 Prozent, im Durchschnitt 83%. Die «Rater» erreichten 36% Treffer. Die Messungen der Herzschläge und Gehirnmuster zeigten, dass keine Angleichungen zwischen Medien und Klienten stattfanden. (Solche Angleichungen sind oft zwischen Heilern und ihren Patienten festgestellt worden. MG)
In einem zweiten Durchgang durften die Klienten während der ersten zehn Minuten keine Antwort geben. Danach folgte eine Periode mit Antworten. Die Trefferquote bei diesem Experiment ergab in den ersten 10 Minuten 77% und danach 85%, im Ganzen ein Durchschnitt von 82%, was ziemlich genau dem ersten Versuch entsprach.
Gary Schwartz veröffentlichte seine Resultate im Journal of the Society for Psychical Research. Er schrieb: «Es scheint, dass hoch qualifizierte Medien unter kontrollierten, wenn auch unterstützenden Laborbedingungen spezifische Kategorien von Informationen erhalten können, die von geschulten Forschungsklienten als zutreffend beurteilt werden können. Die beiden Experimente ergeben qualitative Daten, die die Hypothese bestätigen, dass bei diesen hoch qualifizierten Medien eine Art anomale Informationsbeschaffung stattfindet.»
(Zusammenfassende Übersetzung von Matthias Güldenstein aus «Crossing Over, The Stories Behind the Stories», San Diego, 2001, von John Edward. Auch unser Freund Robert Brown (siehe S 27) nimmt an den fortgesetzten Versuchen mit Prof. Schwartz teil.)

Mönche erleuchten Forscher
In Meditation erfahrene buddhistische Mönche erlauben Forschern neue Blickwinkel auf alte wissenschaftliche Phänomene. Jetzt erhellen sie einen Wahrnehmungseffekt, über den man sich seit Jahrhunderten den Kopf zerbricht – weil sie ihren Geist so gut unter Kontrolle haben.
Dass wissenschaftliche Studien nur «mit Unterstützung seiner Heiligkeit des Dalai Lama» zustande kommen, ist ungewöhnlich. Dass tibetanische Eremiten, die seit 20 Jahren im Himalaja in Einsamkeit meditieren, sich als Versuchspersonen zur Verfügung stellen, ist es auch. Beides ist Ergebnis einer Entwicklung, die Forschern einen ganz neuen Zugang zum menschlichen Gehirn eröffnet: «Den gut trainierten Geist studieren», nannte das Wissenschaftsmagazin «Science» diesen Ansatz im vergangenen Jahr.


In der Kunst des Meditierens erfahrene buddhistische Mönche vollbringen mit ihrem «gut trainierten Geist» Dinge, von denen Wissenschaftler bislang gar nicht glauben wollten, dass sie überhaupt möglich sind. Nach jahrzehntelanger Übung berichten sie beispielsweise, sie könnten die bildliche Vorstellung eines komplexen Musters für Minuten, gar Stunden vor ihrem geistigen Auge stabil halten – eine Behauptung, die Wissenschaftler mit Skepsis erfüllt.
Eine ganze Reihe von Studien untersucht derzeit, welche Auswirkungen jahre- oder jahrzehntelange Meditation auf Wahrnehmungs- und Vorstellungsprozesse hat. Die Neurowissenschaftler Olivia Carter und Jack Pettigrew von der University of Queensland in Australien beispielsweise haben sich jetzt ein seit Jahrhunderten bekanntes Phänomen vorgeknöpft: Die sogenannte binokulare Rivalität, die schon im 16. Jahrhundert erstmals beschrieben wurde.


Den Effekt kann jeder selbst ausprobieren. Hält man zwei verschiedene Bilder vor seine beiden Augen, kann man nicht beide gleichzeitig sehen. Das Gehirn entscheidet sich gewissermaßen für eines der beiden Bilder, schaltet aber nach einer gewissen Zeit auf das Bild vor dem anderen Auge um – ohne dass man viel dagegen unternehmen kann. Über einen längeren Zeitraum hinweg springt das Bild im Kopf immer wieder vom rechten zum linken Auge und wieder zurück. Bestimmte Eigenschaften der Bilder können den Effekt allerdings verändern: Sieht man einen «schwächeren» Reiz, etwa ein Gitter aus horizontalen, dünnen Linien, und einen «stärkeren Reiz», etwa ein vertikales Gitter aus dick gezeichneten Linien, dominiert der starke Reiz – er drängt sich öfter ins Bewusstsein als der schwache.
Auch wer besonders viel Aufmerksamkeit in das Bild investiert, das er gerade bewusst sieht, kann dieses dadurch unter Umständen etwas länger im Bewusstsein halten.
Die «Ein-Punkt-Meditation» erlaubte gut der Hälfte der insgesamt 76 Mönche, den Wechseleffekt drastisch zu reduzieren. Bei dieser Art von Meditation wird der Geist auf ein einzelnes Objekt oder einen einzelnen Gedanken fokussiert. Einigen Mönchen gelang es während der Ein-Punkt-Meditation sogar, über fünf Minuten hinweg nur ein einziges, stationäres Bild wahrzunehmen. Unter diesen waren auch zwei der drei echten Eremiten, die für die Studie gewonnen wurden. Diese Männer leben seit zwanzig Jahren oder mehr isoliert und auf Meditation fokussiert in Gebirgs-Refugien.
Die Forscher glauben, dass Meditation tatsächlich dauerhaft die Art verändern kann, wie das menschliche Gehirn arbeitet: «Die Veränderungen der visuellen Funktion, die hier beobachtet wurden, liefern neue Hinweise darauf, dass verschiedene Arten von Meditation und Trainingsdauer zu erkennbaren kurz- und langfristigen Veränderungen auf der neuronalen Ebene führen», schreiben sie im Fachblatt «Current Biology».
Das Fazit von Carter und Kollegen: «Individuen, die in Meditation geübt sind, können die normalen Fluktuationen, die binokulare Rivalität im Bewusstseinszustand auslöst, messbar verändern.» Das Ergebnis leistet einen Beitrag zu der alten Debatte, die über dieses Phänomen geführt wird: Ob es ausschliesslich vom Reiz, also von den Bildern vor den Augen bestimmt wird, oder ob bewusste Kontrolle diese Wahrnehmungsprozesse verändern kann. Ihre Studie sei ein Beleg für «auf hohem Niveau angesiedelte Modulation» der binokularen Rivalität, schreiben die Wissenschaftler.
Die Forscher hoffen nun auf weitere Kooperationen mit den Mönchen. Der nächste Schritt wird dann sein, die Mönche bei der Kontemplation in einen Magnetresonanz-Scanner zu legen und zu sehen, was dabei tatsächlich im Gehirn vor sich geht. (Quelle: Spiegel online)

Erstaunlich: Mäuse im Magneten
Physiker am US-Teilchenforschungszentrum Fermilab in Batavia im US-Staat Illinois rätseln über einen unerwarteten Fund: Tief im Inneren eines 500 Kilogramm schweren, mit flüssigem Stickstoff gefüllten und hermetisch verschweissten Magneten stießen die Forscher auf ein Mäusenest und einen abgenagten Vogelkopf. Wie diese ungewöhnlichen Teilchen dorthin gelangt sind, können die Physiker nicht erklären.
«Die Außenseite des Magneten besteht aus rostfreiem Stahl. Man muss zunächst die Schweißnähte aufschleifen, um hinein zu kommen», erläuterte der Techniker Dan Smith dem Hausmagazin «Symmetry». «Innen befindet sich erst flüssiges Helium und dann ein isolierendes Vakuum, und genau da haben wir das Nest und den Vogelkopf gefunden.» In seinen mittlerweile 30 Berufsjahren am Fermilab habe er so etwas noch nicht erlebt. (Quelle DPA)

Mexiko: 40‘000 Jahre alte Abdrücke von menschlichen Füssen entdeckt
Wissenschaftler haben in Zentralmexiko 40.000 Jahre alte menschliche Fussabdrücke ausgegraben. Damit könnten die bisherigen Theorien über die Besiedlung Amerikas in Wanken geraten: Bislang gingen die meisten Wissenschaftler davon aus, dass die ersten Siedler erst vor 11.000 bis 13.000 Jahren zu Fuß über die Beringstraße kamen.
Die britischen Wissenschaftler fanden die Fußabdrücke in einem aufgegebenen Steinbruch im Valsequillo-Becken nahe der mexikanischen Stadt Puebla. Vermutlich passierten Einwanderer das Ufer eines Vulkansees kurz vor einem weiteren Vulkanausbruch, der ihre Spuren verschüttete, berichteten die Forscher.
Unter den 269 untersuchten Abdrücken fanden sich menschliche und tierische Spuren. Allein menschliche Füsse berühren den Boden nur mit Ferse und Ballen, was eine eindeutige Zuordnung der Spuren zulässt. Auch die Grösse der Abdrücke zeigt, dass sie vom modernen Homo sapiens stammen.
Das internationale Geoarchäologen-Team datierte das Gestein um die Fussspuren mit fünf verschiedenen Methoden und attestierte ihm ein Alter von mindestens 40.000 Jahren. Möglicherweise seien die ersten Menschen doch nicht zu Fuss, sondern auf dem Wasserweg nach Amerika gekommen, schliesst Studienleiterin Silvia Gonzalez aus dem Fund.

4/2005

Was ist Esoterik und Exoterik?
Der Ausdruck ‚Esoterik’ stammt vom griechischen Wort „Esoterikos“ ab und bedeutet wörtlich „zum inneren Kreis gehörend“. Es handelte sich um Geheimlehren, die dem Volke vorenthalten und nur einigen Eingeweihten zugänglich waren. Der Begriff Esoterik tauchte am Anfang des 19. Jahrhunderts erstmals auf, während das Adjektiv ‚esoterisch’ schon lange vorher verwendet wurde. Gemeint wurde damit ursprünglich das Suchen von Gott in sich selbst, da das Göttliche als Eigenschaft jedes Lebewesens gesehen wurde. Heute ist Esoterik ein Sammelbegriff für eine unüberschaubare Vielzahl von Techniken und spirituellen Lehren geworden.
Unter Exoterik versteht man Religionen, die nach außen gewandt sind. Erkenntnis wird nicht in einem selbst gesucht, sondern Gott wird als eine externe Instanz angesehen. Dementsprechend sind rituelle Handlungen von hoher Bedeutung. Von den Weltreligionen sind Judentum, Christentum und Islam exoterisch. Der Buddhismus ist ein Beispiel einer esoterischen Religion. Eine Zwitterrolle spielt der Hinduismus: Seine Philosophie entspricht der einer esoterischen Religion, jedoch erfolgt die Ausübung oft exoterisch.

Leichnam eines Lamas 77 Jahre nach seinem Tod unversehrt
Ein Wunder gibt es im Datzan von Iwolginsk, einem buddhistischen Kloster in der Steppe von Burjatien. Die Wissenschaft ist fassungslos, die Mitarbeiter des russischen Zentrums für Gerichtsmedizin sprachlos.
Bei der Untersuchung der Leiche eines buddhistischen Geistlichen, der 1927 meditierend gestorben war, stellten sie jetzt fest, daß sich dessen Gewebe in nichts von dem eines lebenden Menschen unterscheidet. Eine Erklärung dafür haben sie nicht.
Burjatien ist eine russische autonome Teilrepublik zwischen südlichem Baikalsee und der mongolischen Grenze, deren Bevölkerung vorwiegend dem Buddhismus anhängt. Der wundersame Leichnam von Dorzho Itigilow, dem 12. Pandito Hambo-Lama, dem ehemaligen geistigen Führer der Buddhisten in der Sowjetunion, wird im Kloster in der Nähe von Ulan-Ude, der Hauptstadt Burjatiens, aufbewahrt.
Im Jahr 1927, als die Verfolgung der Religionen in der Sowjetunion um sich griff, versammelte der Pandito Hambo Lama Itigilow seine Schüler um sich und forderte sie auf, das Land zu verlassen. Er selbst wolle hinübergehen in eine andere Welt. „Schaut in dreißig Jahren nach meinem Körper“, forderte er die Studenten auf, die er bat, seinen irdischen Leib mit Seidentüchern zu umwickeln. Dann ließ er sich in Lotos-Position nieder, begann zu meditieren, Gebete zu singen und starb. Dreißig Jahre später: Stalin hatte Hunderte buddhistischer Lamas ermorden und 46 Klöster zerstören lassen. Doch das Datzan bei Iwolginsk, nur 35 Kilometer von Ulan-Ude entfernt, wurde wieder aufgebaut. Die Mönche befolgten die Anweisung des Verblichenen und gruben seinen Leichnam wieder aus. Der befand sich noch immer in Lotosposition und war völlig intakt, man fand keine Zeichen von Verwesung.
„Es war damals unmöglich, ihn zurück ins Kloster zu bringen. Niemand durfte über das Gesehene sprechen“, berichtete Damba Ajuschejew, inzwischen der 25. Pandito Hambo Lama, später. Also wurde der Körper Itigilows in einem mit Salz gefüllten Holzsarg wieder ins Grab versenkt. Anfang September 2002, wurde der Verstorbene erneut exhumiert. Und zum Erstaunen der Beteiligten war der Körper des Toten, der 1852 im zaristischen Rußland geboren worden war, noch immer unversehrt - nach rund 75 Jahren im Grab. Seine Hände waren flexibel, die Augen geschlossen, seine Haut ledern, aber weich. Unter Fanfarenklängen und Glockengeläut wurde der tote Lama ins Kloster übergeführt und in einem sakralen Raum untergebracht. In jedem Jahr wird er sechs Mal bei Prozessionen vorangetragen. Der Pandito Hambo-Lama Ajuschejew glaubt, daß der Verblichene sich durch Meditation auf eine Existenzebene gehoben habe, die Shunyata - die Leere - genannt wird. Mehrfach hatte er sich an Wissenschaftler mit der Bitte gewandt, das Phänomen zu untersuchen.
Das geschah erst jetzt und das Ergebnis war verblüffend. Der Zustand der Eiweißbestandteile des Gewebes entsprach dem bei einem lebenden Mann. Das Blut hat sich in eine gelartige Substanz verwandelt, Spuren von Einbalsamierung wurden nicht gefunden, eine Mumifizierung konnte ebenfalls ausgeschlossen werden.
(Quelle: Berliner Morgenpost)

Spuk nach der Tsunami-Katastrophe
Eine Art zweiter Tsunami-Welle hat Thailand getroffen. Dieses Mal sind es Geistwesen von umgekommenen Ausländern die die Einheimischen terrorisieren. Gesundheitsexperten vermuten, dass die Ursache eine Art verzögertes Massentrauma ist.
In den sechs am schlimmsten getroffenen südlichen Provinzen fürchten sich viele Einheimische davor, an den Strand oder in den Ozean zu gehen.
Lek blickt nervös aufs Patong Meer und erzählt von einem Zwischenfall der sich am 6. Januar zugetragen hat: Spät abends sind sieben ausländische Touristen in seinen Minibus eingestiegen und wollten nach Kata Beach gefahren werden. Ein Fahrpreis wurde ausgehandelt, aber auf der Fahrt erstarrte Lek am ganzen Körper. Er blickte sich in seinem Wagen um und musste feststellen, dass sein Fahrzeug leer war. Er denkt er sei von Geistern heimgesucht worden und trägt jetzt ein Amulett um den Hals, aber auch dieses hilft ihm nicht, seine Ängste loszuwerden.
In einem besonders stark getroffenen Hotel ertönen nachts immer wieder Schreie einer Frau. Ein dort angestellter Wächter hat deshalb seinen Job gekündigt.
Aus Khao Lak berichtet eine Familie, ihr Telefon läute Tag und Nacht. Sobald jemand den Hörer abnimmt, melden sich Stimmen von Freunden und Verwandten, die weinen und darum bitten, aus den Flammen des Krematorium gerettet zu werden.
Ein Taxifahrer erzählt, er habe einen Ausländer mit seiner thailändischen Freundin und Gepäck in seinem Wagen zum Flughafen mitgenommen, und später bei einem Blick in den Rückspiegel festgestellt, dass die Sitze leer waren.
Freiwillige Helfer aus der Gegend der Phi Phi Insel und Khao Lak berichten, dass sie Touristen am Strand lachen und singen hörten und beim Näherkommen nichts als Dunkelheit und Stille antrafen.
Napaporn Phroyrung, eine Managerin meint: „Ich glaube an Geister. Das Unglück geschah so schnell, dass die Ausländer nicht wussten, was geschah. Sie denken alle, sie seien immer noch in den Ferien.“
Die Mehrheit der Thailänder glaubt, dass Geister in den grossen Bäumen hausen. Indem täglich Ess- und Trinkgaben in ein Geisterhaus im eigenen Heim gestellt werden, beschwichtigen Thailänder umherirrende Geister.
Gesundheitsexperten vermuten, dass diese kulturelle Besonderheit Massenhalluzinationen bei Tsunami-Überlebenden begünstigt hat. Wallop Piyamanotham, ein thailändischer Psychologe und Medienkommentator erklärt, dass diese Art Massenhalluzination die Folge des Traumas ist. Die Überlebenden vermissen so viele Menschen, sie haben so viele Tote und Leidtragende gesehen und entsprechend kreisen alle Gespräche immer um dieses Thema. Ausserdem geht er davon aus, dass nur labile Menschen solche Erlebnisse haben. Wallop organisiert jetzt ein internationales Spezialistenteam, um den Betroffenen psychologische Hilfe zukommen zu lassen.
In Thailand werden die Toten von Angehörigen gesegnet oder kremiert. Wenn dieses Ritual nicht durchgeführt wird oder der Leichnam nicht gefunden wurde, glauben die Thais, dass der Verstorbene wieder erscheint, um zu zeigen wo er sich befindet. Diese Überzeugung könnte erklären, warum so viele Ausländer in den Geistersichtungen auftauchen.
Wallop sagt, solche Meldungen seien die Folge des Traumas. Die ersten Erscheinugen wurden zehn Tage nach dem Tsunami gemeldet. Das sei der Zeitpunkt gewesen, als die Menschen den ganzen Verlust und den Horror der Ereignisse zu erfassen begannen.
Vielleicht ist das tatsächlich eine logische Erklärung, aber sie tröstet bestimmt nicht. Viele Thais haben sich wieder dem Buddhismus zugewendet, der Hauptreligion dieses Landes. In buddhistischen Schriften gibt es Hilfe im Umgang mit Übersinnlichem. Diese Wissen basiert hauptsächlich auf vorbuddhistischen animistischen Praktiken.
Mönche werden gebeten die Geister zu vertreiben. Der ehrwürdige Bikkhu Sugandha sagt hingegen: „Wir können die Geister nicht vertreiben, allerdings können wir die Menschen trösten. In solchen Zeiten ist Religion sehr wichtig. Der von den Mönchen gebotene Dienst besteht darin, einfach hier zu sein und zuzuhören.“
Chinesische Spiritualisten haben in den vergangenen Wochen eine andere Art von Hilfe angeboten. Den Geistern wurden Opfergaben geboten, Papierkleider und Geld wurden verbrannt, um den Übergang in die andere Welt zu vereinfachen. Für ausländische Tote wurden zusätzlich Pizzagaben dargebracht. Während der Rauch von Weihrauch und Rauchstäbchen in Schwaden über den weissen Sand und das ruhige blaue Meer in den Himmel stieg, wurden die verwirrten Geister aufgefordert für den Seelenfrieden der Lebenden „nach Hause“ zu gehen.
(Quellen: Manila Times, BBC News; bearbeitet und übersetzt von Sabin Sütterlin)

Riesen-Kunstwerke in Peru entdeckt
Archäologen haben in Peru einen erstaunlichen Fund gemacht: Vom Flugzeug aus entdeckten die Wissenschaftler rund 50 gigantische Figuren, die vor über 2100 Jahren in die Hügel geritzt worden sein sollen.
Die riesigen Figuren bedecken ein Gebiet von rund 145 Quadratkilometern in der Nähe der peruanischen Stadt Palpa, wie die Zeitung „El Comercio“ berichtet. Die Zeichnungen, die sowohl menschliche Gestalten als auch Vögel, Affen und Katzen darstellen, wurden von Mitgliedern der Paracas-Kultur angefertigt, sagte Johny Islas, Direktor des Anden-Instituts für Archäologische Studien. Eine vorherrschende Figur zeige die Hauptgottheit der Paracas-Kultur, die regelmäßig auf Textilien und Gefäßen aus der Periode gefunden werde.
Die Kunstwerke seien somit zwischen 600 und 100 vor Christus entstanden, glaubt Islas. Damit wären sie älter als die berühmten Bodenzeichnungen in der Nazca-Wüste, die einen 56 Kilometer langen Wüstenstreifen bedecken und 1994 von den Vereinten Nationen zum Weltkulturerbe erklärt wurden.
Die Nazca-Linien, die ebenfalls verschiedene Tiere zeigen, sollen zwischen 50 vor Christus und dem Jahr 600 entstanden sein. Wegen ihrer enormen Größe sind sie nur aus der Luft zu erkennen - was manche Zeitgenossen wie etwa den Sachbuch-Autor Erich von Däniken zu der Annahme verleitete, die Linien wiesen auf außerirdische Besucher hin.
Nach Meinung der Archäologen könnten die neu entdeckten Riesen-Kunstwerke Teil eines Kalenders sein, mit dem die Paracas die Bewegungen der Sterne und Kometen, Sonnenfinsternisse sowie den Wechsel der Jahreszeiten berechneten.
(Quelle: Spiegel online)

Paracas-Zeichnungen in Peru: Teil eines großen Kalenders?


Nazca-Linien: Gewaltige Abbildungen von Tiergestalten

Der ganz besondere Musikgeschmack
Eine Synästhetikerin schmeckt Süßes oder Saures, wenn sie bestimmte Tonintervalle hört.
Schweizer Wissenschaftler sind auf einen extrem ungewöhnlichen Fall von Synästhesie gestoßen, bei dem drei eigentlich unabhängige Sinne miteinander gekoppelt sind: Eine junge Musikerin kann Töne nicht nur hören, sondern auch in bunten Farben sehen und sogar schmecken. Jedes Mal, wenn ein Tonintervall erklingt, nimmt sie einen speziellen Geschmack auf der Zunge wahr. So schmeckt eine kleine Terz beispielsweise salzig, eine Sexte nach Sahne und eine Quarte wie gemähtes Gras. Über dieses bislang einzigartige Zusammenspiel der Sinne berichten Lutz Jäncke von der Universität in Zürich und seine Kollegen in der Fachzeitschrift Nature (Bd. 434, 3. März, S. 38).
Bei Synästhetikern lösen Reize wie Töne oder Farben eine Überschneidung mehrerer Sinne aus: Sie nehmen die Eindrücke nicht nur mit dem jeweils passenden Sinn, sondern gleichzeitig mit noch mindestens einem anderen wahr. Die häufigste Form der Synästhesie ist dabei das so genannte Farbenhören. Die Betroffenen sehen verschiedene Farben, wenn sie Töne, Worte oder Geräusche hören. Auch für die von den Schweizer Forschern untersuchte 27-jährige Frau erscheinen Töne in verschiedenen Farben: Ein C ist für sie beispielsweise rot und ein Fis lila.
Viel interessanter für die Wissenschaftler ist jedoch die ungewöhnliche Sinneskombination Hören und Schmecken. Sie hilft der ausgebildeten Musikerin dabei, Intervalle in Musikstücken zu identifizieren. Um zu testen, wie stark der Einfluss der doppelten Wahrnehmung diese Fähigkeit beeinflusst, führten die Forscher mehrere Tests mit ihrer Probandin durch. So tropften sie der jungen Frau beispielsweise Flüssigkeiten mit verschiedenen Geschmacksrichtungen auf die Zunge und spielten ihr gleichzeitig eins von vier verschiedenen Intervallen vor. Die Probandin sollte dabei möglichst schnell bestimmen, um welches Intervall es sich handelte.
Stimmte der Geschmack der Flüssigkeit mit dem Geschmack überein, den die Frau auch sonst beim Hören des Intervalls wahrnahm, gelang ihr die Identifikation deutlich schneller und besser, berichten die Forscher. Wich der applizierte Geschmack ab, schnitt sie dagegen schlechter ab als Kontrollpersonen ohne besondere Begabung. Umgekehrt funktioniert die Synästhesie dagegen nicht: Die junge Musikerin hört keine Töne, wenn sie einen bestimmten Geschmack wahrnimmt.
Neben der ungewöhnlichen Sinneskombination ist in diesem Fall auch die Tatsache herausragend, dass die zusätzliche Wahrnehmung an eine komplexe geistige Leistung gekoppelt ist, schreiben die Forscher. Interessanterweise rufen dabei angenehm klingende Intervalle wie eine große Terz oder eine Sexte angenehme Geschmacksempfindungen wie süß oder sahnig hervor. Allerdings beeinträchtigt die Fähigkeit buchstäblich den Musikgeschmack der jungen Frau: Sie bevorzugt Kompositionen ohne anspruchsvolle Harmonien, um einer ständigen Sinnesüberreizung aus dem Weg zu gehen. Sehr gerne hört sie beispielsweise Bach, denn der sei „besonders sahnig“.
(Quelle: ddp/wissenschaft.de – Ilka Lehnen-Beyel)

Thomaz Green Morton: Augenzeugen berichten Wundersames
Wer sich von Thomaz Green Morton, der vielen als begnadetstes Psi-Talent der Gegenwart gilt, Wunder auf Abruf versprochen hatte, wurde enttäuscht - zunächst. Bei seinem ersten Auftritt während des 7. Weltkongresses für Geistiges Heilen, in einem viertelstündigen Vortrag am Samstag, 27. November, beliess es das Medium aus Brasilien zunächst bei spiritualistischen Glaubensbekenntnissen - von Materialisationen oder sonstigen Psi-Phänomenen keine Spur. In seinem anderthalbstündigen

Seminar am Sonntag hingegen versetzte er sein Publikum in Erstaunen: Ein Grossteil der rund tausend Besucher nahm einen intensiven Blütenduft wahr, der den Saal erfüllte. Weitere Überraschungen erlebte der Psi-Tage-Präsident Prof. Alex Schneider, als er sich am Sonntagmorgen (28.11.) mit Morton im Kongresshotel zu einem gemeinsamen Frühstück traf. “Unvermittelt bildeten sich in der Innenfläche von Mortons Hand mehrere Tröpfchen - wie wenn er plötzlich stark schwitzen würde. Rasch breitete sich die ölige Flüssigkeit auf der Haut aus und tropfte an den Fingerspitzen zu Boden.” Noch zehn Tage später roch Prof. Schneiders Kleidung “stark nach Blütenessenzen - ebenso mein Büro”. Beim selben Anlass “griff Morton beiläufig nach zwei Silberlöffeln, hielt sie unterhalb der Schaufeln locker zwischen zwei Fingerspitzen, rieb sie leicht - und innerhalb von Sekunden hatten sich die Griffe zu Spiralen verdreht”, wie mehrere Fotos belegen, u.a. diese beiden:
Intensive Verhandlungen darüber, ob uns die Hoteldirektion den Schaden am Tafelsilber in Rechnung stellt, werden hoffentlich bis spätestens zum 8. Weltkongress für Geistiges Heilen 2006 abgeschlossen sein.

11/2004

Was ist Parapsychologie?
Die Parapsychologie ist eine Wissenschaft, deren Aufgabe es ist, die in allen Kulturen anzutreffenden Berichte von „übernatürlichen“ Geschehnissen auf ihren rationalen Kern hin zu untersuchen. Neben dem Studium überlieferter Berichte sind die Untersuchung spontan auftretender Phänomene und Experimente im Labor weitere Forschungsbereiche.

Die Bezeichnung hat sich in den meisten westlichen Ländern eingebürgert und Ausdrücke wie „wissenschaftlicher "Okkultismus“ und andere abgelöst. Daneben wird in ähnlicher Bedeutung der Begriff Grenzwissenschaften verwendet. Umfassender und dadurch zutreffender ist der Ausdruck Paranormologie, der von Prof. Andreas Resch eingeführt wurde.

Für viele Jahrzehnte war es das Hauptanliegen der Parapsychologie, ihren Gegenstand erst einmal als existent zu beweisen. Mittlerweile ist das, zumindest nach Ansicht weiter wissenschaftlicher Kreise gelungen.

Die zu untersuchenden Phänomene betreffen im wesentlichen zwei Bereiche:
1. Aussersinnliche Wahrnehmung (ASW): Dazu gehören unter anderen die Telepathie, das Hellsehen, die Präkognition (Vorauswissen), das heisst Erfahrungen bewusster psychischer Inhalte, die nicht durch die Vermittlung der bekannten fünf Sinne vermittelt werden.
2. Psychokinese (PK): Mechanische Wirkungen auf Körper oder materielle Systeme, die vorderhand nicht physikalisch erklärbar sind. In beiden Fällen wird als Ursache der Phänomene eine psychische Kraft vermutet, der man den Namen Psi gab.

Südafrika will traditionelle Heiler anerkennen
Das südafrikanische Parlament hat einen Gesetzesentwurf verabschiedet, mit dem die Leistungen der traditionellen Heiler anerkannt werden sollen. Gleichzeitig verpflichtet das geplante Gesetz die Heiler allerdings auch zur Respektierung gewisser